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Rezepte X

Mit dieser zehnten Seite werden es wohl an die 1.000 Rezepte sein, die sich hier tummeln. Vieles ist doppelt und dreifach, aber es war nicht mein Anliegen, ein Kochbuch zu schreiben. Es ist schon fast eine Art Tagebuch geworden, dass mich selber immer wieder inspiriert, alte Sachen zu kombinieren, Neues auszuprobieren und nicht so Gelungenes dann nochmal ein wenig anders zu kochen.

Die neuesten Rezepte stehen immer oben. Liest man von oben nach unten, so kann es sein, dass man sich wundert, wenn heute das darunter stehende Gericht noch einmal aufgewärmt wird.


@ Zweite Oktoberwoche ’26

Schauen wir, was die neue Woche bringt …


@ Hühnerleber, Rosenkohl, Konjak-Reis und Gurken-Salat

Zum Kochen gehört inzwischen immer auch schon eine Idee zur Repräsentation. Die fällt mir heute schwer. Braungeschmortes lässt sich schlecht in Szene setzen und zweimal Grün von Salat und Kohl scheinen auch nicht attraktiv, Na, schauen wir mal.

Also dann doch erst einmal das Rezept ausdenken. Vielleicht so:

Hühnerleber
Zwiebel
Tomatenmark
Rotwein
Rest braune Sauce von vorgestern (s.u.)
Gewürze nach Belieben

Rosenkohl
Sahne
Zitronenabrieb
Salz
Pfeffer

Konjak-Reis
Zwiebel
weißer Speck
1 Ei
Pfeffer
Salz

Gurke
Skyr
Essig
Öl
Dill Schnittlauch
Allulose
Salz
Pfeffer

Der Reihe nach …

Hühnerleber: mundgerecht schneiden und heiß anbraten (nur fast gar) und herausnehmen. Zwiebeln in Ringe schneiden und in der selben Pfanne anbraten. Tomatenmark dazugeben, kurz mitrösten, dann mit Rotwein ablöschen und einkochen lassen. An Gewürzen darf da alles rein, was trocken und braun ist (-; Ich habe noch einen Rest Sauce von vorgestern und denke, die würzt genug.

Rosenkohl: putzen, halbieren, mit wenig Wasser aufsetzen und garen. In einem zweiten Topf reduziere ich ein Tetrapack H-Sahne um ein Drittel, gebe den Rosenkohl da hinein, reibe Zitronenzeste drüber und schmecke den Kohl ab.

Konjak-Reis: aus der Lake gut abspülen und abtropfen lassen. In eine Pfanne mit Olivenöl die feingewürfelten Zwiebeln anbraten, kurze Zeit später den genauso fein gewürfelten Speck und dann den Reis hinzugeben. Dann kommt das Ei in die Pfanne und wird unter rühren trocken, bzw. krümelig gebraten. Noch abschmecken und gut ist. Da eh schon alles grün ist, könnten auch noch frische Kräuter in den Reis.

Gurkensalat: Gurke würfeln, einsalzen und 15 Minuten Wasser ziehen lassen. Wasser abtrinken oder der Liebsten geben, damit sie hübsch bleibt. Aus den übrigen Zutaten eine Marinade herstellen und die Gurken hineingeben. Befürchte, der Dill ist aus.

Hinzugekommen ist noch ein kleines Apfelmus, das ungemein gut zur Leber passt, aber leider in der ketogenen Küche keinen Platz hat. Ein Löffelchen sollte sich dennoch ausgehen: Apfel auf der feinen Reibe reiben, etwas Zitronensaft dazu (verhindert das Erbräunen) und mit etwas Zimt und einer Prise Salz kurz aufkochen.


Na, optisch geht das eigentlich nicht durch, aber das deutete sich ja schon an. Geschmacklich allerdings war das hier erste Sahne, auch wenn man die im Rosenkohl gar nicht mehr sieht (-:

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@ Erste Oktoberwoche ’26

Die Woche ist wenig kreativ und es gibt eher einfache Gerichte. Wir sind in unserem geliebten Huisje in Nordholland und haben damit zu tun, die Kollateralschäden der vermieteten Hochsaison zu fixen. Die ToDo-Liste ist lang und die kulinarischen Genüsse treten hinter den anfallenden Restaurationsarbeiten zurück.

Hier geht es gleich los mit


@ Bockwurst, Sellerie-Püree und krauser Salat

Heute eher ein Serviervorschlag als ein Rezept.
Gute Bockwürste, krauser Kopfsalat und ein Zwiebel-Sellerie-Püree.

Letzteres hergestellt aus

Gemüsezwiebel
Sellerie

Grob zerkleinert, mit wenig Wasser gegart, abgegossen und gut ausgedünstet, sowie unter Zuhilfenahme folgender Zutaten püriert:

Butter
Schmand
Kurkuma
öMuskat
Salz

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@ Leberkäse mit brauner Tunke, Gemüsepüree und Salat

Vorweg: Der Leberkäse ist, unfertig vorgebacken, im Supermarkt unseres Vertrauens erstanden worden. Wir lieben ihn, weil er saftig, wie direkt vom Metzger daherkommt. Er wird 35 Minuten gebacken und noch 5 Minuten gegrillt, macht somit weiter keine Arbeit.

Mein Vorhaben heute war, zu einem deftigen Püree noch eine deftigere braune Sauce herzustellen. Hierzu trugen in der Reihenfolge ihres Auftretens bei:

Olivenöl
gewürfelte Zwiebeln
weißer Speck
Tomatenmark
Rotwein
Lorbeerblatt
Pimentkörner
schwarze Pfefferkörner
Austernsauce
Sojasauce
5 Spices
Garam Massala
Instant Kaffeepulver
Balsamico
Allulose
Pfeffer
Sahne
Butterflocken
Butterflocken
Butterflocken

Ja, mehr braucht es gar nicht (-;

Olivenöl erhitzen und nacheinander Zwiebeln, Speck und Tomatenmark anbraten. Die Sauce soll ordentlich Farbe haben und deshalb gehe ich mit dem Rösten der Zutaten recht weit, bevor ich mit Rotwein ablösche, die trockenen Gewürze dazu gebe und alles um die Hälfte einreduziere.

Jetzt kommt das Finetuning, mit Austern- und Sojasauce, weiteren trockenen Gewürzen, dem Kaffeepulver (nicht zu viel), Balsamico und Allulose im Gleichgewicht, und dem Pfeffer.

Ich dreh die Platte aus, gebe Sahne hinzu und rühre kalte Butterflocken unter. Schon fertig ist das kleine Sößchen. Und ja, so etwas macht mir wirklich Spaß (-;

Auch das Püree ist heute nicht von schlechten Eltern:

Sellerie
Zwiebel
Mungbohnensprossen

Nicht so optimal für ein geschmeidiges Püree, denn alles ist recht wasserhaltig und wenig bindend.
Ich koche das zerkleinerte Gemüse in wenig Wasser gar, gieße den Rest ab und setze den Topf wieder auf die Flamme. Ich lasse das Gemüse extrem ausdünsten und rühre immer wieder den schon angesetzten Boden ins Püree. Das gibt Röst- bzw. Karamellnoten.

Butter
Frischkäse
Muskat
Currypulver
Paprika edelsüß
Salz
frische Kräuter

Beim weiteren Anrösten gebe ich erst Butter dazu und kümmere mich weiter rührend um den Brei, dann kommen noch der Frischkäse, Muskat und Salz dazu, bevor ich alles fein püriere und die frischen, gehackten Kräuter unterhebe. Leider ist mir das Kurkuma ausgegangen, wollte eine schönere Farbe haben. Curry und Paprika haben noch ein wenig helfen können, wollte aber nicht, dass diese herausschmecken.

Mich hat der Stampf vor dem Pürieren stark an die unvergleichlichen elsässischen Roïgabrageldi erinnert, einer im Tontopf gebackenen Kartoffelmasse.

Ein leckeres Tellerchen ist das heute geworden, wenn auch nicht gerade die schnelle Nummer (-:

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@ Matjes-Salat mit Gemüserösti

Auch eher einfach gestrickt, aber ein köstliches Leibgericht.

Den Matjes-Salat bereite ich schon am Vortag zu. Ihm gehören an:

2 ganze Matjesfilets
1/2 Apfel
ebensoviel Gurke
gewürfelte Zwiebel
Crème fraîche
Remoulade
Sahne
Allulose
Salz

Ja, der Apfel ist von sich aus natürlich nicht ketogen, obwohl, einer hat tatsächlich nur 5 g Kohlenhydrate auf 100 g: der Kaiser Alexander Apfel! Komisch, dass ich den im Sortiment des Supermarktes meines Vertrauens nicht entdecken konnte. Egal, Apfel gehört in den Heringsalat.

Eigentlich alles nur entsprechend würfeln, zusammenführen und kühl bis zum nächsten Tag lagern.

Sodann zur zweiten Komponente, WYSIWYG:

Zu gleichen Teilen nehme ich

Möhre (Rest von gestern, s.u.)
Zucchini (Rest von gestern, s.u.)
Käse (Rest von letzter Woche, s.u.)
1 Gemüsezwiebel

Schneide und raspele die Komponenten und gebe hinzu:

1 Ei
1 TL Knoblauchpfeffer
1 gestr. TL Muskat
1 gestr. TL Salz und
2 TL Flohsamenschalen

Mische alles unter und lasse es für 15 Minuten ruhen.


Dann werden die Rösti geformt (-: habe sie hier mit dem Zahnputzbecher ausgestochen, platt gedrückt und in heißem Öl ausgebacken.
Achtung: Nicht bewegen, bevor nicht deutlich braune Spuren am Rand zu sehen sind. Der Käse muss erst abbinden, dann lassen Dinger sich, so die Pfanne gesund ist, einfach wenden.

 

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@ Gemüsenudeln mit Basilikumpesto

Noch vor der nächsten Hollandreise habe ich die spärlichen Überreste der Basilikumtöpfe im Garten abgeerntet und sie zu einem Pesto verarbeitet. Ansonsten wären sie wahrscheinlich gestorben. Ich habe dann aber wohl zu viel Pinienkerne und Parmesan mitverarbeitet, denn die ganze Angelegenheit wurde mir zu pappig.

Umso beglückter war ich, unsere holländischen Kräuter in vollem Saft stehen zu sehen.

Also noch Basilikum nachgepflückt und auch ein wenig von der Petersilie mit verarbeitet. Die vollständige Zutatenliste:

Basilikum
Petersilie
Pinienkerne (kurz gebacken)
Parmesan
Knoblauch
Olivenöl
weißer Balsamiko
Allulose
Salz

Durch den Schuß Essig und eine Gegenprise Allulose ist das Pesto vorzüglich gelungen. Frisch und doch umami, so soll es sein.

Für die Gemüsenudeln habe ich besorgen lassen (-:

die dickste Möhre aus dem Supermarkt
Zucchini
Gemüsezwiebel
Taugé (Mungobohnenkeime)
Olivenöl
Salz

Die dicke Möhre deshalb, weil ich die ansonsten in dem Elektrotwister nicht getwistet bekomme. Getwistet werden so Möhre und Zucchini, die Zwiebel wird in Halbringe geschnitten und die Keime dürfen so, wie sie sind, dazu.
Allerdings nacheinander! in die beolivenölte Pfanne. Denn die Möhren brauchen vielleicht 5, die Zwiebeln 3, die Keime 1 Minute und die Zucchini sollten nur eben heiß werden. So hat alles Biss, wird noch mit ein wenig Salz abgeschmeckt und direkt heiß serviert.

Während die Liebste sich schon auf das nachmittägliche Sonnenbad auf der Terrasse freut, ärgert sich der Fotograf. Bei dem Licht ist es kaum möglich, appetitliche Bilder zu kreieren. Entweder es ist überstrahlt oder es versaggert voll im Grauen (wenn nicht beides )-:

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@ Fischpfanne mit Blumenkohl und Sauce Hollandaise

Für die Gäste gibt es noch Pellkartoffeln dazu, mir reicht das Angebot heute auch ohne diese.

Die handgemachte Sauce Hollandaise ist, so man sie ein paarmal gemacht hat, kinderleicht aufzuschlagen.

Rezept für 4 Personen und Sauce satt:

6 Eigelb
1 Zitrone
Gemüsebrühe
100 g Butter
Salz

In einem großen Topf setze ich soviel Wasser auf, dass darin ein Kümpchen oder Töpfchen mit der Butter stehen kann, die sich alsbald dünne macht. Wichtig, dass man das zuerst macht, denn einer der Kardinalfehler bei der Hollandaise ist die zu heiße Butter, die am Ende das Ei gerinnen lässt.
Ist die Butter geschmolzen, kommt das Töpfchen wieder raus.

In einen kleineren Topf gebe ich die Eigelbe, den Saft der Zitrone, etwas Gemüsebrühe und Salz, stelle ihn in den großen Topf mit dem fast kochenden Wasser und fange umgehend damit an, die Eiermasse aufzuschlagen. Das kann einen Moment dauern, bis sich der erste Schaum bildet. Geht dieser Prozess zu schnell, hebe ich den inneren Topf schnell aus dem Wasser. Sonst gibt es Rührei.

Ich schlage weiter auf, bis eine leichte, cremig-schaumige Masse entstanden ist, nehme den Topf aus dem Bad und lasse, rührender Weise, die Butter in feinem Strahl hinein fließen. Auch die Molke darf, entgegen vieler anderer Berichte, gerne dazu (-:

Lachs
Kabeljau
Pengasius
Öl
Butter
Salz
Pfeffer
Rosmarin
Thymian

Wir sind an Zee und leider hat der gute Viswinkel (Fischladen) in Schagen die Segel gestrichen. Wir leisten uns die drei Fische somit vom noch teureren Marktwagen.
Die Filets schneide ich in jeweils vier Stücke. Das könnte ich auch nach dem Braten machen, was aber äußerst unschöne Schnittstellen zur Folge hätte. Der Kabelja zerfiele sogar vollständig unter dem Messer. Ich würze die Filets auch sogleich mit Salz und Pfeffer.

Jetzt gebe ich Öl in die Pfanne und lege zuerst den Lachs mit der Hautseite unten hinein. Der braucht doppelt so lange wie der Kabeljau und dieser wiederum doppelt so lange wie die dünnen Pengasiusfilets. Letztere beiden haben keine Haut, was sie noch empfindlicher macht.
Ich lege die frischen Kräuter dazu und wenn bei den Filets das Eiweiß zur Hälfte gestockt ist, gebe ich Butter in die Pfanne und drehe die Fische um. Jetzt kann die Pfanne schon von der Platte (Flamme).
Die Fische noch mit etwas Zitronensaft zu erfrischen, macht sie noch schmackhafter.

Den Blumenkohl, in Röschen gebrochen, mit wenig Wasser und mit Deckel gedünstet, abgegossen, nochmal aufgesetzt, ausgedünstet und mit Butter und Salz verwöhnt, sollte man hinbekommen.

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@ Hühnercurry

2 Hühnerschenkel
1 Dose Kokosmilch
Gemüsebrühe
1 EL Massaman Currypaste
Zwiebel
Ingwer
Blumenkohl
Möhre
rote Paprika
grüne und rote Tomaten
Frühlingszwiebeln
Zitrone
Austernsauce
Sojasauce
Tagarashi (Chilimischung)

Hühnerschenkel auslösen und in mundgerechte Stücke schneiden. In heißem Öl anbraten und aus der Pfanne nehmen. In dieser gleich die gewürfelten Zwiebeln anbraten und so diese glasig sind, den Löffel Currypaste sowie den fein gestiftelten Ingwer mitbraten. Abgelöscht wird mit Kokosmilch und der Brühe, auf dass alles fein einkochen kann.

Das Gemüse schnibbeln und je nach Garzeit früher oder später in das Curry geben, also zuerst Möhre, dann Blumenkohl, später Paprika und das restliche Gemüse erst kurz vor dem Servieren dazugeben. Je nach Schärfe der Curry-Paste gebe ich noch Togarashi oder Piment d’Espelett hinzu.

Abgeschmeckt wird alles mit Austern- und Sojasauce.


Gerne natürlich mit gepimpten Konjak-Reis, mir hat das Curry auch so geschmeckt (-:

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@ Vierte Septemberwoche ’26

Endlich wieder kehrt ketogenes Leben ein. Man fragte mich, ob mir das Switchen ins Kohlenhydratelager was ausmacht. Nein, ich merkte es tatsächlich nur daran, dass ich nicht satt geblieben bin und ständig den Drang hatte, noch irgendwas in mich hineinzustopfen.
Nicht schön und um vieles angenehmer, nun wieder Herr über Speis und Trank zu sein (-:

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@ Suppengemüseauflauf mit Salat

Wieder mal wird der Bulli gepackt und Luzie ist schon unruhig, ob sie denn auch nicht vergessen wird. Aber erst muss der Kühlschrank noch entlastet und ein geeignetes Mahl bereitet werden.

Es finden sich noch

1 Gebinde Suppengemüse
1 Gemüsezwiebel
weißer Speck
3 Eier
2 EL Frischkäse
etwas Milch
150 g Gouda
Petersilie
Pfeffer
Salz
Sriracha-Sauce

Sellerie und Möhren würfeln, bissfest vorkochen, abgießen, ausdünsten und in eine Auflaufform geben.
Zwiebel und Lauch schnibbeln und in der Pfanne anbraten, am Ende gewürfelten Speck kurz mit und glasig braten. Auch das in die Auflaufform geben.

Käse reiben und 2/3 davon mit Eiern und Frischkäse verrühren, gut würzen und über Gemüse und Speck geben. Petersilie und das letzte Drittel Käss drüber streuen.

Halbe Stunde bei 180° backen, für die Farbe noch kurz grillen.

Für den Salat:

Romanasalat
getrocknete Berberitzen
schwarzer und weißer gerösteter Sesam
Olivenöl
weißer Balsamico
körniger Dijonsenf
Allulose
Pfeffer
Salz


Einfach und einfach lecker!

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@ Hähnchenschenkel mit Salat

Die einen oder anderen Hähnchenschenkel sind immer in der tiefen Kühle zu finden und wenn mir sonst nichts einfällt, werden sie jeweils am Vortag schon zum Auftauen in den Kühlschrank gelegt.

Die Kocharbeit selbst beschränkt sich dann etwa auf fünf Minuten, den Rest erledigt die Heißluftfritteuse.

Aus

Öl
Salz
Paprikapulver

rühre ich mir die einfache Marinade an, bepinsele die Schenkel damit und heißluftfrittiere sie bei 195° auf einem Rost mit der Haut nach unten für 15 Minuten. Dann drehe ich die Schenkel um, mariniere noch einmal von oben und frittiere weitere 10 Minuten, pinsele noch einmal ein und gebe ihnen in 5 Minuten den Rest.

Einfacher gesagt, eine halbe Stunde föhnen, einmal wenden, dreimal einpinseln.

Dazu gibt es Romanesko-Herzen mit Dressing aus

Olivenöl
weißem Balsamico
körnigem Dijonsenf
Allulose
Pfeffer und
Salz

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@ Resteessen

Gestern für drei Leute gekocht und den Stiefsohn gefragt:

Isst du mit?
Nein, das schaffe ich nicht mehr.
Sollen wir dir was übriglassen?
Ja gerne, esse ich später!

Ja, und so stehen die Sachen von gestern (s.u.) auch heute noch auf dem Herd. Bleibt mir nichts, als die Reste schnell zu verwursten.

Schauen wir mal:

Frischer Salat mit einer Vinaigrette aus Kräuteröl, weißem Balsamico, körnigem Dijonsenf, Pfeffer und Salz, das geht immer.

Das Püree wird nur aufgewärmt und zu den Rahmpilzen habe ich noch eine Zwiebel gebraten, drei Frikabällchen gemörsert, ja, richtig gelesen, gemörsert, Schmand und weitere Soja- sowie Austernsoße hinzugegeben und sie so verlängert.

Getoppt mit einem dicken Löffel griechischen Joghurts ein großer Gaumenschmaus.

Ach ja, ich hatte mich schon ordentlich gewundert, dass ich heute, am Tag drei nach meinem Ketoausstieg, immer noch einen Ketonwert von 0,0 mmol/L haben sollte. Da aber auch die Testflüssigkeit keinerlei Anstalten machte, mehr anzuzeigen, habe ich ein neues Döschen mit Sticks aufgemacht und siehe da, das Gerät zeigte eine glatte 1,0.

Also, alles im grünen Bereich!

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@ Gefüllte Frikabällchen mit papriziertem Blumenkohlpüree und Rahmchampignons

Rezept für 3 Personen

500 g Hack, halb und halb
1 gewürfelte Zwiebel
1 Ei
1 EL Senf
1 EL Tomatenmark
geräuchertes Paprikapulver
Ras el Hanout
12 Blätter Minze, gehackt
Pfeffer
Salz

Alle Zutaten lange kneten, in der Rührschüssel in acht gleichgroße Teile schneiden und diese dann noch einmal halbieren. Ergibt nach Adam Riese 16 Bällchen die ich mit ebenso vielen Stücken

Feta fülle. In der Heißluftfriteuse brutzeln die Bällchen, etwas mit Öl besprüht, ca. 15 Minuten bei 195°.

600 g Champignons
300 g Sahne
Olivenöl
Sojasauce

Die Sahne in einem nicht zu kleinen Topf aufsetzen, kurz aufkochen lassen und auf kleiner Flamme einköcheln. Immer mal umrühren. Ist noch ein Drittel der Menge übrig, schmecke ich mit der Sojasauce ab.

Champignons schneiden und in mehreren Portionen nacheinander, oder gleich in zwei Pfannen ohne Öl anbraten, bis sie mittelbraun sind. Dann können sie mit einem Schuss Olivenöl zusammen in eine Pfanne hüpfen und weiter bräunen und dort schlußendlich auch das leckere Sahnesößchen in Empfang nehmen.

Das Püree

1/2 Blumenkohl
2 Zwiebeln
1 rote Paprika
90 g Butter
Muskat
Kurkuma
Salz

Das Gemüse in grobe Stücke schneiden und mit wenig Wasser aufsetzen. Ist dies gar, gieße ich das Kochwasser (so noch vorhanden) ab und stelle den Topf gleich wieder auf die Flamme. Ich zerkleinere das Gemüse und lasse noch so viel wie möglich Wasser ausdünsten. Dann kommen die weiteren Zutaten hinzu und es wird feinst püriert.

Es ist der zweite Tag, wo ich wieder ketogen esse, aber drei etwas unfreiwillige Cheattage haben mich ordentlich rausgekickt. Das Messgerät zeigt noch stringente …

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@ Dritte Septemberwoche ’26

Alles ist durcheinander. Seit der Fastenwoche (siehe weiter unten) komme ich kaum noch zum regelmäßigen Kochen. Wir hatten ganze zwei Tage lang zu feiern, inklusive einer Überraschungsparty mit vielen unverhofften Freunden.

Meine Geliebte hat heimlich ihre Importfreudigkeit ausgelebt und für die Verpflegung der Massen gesorgt.

Das hat allerdings ein Nachspiel, denn ein nicht unerheblicher Teil der leider nicht ketogenen Nahrungsmittel harrt noch auf ihren Verzehr, so dass ich wohl kurzfristig diese meine Lebensweise unterbrechen und mich der hemmungslosen Kohlenhydratevernichtung hingeben werde. So wurden es drei Tage mit Kartoffel- und Nudelsalat, Veggieschnitzel und Falaffel. Was bin ich froh, nun wieder normal essen zu dürfen.

Eine gute Resteverwertungsidee war das


@ Schweinenackensteakgulasch mit Djuvec-Reis

Die übriggebliebenen

7 Schweinenackensteaks

habe ich erst einmal abgewaschen. Wollte nicht die ganze Marinade in der Pfanne haben. Mundgerecht gestückelt habe ich das Fleisch portionsweise in der Pfanne angebraten und beiseite gestellt.

Zwiebeln
Möhren
Sellerie
rote Paprika
Lauch
Tomatenmark

Alles wird geschnibbelt und in der Reihenfolge oben in Topf oder Pfanne anbraten.

Ablöschen mit

Rotwein und
Gemüsebrühe

das Fleisch hinzugeben und drei Stunden lang einkochen lassen.

Mitkochen dürfen

zwei große Lorbeerblätter

und gewürzt wird das Ganze mit

heller Sojasauce
Austernsauce
Ras el Hanout
Paprika edelsüß
Piment d’Espelett
(Chili)

Dazu gibt es Djuvec-Reis. Ich nehme den

Konjak-Reis aus der Lake, spüle ihn gründlich ab und lasse ihn im Küchensieb abtropfen.

Während dessen habe ich

Zwiebelchen,
Knoblauch und
rote Paprika

kleingeschnitten und brate diese an. Für die Farbe reibe ich

frischen Kurkuma an den Reis und gebe

1 Ei dazu, welches ich rührend trocken brate. Schließlich kommen

Ayvar
Tomatenmark
süßes Paprikapulver
Allulose
Pfeffer und
Salz

an den Reis. Eine schöne Variante für den immer etwas gewöhnungsbedürftigen Konjak-Reis.

 

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@ Grillgemüseblech mit Feta

Ich mache ein ordentliches Feuer und kaufe jede Menge Gemüse ein. Ich fand die Idee ganz reizvoll, am Abend gemeinsam mit den Gästen das Gemüse zu schnibbeln und alles auf ein Kuchenblech zu geben, um das dann auf dem Schwenkgrill ordentlich zu befeuern.

Ich weiß nicht mehr 100 %, was wir alles geschnibbelt haben, aber ist ja auch austauschbar:

Zwiebeln
bunte Paprika
Möhren
Tomaten
Lauch
Blumenkohl
frische Knoblauchknolle

Alles schnibbeln, Blumenkohl und Möhren kleiner, die Knoblauchknolle hatte ich einfach in zwei Teile geschnitten und mit den Schnittstellen aufs Blech gelegt.
Dann war das ganz spartanisch gewürzt, kein Salz, kein Pfeffer nur noch

2 zerkrümelte Blöcke Feta,
2 EL Kräuter der Provence und
viel Olivenöl

drüber, fettich (-:

Der Feta zerläuft, bäckt an, man wendet das Gemüse, kratzt ein wenig Röstaromen vom Boden und so langsam schmottert alles zusammen.

Noch nie solch ein leckeres Gemüseblech gegessen! Als Idee für den Backofen: es mal nur mit der Unterhitze zu probieren. Gut, die 500° bekommt man da nicht hin, aber die Oberhitze trocknet vielleicht nur aus und man sollte auf die vielleicht völlig verzichten.*

*Da ich jetzt schon mehrmals auf das Blech angesprochen wurde, habe ich es nach ein paar Tagen versucht, im Ofen nachzustellen. Ich gebe zu, das Gemüse war das, was sich noch anbot und nicht mehr sonderlich mediterran. Auch der Käse war leider kein Schafs- und Ziegenprodukt, sondern deutscher Weißkäse.


Dennoch vielleicht interessant, wie man solch ein Blech im Backofen hinbekommt: nämlich gar nicht (-:

Ich habe das Gemüse aufs Blech geschnibbelt, wie oben, nur mit Käse und Olivenöl bedacht und auf maximaler Temperatur nur auf Unterhitze im Ofen gebacken. Nach eine halben Stunde kochte das Gemüse im eigenen Sud und war dennoch nicht gar. Daran sah ich schon, dass es so nicht geht.

Kurzerhand habe ich das Blech genommen, einfach oben über zwei Platten gestellt und die auf volle Pulle gedreht. Das hat geholfen: die Flüssigkeiten schnell verdampft und der Käse mit Röstaromen leicht angebacken. Noch einmal 15 Minuten in den Ofen und der Schmotter war perfekt. Sieht Scheiße aus, schmeckt aber gut, wie mein Bruder zu sagen pflegt.

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@ Zwiebelkuchen

Heute ohne Speck, denn der sich vegetarisch ernährende und in Berlin lebende Sohn ist zu Besuch. Das wundervolle Rezept für den Mürbeteig sollte inzwischen jeder Ketarier aus dem Effeff kennen:

180 g gemahlene Mandeln, blanchiert oder nicht
110 g zimmerwarme Butter
1 Ei
1 TL Flohsamenschalenmehl oder
3 TL Flohsamenschalen
Salz

Teig zusammenrühren und in eine Quicheform streichen. Den Rand hochziehen.
Ich backe den Teig bei 180° Unterhitze für 12 Minuten und weitere 12 Minuten mit Ober- und Unterhitze. Was alle bestätigen: Das schmeckt ja gar nicht nach Mandel!

Die Füllung:

5 mittlere Zwiebeln
4 Eier
1 Becher Schmand oder Crème fraîche
Salz
Pfeffer

Zwiebel in Viertelringe schneiden, anbraten, etwas abkühken lassen und mit den anderen Zutaten vermischen.

Den Sabsch auf den Boden geben, mit Kirschtomaten verzieren und noch einmal 30 Minuten, 180° backen. Für die Farbe gerne nochmal kurz grillen (nur Oberhitze).

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@ Zweite Septemberwoche ’26

 

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@ Rindersteak mit grünen Bohnen und Tomaten-Paprika-Ragout

Noch strohwitwernd, gönne ich mir heute ein Steak. Die Liebste mag solch blutige Angelegenheit nicht und so ergreife ich die Chance, das eben nur für mich machen zu können. Da ich aber ganz selten so ein Stück Fleisch zubereite, habe ich damit wenig Erfahrung und es ist mir, ehrlich gesagt, wohl auch nur so halb gut gelungen.

Na ja, schon fast doppelt halbgut, nämlich zur Hälfte halb rare und zur anderen halb durch. Zäh fand ich beide Teile.
Vielleicht ist das auch gar nichts für mich, muss ich sagen. Nur gepfeffert, dann in Ghee scharf angebraten (die eine Seite zu lang), dann noch einen Moment in den Ofen, ziehen lassen, aufgeschnitten und dem Fotografen vorgesetzt, sah es gar nicht schlecht aus.

Das Gemüse machte mir dann fast mehr Freude.

Tomätchen
rote Paprika
Rest passierte Tomaten
frischer Thymian
frischer Rosmarin
Sojasauce
Pfeffer
Allulose

Geschnibbelt und zu einem Ragout eingekocht gibt es den Rahmen für die

grünen Bohnen
Bohnenkraut
Butter
Salz

Die geschnibbelten Bohnen und das Bohnenkraut mit wenig Wasser, im Topf mit Deckel, knapp bissfest kochen, die Spüle mit kaltem Wasser recht voll laufen lassen und die Bohnen samt Kochwasser einfach da hineinkippen. Den Garvorgang zu unterbrechen, ist das Ziel, machen viele mit Eiswasser, aber geht auch so.
Wasser ablaufen lassen, die Böhnchen in den Topf zurück und noch einmal mit Butter und Salz heißmachen.

Lieblingsgemüse!

 

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@ Gemüserösti, gebratener Fenchel und gebackener Blumenkohl

Viel Gebraten- und Gebackenes, da kommt ein frischer Knoblauchdip gerade recht:

Quark
Crème Fraîche
Olivenöl
Zitronensaft
Zitronenabrieb
gepresster Knoblauch
Schnittlauch

Salz
Allulose

Den Zitronensaft habe ich sehr zurückhalten dosiert, ansonsten mischt man das Verhältnis einfach nach dem eigenen Geschmack, und das am besten ein paar Stunden vor dem Mahle.

Die Gemüsepuffer waren roh eingefroren. Das Rezept ist einfach, denn

Möhre
Sellerie
und Gouda

werden zu gleichen Teilen geraspelt. Dazu kommen

halbe Zwiebelringe
frische Kräuter nach Belieben

1 TL Flohsamenschalenmehl
1 Ei
Salz und
Pfeffer

Fein geknetet und in die heiße Pfanne portioniert bieten sie sich bald goldgelb und köstlich dem Konsumenten dar (-:

Fenchel
Wein
Sojasauce
Allulose
Salz
Pfeffer

Den Fenchel schneide ich in Scheiben und brate diese bei kleiner Flamme von beiden Seiten in Olivenöl an. Ist er soweit durchgegart, gebe ich ein wenig Wein, Sojasauce und die Allulose dazu, lasse alles einköcheln und leicht karamellisieren. Abschmecken nicht vergessen.

Für den Blumenkohl habe ich noch keine konkrete Idee, mache ihn aber wahrscheinlich im Ofen. Wollen mal sehen …

Ja, da ist er dann mit einer Marinade aus

Olivenöl
Paprika edelsüß
Thymian
Oregano
Piment d’Espelet
Pfeffer und
Salz

für 15 Minuten in den Ofen gewandert. War die schwächste Zutat des Tage, denn die Gewürze haben den Blumenkohl etwas überfahren und außerdem ist er leicht ausgetrocknet, trotz einer kleinen Ölbesprühung zwischendurch.

Also Blumenkoch lieber bissfest kochen und dann erst eine leichte Marinade darübergeben. Trotzdem ein leckeres Tellerchen!

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@ Kabeljaufilet mit Senf-Beurre-Blanc und Blumenkohlpüree

Schon das Kochen war ein Fest. Ja, die Sache ist gegessen und nein, kann man so eben nicht sagen, denn gegessen habe ich eine Woche lang gar nichts mehr. Der antichronologische Bericht zur Fastenzeit schließt sich unten an.

Was Leichtes wollte ich mir zum Fastenbrechen gönnen, ahnte aber schon, dass das nur äußerlich nach so etwas aussieht. Es ist verrückt: So für anderthalb Portionen (bin momentan Strohwitwer) habe ich ein halbes Päckchen Butter verbraucht. Wer das Gericht aber kostet, würde noch nichtmal auf die Idee kommen, dass das eine fettige Angelegenheit ist.

Zum Rezept:

1/2 Blumenkohl
40 g Butter
Muskat
eine Spur Kurkuma
Salz

Blumenkohlröschen in wenig Wasser kochen. Am besten ist das wenige Wasser nach 20 Minuten verkocht und der Kohl gar. Andernfalls das Restwasser abgießen, den Kohl etwas klein schneiden und auf der heißen Flamme ausdünsten lassen. Mit den übrigen Zutaten wird er anschließend zu einem feinen Püree gemixt.

2 Schalotten
2 Dezi Weißwein
90 g Butter
2 TL groben Dijonsenf
Salz

Die Schalotten würfeln, anbraten und mit dem Wein ablöschen. Den Wein so weit einkochen, dass die Zwiebelchen schon wieder leicht zu brutzeln anfangen (:kochen nach Gehör:). Dann stückchenweise kalte Butter hinzugeben und jedes Stückchen einzeln glatt rühren. Abschmecken und fertig.

Es schmeckte köstlich und zum Fastenbrechen kann ich das Gericht nur empfehlen.

Ach, nachtragen muss ich noch die Werte meiner kleinen Kur.

Ich hatte mich mit meinen 85,5 kg nicht mehr wohl gefühlt und wollte runter auf 80 kg. Das Ziel habe ich leicht verfehlt und heute morgen 81,1 kg gemessen. Allerdings ist die Waage, hier im Ferienhaus, etwas wechselhaft, wie meine Liebste mir schreibt.

Die Ketonwerte sind von 0,7 auf 3,4 mmol/l gestiegen. Das heißt jetzt nichts, fand ich aber mal interessant.

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@ Fastentage fünf, sechs, sieben

Ich möchte euch mit den weiteren Fastentagen nicht langweilen. Im Grunde lässt sich das erstaunlich gut aushalten – solange man nichts von Essen sieht oder hört. Denn kaum taucht irgendwo etwas Essbares auf, meldet sich zuverlässig dieser kleine Reflex: „Das wär jetzt genau das Richtige.“

Na ja, gedanklich bin ich ohnehin schon beim nächsten Tag. Ich male mir aus, was ich mir Feines kochen könnte. Natürlich etwas ganz Leichtes.
Vielleicht Kabeljau mit gebratenem Fenchel und dazu eine „ganz leichte“ Beurre blanc?
Mal sehen, was der Markt so hergibt.

Ach ja, aus Interesse habe ich meine Ketonwerte vor- und hinterher gemessen:
Letzten Samstag: 0,7 mmol/l
Heute, am letzten Fastentag: x,x mmol/l

Tja, is noch nich raus. Ist nämlich erst Donnerstag d-:

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@ Erste Septemberwoche ’26

 

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@ Vierter Fastentag

Heute sind die Knochen müde. Die erste Hunderunde ist ein Angang, doch gegen Mittag zersäge ich ein weiteres Bett, um es im Dauerregen im Auto zu verstauen und merke, wie ich wieder zu Kräften komme.
Läuft es so wie geplant, dann ist heute Bergfest, wie man so schön sagt. Es fühlt sich gut an und zwei/drei Kilo dürfte ich weniger sein. Das ist der Sinn des Ganzen. Nach einem Jahr hatte ich mich neulich auf die Waage gestellt und war doch überrascht, dass da um die sechs Kilo mehr zu sehen waren. Na, ich hatte es aber auch schon geahnt.

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@ Dritter Fastentag

Das Ferienhaus bekommt neue Betten. Da hat es allerhand zu schrauben und die alten Bockspringbetten, die bei den Gästen nie so gut ankamen, zersäge ich mit der Kettensäge, denn entsorgen muss ich sie in Deutschland und deshalb müssen sie zerkleinert in den Bulli. Die Arbeit lenkt ab.
Das Essen fehlt mir nicht, allerdings das Kochen, und was da so drumherum nötig ist. Gegen 12 Uhr denke ich, ich müsste doch mal langsam mal in die Küche, aber da ist denn gar nichts, außer inzwischen diversen Getränken.

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@ Zweiter Fastentag

Schon hat man sich drauf eingestellt, dass es heute nichts zu beißen gibt. Versüßt wird mir die Fastenzeit durch das schöne Wetter hier am Meer.
Etwas schwierig wird es beim Schauen der Küchenschlacht, nein, es ist kein Hunger, eher so ein Reflex, dass es doch gleich was Leckeres gibt. Gibt es aber nicht, nur viel zu trinken und viel aufs Klo Gerenne (-:

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@ Erster Fastentag

Heute geht es los. Ich habe mich eingedeckt mit Ingwer-Zitronensaft und Jever Fun, einem alkoholfreien Bier. Am Abend kommt der Hunger, der Knurrdarm knurrt und ich mache mir noch eine Gemüsebrühe aus dem Instant-Pulver.
Das Einschlafen fällt leichter, wenn ich ein Stück der Decke unter den leeren Bauch schiebe. Schlafe auf der linken Seite und gut ein (-:

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@ Bohnen-Paprika-Auflauf

Ab Morgen werde ich eine Woche fasten (siehe oben) und hopp, hopp, müssen schnell noch Gemüse, Eier und Käse zum schmackhaften Mittagsmahl zusammenfinden.
Bohnen und Paprika sind noch unterzubringen, sträuben sich aber ein wenig, gemeinsame Sache zu machen.

1 rote Zwiebel
4 rote Paprika
Knoblauch
Weißwein
1/2 Töpfchen Frischkäse
Piment d’Espelet (Chili)
Salz

Ich lege die Paprikaschoten in die Heißluftfritteuse und föhne sie bei 195° 10 Minuten von der einen, sowie weitere 10 Minuten von der anderen Seite. Für Ketoanfänger sind das recht viele Kohlenhydrate, aber es gibt ja auch noch anderes Gemüse.

Die Paprikas decke ich sodann mit einem feuchten Küchenkrepp zu und lasse sie etwas abkühlen.

Sodann ziele ich den Strunk ab, schneide die Früchtchen halb, entkerne sie und ziehe ihnen das Fell über die Ohren.
Ich schneide die Zwiebel grob, brate sie an, gebe die Paprikafilets hinzu, ein wenig Weißwein und lasse die Sache schmoren. Mit dem Schmand in einen Mixbecher gefüllt, fein püriert und abgeschmeckt ist das schon mal eine Hausnummer (-:

Bohnen
Ghee
Salz

Die Bohnen koche ich bissfest, schrecke sie ab, brate sie noch kurz in etwas Ghee an, schmecke auch sie ab und gebe sie in eine kleine Auflaufform. Darauf kommt die Paprikacrème und darauf das Topping, bestehend aus

geriebenem Gouda
1/2 Töpfchen Schmand
2 Eiern
Salz und
Pfeffer

25 Minuten im Backofen und alles ist gut (-:

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@ Zucchini-Wrap-Rolle

Ich bin nicht die Generation Wrap- und Burger-Esser, mag es nicht, wenn ich die Sachen in die Hand nehmen muss und unten quatscht die Soße heraus. Dennoch lasse ich mich gerne von solchen Gerichten inspirieren. Hier von einem Rezept von Lena Neva, von dem ich den Teig der Rolle stibitzt habe.

Nehmen wir’s in die Hand:

1 gelbe Zucchini
2 Eier
150 g geriebener Gouda
1 Prise Salz
Pfeffer
Paprikapulver edelsüß

Die Zucchini grob raspeln, salzen und stehen lassen. Bestens geeignet ist ein Durchseihtuch, auf das ich die Zucchini gleich draufgeraspelt habe. Nach fünf Minuten kann ich die damit dann mühelos ausquetschen.

Mit den restlichen Zutaten vermengt, kommt alles auf meine Backmatte. Das große Blech ist gut gefüllt.

Der Teig wird bei 200° ca. 15 Minuten gebacken und das am besten unter Beobachtung; der Teig sollte ein feines Goldbraun aufweisen (-:

Ist er leicht abgekühlt, drehe ich den Teig mitsamt der Badematte (Backpapier) um und ziehe diese vom Teig ab.

Für die Füllung brate ich

1 gewürfelte dicke Zwiebel
250 g Rinderhack
20 cm Tomatenmark aus der Tube

an, wobei das Tomatenmark erst zum Schluss mitprötscheln darf. Da hinein gebe ich allerhand

italienische Kräuter und
etwas Togarashi (Chiliflocken)

Einen Rest vom geraspelten Käse hebe ich auch noch unter das heiße Hackfleisch.

In feine Julienne oder Scheiben geschnitten, kommen von der Gemüsefront dazu:

Zwiebel
gelbe und rote Paprika
rote und grüne Tomate

 

Auch die Crème habe ich bei Lena abgeguckt:

3 EL Joghurt
2 EL Mayonnaise
1 EL Senf
2 kleine Knoblauchzehen (fein gepresst)
1 Prise Salz

Auf den Wrap-Teig streiche ich erst die Crème, lege dann das Gemüse aus und vorne an den Rand, den ich zuerst einrolle, gebe ich das Hackfleisch. Alles fest zusammengerollt und portioniert ergibt das ein lauwarmes und sehr geschmackvolles Mittagsgericht.

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@ Pizza

Ja, ich weiß, diese Bilder triggern einen jeden an, der vor seiner Keto-Karriere gut und gerne Pizza gegessen hat. Die Krux ist natürlich der Teig, denn einen guten Hefeteig nachzustellen, ist eine Herkulesaufgabe in der ketogenen Küche.
Mal schauen, ob ich der Sache gerecht werden kann. Das Teigrezept ist vom schwarzgrünen Zebra, nur habe ich für 2 Personen 1/3 weniger von den Zutaten genommen, die somit da wären:

60 g Goldleinsamenmehl
60 g Bambusfasern
20 g Flohsamenschalenmehl
2 TL Salz
3 Eier
2 EL Olivenöl
100-150 ml Wasser

Zuerst mische ich die trockenen Zutaten zusammen, dann kommen Eier und Öl dazu und mit dem Wasser steuere ich die Festigkeit vom Teig, die in etwa dem eines Hefeteiges entsprechen soll. Er lässt sich gut kneten, löst sich von dem Schüsselrand und lässt sich gut ausrollen, so man immer ein wenig weitere Bambusfasern auf den Teig gibt. Vor dem Ausrollen aber sollter er 15 Minuten stehen.

Den Teig habe ich dann volle Pulle etwa 15 Minuten mit Umluft vorgebacken. Bitte aber immer unter Beaufsichtigung, die Öfen sind unterschiedlich.

Zeit für den Belag. Natürlich kann man einfach passierte Tomaten auf den Boden streichen.
Ich habe mir etwas mehr Mühe gegeben und folgende Zutaten etwas einköcheln lassen:

passierte Tomaten
Tomatenmark
Austernsauce
Sojasauce
frischen Thymian
frischen Rosmarin
frischen Oregano
Piment d’Espelette

Die Paste kommt zuunterst auf den Boden. Darüber kommt eine dicke Schicht

geriebener Gouda

und für den weiteren Belag habe ich schnibbelnd vorbereitet:

Salami
Thunfisch
Tomaten aller Farben
rote Zwiebel
gelbe Paprika
rote Spitzpaprika
Knoblauch
Jalapenos
Kapern
Oliven


All das verteile ich malerisch auf den Pizzen, mal für mich mit Tonno und Knoblauch, mal für die Ex vom Import mit mehr Salami ohne Knoblauch.

Noch einmal 15 Minuten in den Ofen und gut is (-:

Bei der Pizza oben, auf dem roten Teller, stimmt die Reihenfolge nicht, denn die Salami liegt unter dem Käse. Viele machen den Käse sogar oben drauf, über alles. Ist aber nicht optimal, weil er dann die ganzen Geschmäcker abdeckt.

Bei den Amerikanern ist das etwas anders, weil die den Anblick von Gemüse schlecht vertragen und vorsichtshalber alles mit Käse überbacken (-;

Apropo Geschmack. Ein bisschen gemein, denn eure Pizza ist sicher schon im Ofen:

Der Teig hält auch einer unkritischen Betrachtung kaum Stand. Er sieht gut aus, aber das ist auch schon alles. Er ist schwer, pappig und wird im Mund mehr, obwohl ich ihn schon sehr dünn ausgerollt habe.

Ich glaube, es ist jetzt mein vierter Versuch in den letzten acht Jahren, Pizza zu backen. Einmal mit Thunfischboden, einmal mit eigenem Rezept, einmal mit Hähnchenboden und dann der hier.

Im Grunde steht in allen Rezepten das Gleiche: Nicht befriedigend!

Demnächst wieder Flammkuchen mit Fatheadteig (-:

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@ Vierte Augustwoche ’26
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@ Hühnercurry Massaman

Das gab es schonmal im Juni und die Massaman-Currypaste hat es uns angetan. Also auf ein Neues.

Spontan finden sich ein:

400 g Hühnerschnetzel
2 EL Massaman-Currypaste
2 Dosen Kokosmilch
grüne TK-Bohnen
rote Spitzpaprika
gelbe Paprika
gelbe Zuccini

2 rote Zwiebeln
grüne Tomate
rote Tomaten
Frühlingszwiebel
Zitronengrass
Kaffirlimettenblätter
Dill

Zitronenabrieb
Galgant
Ingwer
Fischsauce
Dill

Es gibt drei Arten von Zutaten: die, die angebraten werden, die, die mitköcheln und die, die erst ganz am Schluss das Curry beglücken und quasi roh bleiben.

Gebraten wird nur eine rote geschnibbelte Zwiebel, die zweite gehört später in Kathegorie drei.
Zu der Zwiebel gebe ich die Currypaste, den geriebenen Ingwer und Galgant, die einen Monent mitrösten dürfen. Dann schon lösche ich ab mit der Kokosmilch.
Ganz witzig finde ich den Umstand, dass dieses Anbraten und Ablöschen in der europäischen Küche ganz genauso geht: Zwiebeln, dazu Tomatenmark und ablöschem mit Brühe oder Wein. Same same.

Auch das am dicken Ende zerstoßene Zitronengrass sowie die Kaffirlimettenblätter dürfen schon in die Kokosmilch. Pendant in Europa wären: Lorbeerblätter, Piment, Zimt, Nelke.

Nun ist das geschnibbelte Kathegorie-II-Gemüse dran, heute Bohnen und Paprikas. Das Ganze darf dann eine 3/4 Stunde köcheln und man hat Zeit für andere Aufgaben.

Z.B. das geschnetzelte Hühnchen mit etwas Pfeffer und Salz scharf abraten, aber so gerade nicht ganz durch. Den Rest gibt dem später dann das heiße Curry. Also schnell wieder aus der Pfanne nehmen, auf dass es nicht jetzt schon garzieht.

Gegen Ende kommt noch das Kathegorie-II-Gemüse, Zwiebel, Frühlingszwiebel und Tomaten sowie etwas frischer Dill dazu.
Das Curry wird erst ganz zum Schluss gewürzt und abgeschmeckt, denn durch das Einkochen konzentriert sich der ganze Geschmack. Würzt man zu früh, riskiert man, dass alles am Ende überwürzt ist.
Kaffirlimettennblätter und Zitronengras kommen kurz vor dem Servieren raus und die Hühnergeschnetzelten dafür hinein.

Konjak-Reis
weiße fein gewürfelte Zwiebel
1 Ei
Schnittlauch
Salz

Den Reis gut abspülen (-; ich nehme immer den aus der Lake, der so lecker nach Fisch riecht), Zwiebeln anbraten, Reis dazu, Ei dazu und rührend krümelig braten.

PS.: Oh, ich habe Schelte bekommen: Das sei kein Massaman-Curry, Massaman-Curry sei dunkel und im Massaman-Curry sind immer Kartoffeln.
Na ja, solange es schmeckt, geht mir das am Po entlang (-:

Aber tatsächlich war das eine Curry-Paste aus Holland, die recht grünlich war. Jetzt habe ich eine im Asialaden gekauft, die Rotbraun bis Braun ist. Bin gespannt, wie die schmeckt färbt.

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@ Doradenfilet, Garnelen, Pak Shoi und Konjak-Reis

Lena Neva fragte gerade in der Ketogruppe, was wir denn heute zu Mittag äßen.

Na ja, sagte ich, das ist ja noch früh und so ein leckeres Mahl will erst einmal im Kopf entstehen.
Aber es gibt immer diejenigen im kühlen Schrank, die sich vordrängeln und auf den Mittagstisch wollen.
Noch ein Doradenfilet, ein paar Garnelen, Pak Shoi und …? Mal schaun, was sich da noch in Bereitschaft hält.
Vielleicht leicht asiatisch? Ein Zitronensößchen?
Bestenfalls sehe ich dann schon den fertigen Teller vor mir, aber so weit ist es noch nicht vor dem zweiten Kaffee (-:
Und dann erst einmal den Hund entleeren. Das ist dann allerdings auch die beste Möglichkeit, dabei die Vision zu vervollständigen.

Zurück in der Küche gibt es ein erstes Mise en Place (-:an den Ort Gestelltes)-:

Das gibt mal wieder ein Gericht, wo, Fünf vor knapp Zwei, alles auf einmal gemacht werden will. Ich behelfe mich mit einem Warmhalte-Ofen und kann vorweg schon mal die Garnelen fertig machen.

Garnelen
Ghee
trockene italienische Kräuter
Pfeffer
Salz

Das Ghee in der Pfanne schön heiß werden lassen und die Garnelen unter hinzugabe der Gewürze von jeder Seite eine Minute lang braten. Gehört eigentlich unbedingt Knoblauch dran, aber die Liebste ist dagegen allergisch. Bei mir kommt der deshalb einfach in den Keto-Reis, den ich nur für mich mache. Auch der hält warm und ist schnell vorbereitet.

Konjak-Reis aus der Lake
1 rote Zwiebel
1 Eigelb
Salz
Pfeffer

Die Zwiebel allerfeinst schneiden und rösten, den Reis gut abspülen und mit dem Eigelb in die Pfanne hauen. Rührend alles krümelig braten, abschmecken und warm stellen.

Pak Shoi
Zwiebel
Ingwer
Zitronenabrieb
Zitronensaft
Reisessig
Austernsauce
helle Sojasauce
Allulose
weißer und schwarzer Sesam

Ich schneide dem Pak Shoi die grünen Blätter ab und die weißen Stiele in Streifen. Mit der gewürfelten Zwiebel kommen letztere in eine heiße Pfanne mit Öl und schmoren dort für fünf Minuten. Dann gebe ich die restlichen Zutaten hinzu. Wie viel von was kommt auf den Geschmack drauf an (-:

Zum Schluss kommen die grünen Blätter vom Pak Shoi dazu und fallen nur leicht zusammen. Aufgrund meiner Überforderung, nun in den letzten Minuten, war der Pak Shoi etwas zu lange in der Pfanne. Hätte knackiger sein sollten.

Die Sesamsaat habe ich 7 Minuten im Ofen geröstet und kommt ganz am Schluss über das Gemüse.

Doradenfilet
Bambusfasern
Pfeffer
Salz

Das Fischfilet habe ich gewürzt und die Hautseite in Bambusmehl gedrückt. In der Pfanne kommt diese Seite dann nach unten, lässt sich nach drei Minuten, weil nicht angepappt, wunderbar leicht wenden und wird schön kross. Einmal gedreht mache ich die Pfanne schon aus und stelle sie beiseite.

Nach dem Anrichten noch etwas Zitronensaft über den Fisch. Heute war der Fotograf nicht ganz zufrieden, aber geschmeckt hat es dennoch allen prima.

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@ Hack-Blumenkohl-Auflauf mit Tomaten-Paprika-Salat

So ein Auflauf geht immer und ist ein guter Resteverwerter.

Ich klaube zusammen, was sich alles zur Verwertung anbiedert.

250 g Rinderhack
1/3 Blumenkohl
2 Zwiebeln
Frühlingszwiebelgrün
Rest Püree von gestern
Tomatenmark
Austernsauce
Piment d’Espelet
Salz

Blumenkohl in Röschen vorkochen, Zwiebeln anrösten, Hack anbraten, Tomatenmark mitrösten, Austernsauce und die Gewürze dazu. Recht kompakt und würzig ist das die Unterlage für die Blumenkohlröschen, die ich vorher blanchiert habe und nun darauf schichte.

Das Blumenkohlrabipüree von gestern verstreiche ich über die Röschen und getoppt wird der kleine Auflauf mit einer Mischung aus

geriebenem Gouda
etwas Milch
1 Ei
1/2 Döschen Schmand
Muskat
Salz und
weißem Pfeffer

25 Minuten bei 180° schweißen alle Zutaten fest zusammen.

Paprika
Tomaten
Knoblauch
weißer Balsamico
Olivenöl
Salz und
weißer Pfeffer

ergeben einen erfrischenden Salat zum Auflauf.

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@ Doradenfilet an Blumenkohlrabipüree auf Ratatouille unter Sauce Hollandaise

Zum nächsten Fischgeschäft ist es weit und ich komme da selten vorbei. All die Fische hat Aldi nicht, aber zumindest neuerdings ein passables Filet von der Dorade, das wir sehr gerne essen.

Dazu sollte es Gemüsepüree und Kohlrabigemüse geben. Ich war wohl in Gedanken, als ich all das Gemüse dann doch in einen Topf warf. So musste schnell ein Plan B her und so, eigentlich ganz stimmig, bot sich der Rest Ratatouille von gestern (siehe eins tiefer) an.

Das Püree besand somit jetzt aus

2 Zwiebeln
Blumenkohl
Sellerie
Kohlrabi
etwas weißem Lauch

Es wird geschnibbelt, gedünstet, ausgedünstet und mit folgenden Zutaten zu einem feinsten Püree gemixt:

Butter
Butter
Muskat
Zitronenabrieb
Dill

Salz
weißer Pfeffer

Eine Hollandaise ist schnell gemacht. Wasser heiß machen und ein Töpfchen mit viel Butter hineingestellt.
In einen kleineren Topf kommen 3 Eigelbe, etwas Brühe und Zitronensaft. Ist die Butter flüssig, kommt sie aus dem Wasserbad und der Topf mit der Eiersoße hinein. In diesem Wasserbad schlage ich das Eigelb schaumig. Das Wasser im unteren Topf kann dabei fast kochen, je heißer, desto schneller wird geschlagen und zur Not schnell aus dem Wsserbad genommen, denn sonst wird das Rührei (-:

Den Topf mit dem Schaum herausnehmen und unter Rühren die Butter dazugeben.

Abschmecken mit Salz und weißem Pfeffer. Fettich (-:

Das Doradenfilet würze ich von beiden Seiten, backe es zwei Minuten auf der Haut und noch eine Minute auf der Fleischseite. Das alles am besten nach Gefühl. Auch beim Fisch fühlt man, ob er noch zu roh (federnd wabbelig) oder schon zu durch (fest) ist.

Ich glaub, das war’s. Hat prima gemundet!

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@ Hühnerschenkel auf Ratatouille

In der Heißluftfritteuse verbrennen aufwändige Marinaden sehr schnell und die Flattermänner bekommen eine schwarze Kruste.

Heute habe ich die Schenkel nur geölt, gesalzen, bepfeffert und papriziert.

Dreimal zehn Minuten und zwischendurch jeweils eine ölige Besprühung ergeben saftige Schenkel und eine knusprige Haut.

Für das Ratatouille:

1 Paprikaampel
1 Gemüsezwiebel
1 Aubergine
8 kleinere Tomaten
Tomatenmark
helle Sojasauce
Pimen d’Espelet
Knoblauchpulver
Allulose
Salz
Pfeffer

Die Paprika gehen für zweimal 10 Minuten bei 195° in die HLF, werden dazwischen einmal gewendet und ruhen sich anschließend unter einem feuchten Küchentuch aus.

Das übrige Gemüse schneide ich in gleichgroße Stücke und brate sie in der oben angeführten Reihenfolge an. Zuletzt kommt das Tomatenmark dazu und röstet etwas mit.

Ich gebe die restlichen Zutaten hinein und wende mich wieder den Paprika zu.

Diese entstiele ich, schneide sie halb, entkerne sie und ziehe ihnen die Haut ab. Grob geschnibbelt landen sie im Ratatouille-Topf, der, noch eben abgeschmeckt, damit fertig ist.

Ja, mehr gibbet heut nich. Aber ich werde gut satt von der Portion. Die Ex-Dame vom Import hätte gerne zwei Schenkel gehabt, sag ich: hätte sie vorher sagen sollen … hätte sie vorher gesagt, sagt sie … sag ich: hätte ich ja gehört …

Alles stabil.

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@ Schweinenackensteak, Gemüsepuffer, Sahnepilze und Krautsalat

Nur kurz gehe ich auf die Pilze und die Puffer ein. Den Rest bekommt man hin.

Eine Dose Sahne aufsetzen und einkochen lassen, bis sie fast cremig ist. Dann mit heller Sojasauce und Pfeffer abschmecken.
Die Pilze schnibbeln und in zwei Pfannen ohne Öl anbraten, bis sie gute Röstaromen audzeigen. Etwas Olivenöl dazu und braten bis zur gewünschten Farbe. Pilze in die Sahnesauce geben. Sehr lecker immer.

Die Puffer gestehen aus

ein Teil Sellerie
ein Teil Karotte
ein Teil Gouda
ein Teil Gemüsezwiebel

auf der groben Reibe reiben, bzw. in Halbringe schneiden.

ein Teil halbgeringte Gemüsezwiebel
2 TL Flohsamenschalenmehl

Salz und
Pfeffer

Alles zu einem Teig verkneten und 10 Minuten ruhen lassen, dann in Öl in zwei Pfannen knusprig herausbraten. Nicht zu früh wenden, erst wenn die Ränder braun sind, ansonsten brennen die Puffer an und fallen gleichzeitig auseinander.

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@ Dritte Augustwoche ’26


@ Flammkuchen mit Tricolor-Salat

Schon immer fragte ich mich, wo denn die dritte Farbe beim Tricolor-Salat ist. Ich habe dann die KI gefragt, aber ich weiß nicht recht, ob sie mich nicht angeschwindelt hat. Sie sagt, zum zweifarbigen Dreifarbensalat müsse man selber noch eine Farbe in Form von gelben Tomaten oder Paprika beisteuern.
Na ja, so wichtig ist mir das jetzt auch nicht (-:

Flammkuchen nach bewährter Art und Weise:

200 g geriebenen Gouda
60 g geriebenen Gran Padano und
3 EL Frischkäse

gehen für zwei bis drei Minuten in die Mikrowelle zum Schmelzen (das geht natürlich auch im Backofen unter Beobachtung). Dazu kommen

60 g gemahlene Mandeln blanchiert und
3 TL Flohsamenschalenmehl

die unter die Masse gerührt werden. Diese wird auf ein Backblech mit Backpapier (Silikonmatte) gegeben und auf die gewünschte Größe ausgestrichen, geklopft, gezerrt, wie auch immer. Heute war er etwas wiederspenstig, hatte Risse, war wenig glatt. Hat aber dem Geschmack keinen Abbruch getan.

Vielleicht lag es daran, dass der Gran Padano aus der Tiefkühle kam, dass die gemahlenen Mandeln nicht blanchiert waren oder der Frischkäse nur eine Frischkäsezubereitung war.
Augen auf beim Frischkäsekauf! Da muss immer explizit Frischkäse drauf stehen, sonst kauft man sich sonstwas ein.

Den Boden backe ich 10 Minuten mit Unterhitze und nochmal 10 Minuten mit Ober- und Unterhitze bei 180°, immer ein Auge darauf werfend, denn ein jeder Backofen ist anders.

Auf den Boden kommen dann

1 Becher Crème fraîche
Kirschtomaten
rote Zwiebel
Frühlingszwiebel
weißer und durchwachsener Speck
Knoblauch

Bei uns gibt es zwei Teile des Flammkuchens, da die Geschmäcker und Allergien das vorgeben.

So belegt backt der Flammkuchen noch einmal 20 Minuten. Solcherart Flammkuchen haben für mich ein Alleinstellungsmerkmal: Ich schmecke sie nicht ab, kein Salz, nichts.

Der Duecolor-Salat bekommt ein leckeres Joghurtdressing mit frischen Kräutern.

Fazit: Immer wieder lecker! Eines unserer Lieblingsgerichte.

 

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@ Hack-Kohl-Pfanne mit Kartoffel und Joghurt

„Hilfe, halt, Polizei … wo ist die Ketopolizei. Kartoffelalarm!!!“

Kinners, das ist eine Kartoffel, ja. Die wiegt 85 g und bringt somit satte 14 g Kohlenhydrate auf den Teller. Aber das war es dann auch schon fast. Die Gemüsezwiebel bringt vielleicht noch einmal 5 g mit so kommt der Teller summa summarum auf gute 20 g KH.

Die Kartoffeln fehlen mir am meisten in der ketogenen Ernährung, aber ich bin schon so lange dabei, dass ich problemlos auch drei Kartoffeln essen könnte, ohne dass sie an der Ketose kratzen. Zudem schnellt der Insulinspiegel gar nicht so flott hoch bei Kartoffeln, denn der Körper muss die KH erst einmal aus dem Rest herausfummeln (-:

Für die Hack-Kohl-Pfanne:

3/4 Weißkohl
1 Gemüsezwiebel
400 g Rindergehacktes
gewürfelten weißen Speck
passierte Tomaten
1 EL scharfes Paprikamark
Rinderbrühe
Austernsauce
helle Sojasauce
Paprikapulver
Knoblauchpulver
Glutamat
viel schwarzen Pfeffer

Geschnibbelten Weißkohl und Zwiebeln in Olivenöl anbraten, gerne mit schönen Röstaromen. Zwecks Letzteren brate ich das Hack getrennt und noch schärfer an. Ich mag es, wenn das Fleisch dunkel wird ein wenig Biss bekommt. Der weiße Speck darf zum Hack dazu und nur eben noch glasig werden.

Sodann kommt alles in einer Pfanne zusammen. Mit den flüssigen Zutaten lösche ich ab und mit dem Rest würze ich die Pfanne. So darf alles, gut bedeckelt, noch eine halbe Stunde vor sich hin köcheln.

Zeit für die Kartoffeln, die ich mit übermäßig viel Salz in der Schale koche. Das Salz zieht dann ganz leicht unter die Schale und würzt die Kartoffel äußerst behutsam. Sehr lecker!

Für den Joghurt:

Joghurt

Für das Auge:

Schnittlauch
und
Frühlingszwiebelgrün

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@ Currywurst, Kohlrabipommes und Krautsalat

Immer noch liegen da diese Würste vom letzten Grillen im Kühlschrank und auch die passierten Tomaten beschweren sich, dass nichts passiert. Was liegt da in Duisburg näher, als eine Currywurst.

Meine zentrale Sorge gehört den dazugehörigen Pommes und dem Curryketchup, die ich in ihre ketogenen Grenzen weisen muss. Also, schnell aufs Fahrrad geschwungen, zwei Kohlrabi im Angebot und noch einen Weißkohl besorgt, der für einen frittenbudengerechten Salat herhalten muss.

Mit dem fange ich auch gleich an, denn der muss bestenfalls zwei Tage ziehen. Heute hat der dafür genau 35 Minunten Zeit. Mit Salz und Allulose wird der fein gehobelte Kohl deshalb umso heftiger geknetet und massiert, bekommt einen Teelöffel Senf, Öl und weißen Balsamico ab und verzichtet freiwillig auf den Kümmel (-:

Die Kohlrabi schneide ich in Frittierstäbchen, würze sie mit allerhand Trockengewürzen (habe vom Sohn noch ein Döschen Kartoffelgewürz, was immer das sei, gefunden) und gebe sie für 15 Minuten bei 195° in die Heißluftfritteuse. Zwischendurch werden sie ordentlich gerüttelt und am Ende wird festgestellt, dass sie mit üppigen Röstaromen ausgestattet sind. Gut gesalzen, schmeckten sie aber so gar nicht schlecht, auch wenn sie natürlich nicht kross waren, das geht eben nur mit Kartoffeln.

Zur Ketchupproduktion haben sich versammelt:

Der weiße Balsamico musste wieder gehen und für den dunklen Platz machen. Ansonsten wurden sie alle gebraucht:

Zwiebeln
passierte Tomaten
Austernsauce
dunkler Balsamico
dunkle Sojasauce
Misopaste
Paprika
Piment d’Espelet
Allulose
Salz

Völlig sortenunrein habe ich die Grillwürste erst geschnitten und dann gebraten. War mit den Gedanken wohl irgendwo anders, denn ich hätte sie natürlich einfach in die Grillpfanne legen sollen. Geschmeckt haben sie dennoch.

Mayo heute aus der Tube.

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@ Lachs, Sauce Hollandaise, stückiges Blumenkohlpüree und Fenchelsalat

Seit Tagen plagt er mich, der Dreh- und Lagerungsschwindel. Hatte ich früher schon einmal und geht hoffentlich einfach wieder weg. Aber er nervt, und wenn dann noch Hektik in der Küche ist, das Püree strunkig, die Hollandaise noch nicht aufgeschlagen, der Fisch schon in der Pfanne und der Tisch noch nicht gedeckt, dann kann es vorkommen, dass ich mit einer gewissen Aggressivität den völlig unschuldigen Kochlöffel ins Spülbecken knalle.

Fenchelknolle
Salz
Allulose
Olivenöl
weißer Balsamico

Die Fenchelknolle hobel ich auf der Mandoline in dünne Scheiben, gebe Salz und Allulose drüber und massiere diese ein. Ist der Fenchel etwas durchgezogen, ergenzen Öl und Balsamico die Vinaigrette.

Weil ich schon weiß, dass es am Ende dicke kommt, bereite ich die anderen Zutaten schon so, so gut es eben geht, vor. Fürs Püree gebe ich auf ein Brettchen

viel Butter
1 EL Frischkäse
Muskat
Salz

Für die Hollandaise gebe ich in einen kleinen Topf

3 Eigelb
1/2 Zitrone
Gemüsebrühe
Salz

Weiterhin setze ich einen mittelgroßen Topf mit Wasser auf. Da hinein gebe ich ein Töpfchen mit Butter, auf dass sie schmelze. Ist sie damit fertig, nehme ich das Töpfchen heraus und stelle es beiseite.

Zurück zum Püree. Ist das Gmüse gegart, gieße nich es ab, lasse es ausdünsten, gebe die vorbereiteten Zutaten hinzu und Püriere es fein. Halt, nein: heute habe ich vor dem pürieren ein paar Blümchen beiseite geschafft, die ich nachher wider dazugebe. Beim Pürieren allerdings habe ich schon gemerkt, dass der Blumenkohl für ein feines Püree noch zu bissig war. Also alles nochmal durchgesiebt. Das geht am besten mit einer Suppenkelle und kreisenden Bewegungen in dem Sieb.

Den kleinen Topf mit den Eigelben stelle ich nun in den Wassertopf (Wasserbad), schlage die Masse auf dem fast kochenden Wasser auf, bis sie schaumig-cremig wird, nehme den Topf aus dem Wasser und rühre langsam die geschmolzene Butter hinein.

Klar, dass dazwischen noch schnell der gewürzte Lachs, mit der Hautseite nach unten, in die heiße, olivenbeölte Pfanne springen und halb durchgaren muss. Dann wird er gewendet und zieht nur noch kurz und ohne weitere Hitze nach.

Das alles in den letzten fünf Minuten. Da wird einem so schon schwindelig. Die Küche ist heute ein Schlachtfeld, aber Hauptsache, der Teller kommt hübsch rüber. Schau …

… und geschmeckt hat es auch (-:

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@ Leberkäse mit tomatisierten Bohnen und Konjak-Reis

Der ist einfach ausnehmend lecker, dieser Leberkäse. Aldi fertigen Leberkäse sind mehr oder weniger trocken, aber der hier, zum selber backen, ist grandios, saftig und kohlenhydratarm (1g auf 100).

Dazu gibt es die Bohnen von Vorgestern (siehe zwei Rezepte tiefer), die es sich in einem Sabsch aus Zwiebeln, Tomaten, pürierten Tomaten und vielen frischen Kräutern aus dem Garten wohl sein lassen.

Der Reis ist gepimpter Keto-Reis von gestern, also insgesamt Resteverwertung mit neuem Hauptdarsteller (-:

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@ Garnelen und Sahne-Champignons mit Reis

Heute kein Rezept. Heute schreibe ich mal, wie Kochen eben nicht geht.

Auf den Mittagstisch drängen drei Zutaten: die Garnelen, die Pilze und der Reis, verfeinert mit Speck und Zwiebel.

Alle Komponenten haben ein gewisses Umami, diesen tiefen, warmen Wohlgeschmack, den die Japaner erfunden haben. Jede einen etwas anders gearteteten. Und da die Garnelen, obwohl vorher eingelegt, am Vornehmsten und Feinsten tun, werden sie von den Waldbewohnern mit der kräftigen Soja-Sahne-Sauce völlig überrannt. Der Konjak-Reis schmeckt eh nach nichts und die Frau bringt es auf den Punkt, wenn sie einzig anmerkt: Die Pilze sind gut!

Alle Komponenten haben eine ähnliche Textur, sprich, das gleiche Bissgefühl. Ganz ähnlich, die Garnelen und wirklich lecker gekochten Champignons. Auch der gepimpte Reis ergibt kein wirklich anderes Gefühl im Mund, kommt im Grunde daher wie die zerkauten Garnelen. Langweilig das.

Mir fiel schon im Vorhinein auf, dass ich kein schönes Bild vom fertig angerichteten Teller in den Kopf bekomme, denn auch hier: Alles spielt sich in ähnlichen Farbtönen ab, keine Abwechslung. Vielleicht hätte man den Fehler noch kultivieren können, indem man dann auch einen braunen Teller gewählt hätte. Dann sähe die Monochromie augenblicklich gewollt aus.
Kurzum, es fehlen die Gegensätze. Und das in allen Bereichen. Und deshalb passen die Zutaten nicht auf einen Teller. Sei es fürs Auge, den Geschmack oder die Textur. Wir lieben die Gegensätze auf dem Teller und haben dabei so viele Möglichkeiten:

süß – sauer
weich – crunchy
heiß – kalt
flüssig – fest
hell – dunkel
bunt – monochrom
umami – zitronenfrisch
spicy – mild

… – …

Wie man unschwer bei meinen Gerichten sehen kann, suche ich selbst die Farbe der Teller gerne im Hinblick auf Kontrast oder Einfarbigkeit zu den Zutaten aus und häufig sind die letzte Rettung ein paar frische Kräuter als Topping.

Aber selbst die konnten heute die Sache nicht retten.

Zur Verteidigung der misslungenen Komposition allerdings muss man sagen, dass die Zutaten durchaus genießbar waren. Und die Pilze waren wirklich gut.

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@ Schweinenackensteak, grüne Bohnen und Gemüsepüree

Die Woche fängt an mit einem kleinen Grillabend und nicht nur meine Frau hat üppig dafür eingekauft, die zu Besuch kommende Schwester bringt gleich nochmal soviel Grillgut mit. Ich sehe es nicht so gerne, denn für mich heißt das die Woche über, die Reste aufzubrauchen, anstatt mir hübsche Gerichte auszudenken.

Heute geht es los mit den Schweinenackensteaks. Passend dazu habe ich grüne Bohnen mit Speck und Zwiebeln, sowie ein Püree aus Suppengemüse gemacht.

Ich denke, die Zubereitung muss ich nicht weiter erklären. Auf meinen Seiten gibt es hunderte von den Pürehen. Auch Bohnen und Steaks erklären sich von selber.

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@ Zweite Augustwoche ’26

 


@ Gegrilltes Hähncheninnenfilet auf Paprikagemüse und Salat

Mit den Paprika fange ich an, die dauern am längsten.

Paprika – rot, gelb, grün

Für ein leckeres Paprikagemüse pelle ich die Früchtchen gerne. Dafür kommen sie bei 195° für zehn Minuten in die Heißluftfriteuse, werden dann gedreht und kriegen noch einmal für 10 Minuten die heiße Luft um die Ohren. Man kann das auch im Backofen machen und die dürfen sogar recht schwarz werden. So sehen sie bei mir aus:

Jetzt kommen die für zehn Minuten unter ein feuchtes Küchentuch und dürfen etwas abkühlen. Sodann kann man sie ausnehmen und ausnehmend gut enthäuten. Macht etwas mehr Mühe, die aber durch die geschmeidige Konsistenz des fertigen Gemüses belohnt wird.

1 dicke Zwiebel
2 EL scharfes Paprikamus
20 cm Tomatenmark aus der Tube
Rotwein
Austernsauce
2 EL Crème fraîche
Salz

Zwiebel in Halbringen anbraten, dann die geschnittenen Paprikafilets, Mus und Mark dazu und mit dem Wein ablöschen. Mit den weiteren Zutaten abschmecken. Durch das Paprikamus wurde es etwas zu scharf , da musste die Crème fraîche rettend eingreifen.

Auch vorbereiten kann ich schon den Eisbergsalat, den ich in Streifen schneide und mit einem Dressing aus

Olivenöl
Apfelessig
Mayo
Joghurt
Senf
Allulose
Petersilie
Pfeffer und
Salz

serviere.

Das marinierte Hähnchenfilet wird dann draußen und wegen der großen Waldbrandgefahr im Angrenzenden heute auf dem elektrischen Tischgrill gegrillt.

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@ Lahmacun

Lahmacun bedeutet nichts anderes als Fleisch mit Teig und ist ein uraltes Gericht, wahrscheinlich über 4000 Jahre alt aus der Gegend um den Tigris.

Das Rezept, sprich, die Ketoadaption, stammt von der lieben Lena Neva. Sie schreibt:

Zutaten (für 2 Lahmacun)

Für den Teig:

150 g blanchierte, gemahlene Mandeln
150 g Skyr Natur (viel Eiweiß, wenig Fett)
1 Ei (Größe M)
12 g gemahlene Flohsamenschalen
1 TL Backpulver
½ TL Salz

Für den Belag (Kıyma):

230 g Rinderhackfleisch
1 mittelgroße Zwiebel (kleingehackt)
5 EL Tomatenpüree, Öl
weniger als halben großen Bund Petersilie
1/2 Eßl Tomatenmark & 1/2 Eßl Paprikamark
Gewürze: Pfeffer, Pul Biber, rotes Paprikapulver, Salz

Für das frische Topping:

Frische Petersilie
Würfel von frischen Tomaten
Feine rote Zwiebelstreifen (mit etwas Sumach bestreut)

Zubereitung & meine Profi-Tipps!

Teig anrühren: Alle Teigzutaten gründlich zu einem Teigballen verkneten. WICHTIG: Den Teig unbedingt 10 Minuten quellen lassen! Das Flohsamenschalenmehl benötigt die Zeit, um die Flüssigkeit aufzusaugen und Bindung aufzubauen.
Ausrollen (Mein absoluter Geheimtipp!): Den Teig halbieren. Den Teigballen unbedingt zwischen ZWEI Bogen Backpapier legen und mit dem Nudelholz schön dünn ausrollen!
Auf das Blech: Das obere Backpapier vorsichtig abziehen. Den dünn ausgerollten Teig einfach direkt mit dem unteren Backpapier auf das Backblech ziehen.

Vorbacken: Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze für ca. 8 Minuten vorbacken (der Teig soll dabei noch hell bleiben, aber fest werden).

Belegen & Zu Ende backen: Das Rinderhackfleisch mit Tomatenpüree, Zwiebel, Petersilie Tomatenmark, Paprikamark, Öl und den Gewürzen Salz gut vermengen. Sofort auf den heiß vorgebackenen Boden streichen und für ca. 10–12 Minuten fertig backen, bis der Rand eine wunderschöne goldbraune Farbe hat.

Servieren: Nach dem Backen reichlich mit frischer Petersilie, Tomatenwürfeln und Sumach-Zwiebeln, Tzatziki belegen und direkt genießen!

Soweit Lena Neva. Und soweit habe ich mich, bis auf wenige Ausnahmen, auch dran gehalten, denn beim Backen sollte man möglichst die Rezepte einhalten. Besonders bei Keto ist das gar nicht so einfach, gute Ergebnisse hinzubekommen. Deshalb an dieser Stelle einen herzlichen Dank für’s Teigtüfteln, liebe Lena. 
Lecker war’s!

Also gerne wieder. Ich werde aus der Zutatenmenge allerdings das nächste mal drei noch dünnere und etwas kleinere Lahmacun herstellen. Der Belag darf überwürzt abgeschmeckt werden, er muss ja Teig und Topping mitversorgen.

PS.: Ich habe die Lahmacun heißer, bei ca. 230° und nach Augenschein gebacken.

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@ Hühnchentajine mit Konjak-Reis

Die Tajine ist ein einfaches marrokanisches Gericht. Am besten schmeckt es auf der Straße, wo die gleichnamigen, kegelförmig bedeckelten Tontöpfe auf kleinen Holzöfchen stehen. Eine jede Tajine dort hat ihr eigenes kleines Feuer.

Und auch, wenn wir uns hier die größte Mühe geben, einen ähnlich leckeren Eintopf herzustellen, kommen wir an das Original nicht heran. Vielleicht braucht es auch die dampf- und rauchgeschwängerte marokkanische Luft.

Dennoch mag ich das auf solche Weise gegarte Hühnchen sehr. Mit den richtigen Zutaten wird das auch hier richtig lecker, also …

Rosinen
Marsala
2 Hühnerbrüste
Oliventresteröl
Olivenöl
2 Zwiebeln
2 Karotten
3 Zehen Knoblauch
1 gelbe Paprika
1 Stange Lauch
Tomaten

400 ml Hühnerbrühe
Safranfäden
glatte Petersilie
4 TL Ras el Hanout
1/2 TL Piment d’Espelet
Pfeffer
Salz

Die Rosinen lege ich in Marsala ein, koche sie kurz auf und stelle sie beiseite.

Die Hühnerbrüste schneide ich grob in Stücke, brate sie in einem Topf in recht heißem Oliventresteröl an, nehme sie wieder heraus und stelle auch die zur Seite.

Die Tomaten (ich habe tatsächlich nur eine gehabt, siehe Foto oben) habe ich kreuzweise eingeschnitten, für ein paar Minuten gekocht und die Haut abgezogen.

Wie das Huhn, wird auch das Gemüse eher grob geschnitten. In den gleichen Topf von eben kommt nun, in der gelisteten Reihenfolge und nacheinander, das geschnibbelte Gemüse. Ist auch der Lauch endlich dabei und haben sich schon leichte Röstaromen eingestellt, lösche ich mit der Brühe ab.

Bevor der zugedeckelte Topf für 40 Minuten in den 200° heißen Ofen wandert, kommen noch die restlichen Zutaten dazu, was bedeutet, dass das Gericht jetzt fertig abgeschmeckt sein muss. Das wichtigste Gewürz dabei ist Ras el Hanout*. Ist das nicht dabei, kocht man sich lieber ein Hühnersüppchen (-;

Dazu habe ich gepimpten Ketoreis gegeben.

Zwiebel
Keto-Reis (Konjak-Reis aus der Lake, gut abgespült)
Abrieb vom Ingwer
1 Ei
Pfeffer und
Salz

Zwiebel fein schneiden und anbraten, dann die übrigen Zutaten dazu und unter Rühren das Ei krümelig braten.

Voila:

* Ras el Hanout besteht aus bis zu 30 Gewürzen, die da wären:

Kreuzkümmel, Koriandersaat, Kurkuma, Ingwer, Kardamom, Muskatnuss, Macis, Galgant, Guineapfeffer, Cayennepfeffer und andere Chilisorten, Zimt, Erdmandel, Langer Pfeffer, Nelken, Rhizome von Schwertlilien, schwarzer Pfeffer, Lavendel, Knospen und Blütenblätter der Damaszener-Rose, Vogelbeeren, Tollkirschen (giftig!), Fenchelsamen und -blüten, Kubeben-Pfeffer, Mönchspfeffer und Oregano.

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@ Zucchini-Feta-Röllchen mit Kräuterquark und Ruccola-Erdbeersalat

Das Rezept zu den Zucchiniröllchen stammt von Caro Mi und geht in etwa so:

1 Zucchini
200 g Bacon
Feta

3 Baconstreifen leicht überlappend längst auslegen und in der Mitte halbieren. Darauf kommt eine dünn gehobelte Scheibe Zucchini, die auch einmal in der Länge durchgeschnitten ist. Am Ende lasse ich etwas Bacon überstehen.
Nun schneide ich den Feta in Stangen von etwa 1 cm Dicke, lege die an den Anfang und rolle sie in Zucchini und Speck ein.

So kommen die Röllchen dann für ca. 15 Minuten bei 195° in den Airfryer oder Backofen.

Die Schwierigkeit besteht darin, dass der Feta vielleicht nicht weich wird oder aber zu weich, und an den Enden herausläuft. Und da jeder Feta ein anderes Schmelzgebahren an den Tag legt, kann man das eigentlich nur ausprobieren und sollte den Backprozess auch augenscheinlich verfolgen.

Quark 40%
Sahne
Meerrettich
viele, viele frische Kräuter
Zitronenabrieb
Olivenöl
Salz

Ergeben einen leckeren Kräuterquark.

Dazu heute meinen Lieblingssalat aus Ruccola und in Allulose eingelegten frischen Erdbeeren mit einfache Vinaigrette.

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@ Erste Augustwoche ’26

Campingküche


@ Umami-Auflauf

Ja, alles was Beine hat, wenn es um Umami geht:

500 g gemischtes Hackfleisch
2 Auberginen
Packung Champignons
2 Zwiebeln
20 cm Tomatenmark
2 EL Paprikamus
passierte Tomaten
1/4 l Rotwein
Austernsauce
dunkle Sojasauce
frische italienische Kräuter
Knoblauchpulver

Die ersten zehn Zutaten lesen sich wie das ‚Who is Who‘ der fünften Geschmacksrichtung. Heute habe ich mir mit allen Zutaten besonders Mühe gegeben und die Liebe hat man am Ende deutlich herausschmecken können. Alle Anwesenden waren voll des Lobes.

Zwiebeln würfeln und in Olivenöl anbraten. Nach einer Weile das Hackfleisch dazugeben und krümelig braten. Desgleichen Tomatenmark dazugeben und anrösten.
Ablöschen mit Paprikamus, passierten Tomaten und Rotwein. Einkochen lassen, bis alles zu einer festeren Pampe geworden ist.
Erst jetzt wird alles kräftig mit Kräutern und Gewürzen versehen. Macht man es zu früh, dann wird die Sache beim Einkochen überwürzig.

Die geschnibbelten Pilze habe ich in zwei Pfannen ohne Öl braun gebraten, in eine Pfanne zusammengekippt und mit etwas Olivenöl weitergebraten.

Heute habe ich mit Erfolg die grob gewürfelten Auberginen ganz genau so gebrutzelt wie die Pilze. Erst ohne Öl braun werden lassen und dann in wenig Öl weiterbraten. Das Gemüse saugt sich so nicht so doll mit Öl voll und bekommt dennoch schöne Röstaromen.

1 Kugel Mozzarella
geriebener Gouda

In die Auflaufform schichte ich

1/2 Bolognese
Pilze
Mozzarellascheiben
Auberginen
1/2 Bolognese
Gouda

25 Minuten im Backofen und die Sache ist gegessen (-:

Immer das gleiche Prozedere am nächsten Tag: der Restauflauf zerhackt und untereinandergehoben, runderneuert mit neuem Käse und noch besser durchgezogen.

Wie man unschwer erkennt, blüt der Origano, als wir aus dem Kurzurlaub zurückkommen. Das sieht schön aus, dennoch schneide ich die Blüten allesamt ab, auf dass er neue Triebe entwickelt und weiterhin eine gute Ernte ergibt.
Beim Thymian habe ich auch die gesamten Spitzen geschnitten. Den Rosmarin lasse ich einfach wachsen.
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@ Chipolatas vom Rind, Blumenkohl, Sahnesauce und bunter Salat

Rinderchipolatas

braten (-:

Blumenkohl
Sahne
Gemüsebrühenpulver
Pfeffer

Blumenkohl dünsten. Sahne stark reduzieren und mit Gemüsebrühenpulver und Pfeffer würzen.

Eisbergsalat
Cocktailtomaten
Bunte Paprika
Chilischote
Olivenöl
Zitrone
Allulose
Pfeffer
Salz

Zum Salat zusammenbasteln.

Zitronenzeste

Beim Servieren über Kohl und Sauce geben.

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@ Kabeljau, Garnelen, Lauch-Kohlrabi-Gemüse

Lauch
Kohlrabi
Sahne
Gemüsebrühe

Die Sahne reduziere ich stark ein, um eine gebundene Sauce zu zaubern. Das Gemüse wasche ich, schnibbele es, gare es in ein wenig Brühe und gieße das Kochwasser ab, dessen Platz nun die reduzierte Sahne einnimmt.
Eine interessante Geschmacksfarbe könnten 2 Messerspitzen von der grünen Curry-Paste ergeben. Mal schauen. Kritik gibt es später (-:

Garnelen
Knoblauchpulver
Salz
Pfeffer

Die frischen Garnelen würze ich ordentlich und brate sie in heißem Olivenöl eine Minute von jeder Seite an.

Kabeljaufilet

Den Fisch pfeffere und Salz ich und brate ihn 2 Minuten auf jeder Seite in Butter an.
Die Zeiten sind mal so Pi mal Auge geschätzt, habe ja noch gar nicht angefangen mit dem Kochen (-;

Wann Garnelen und Fisch gar, aber innen noch schön glasig sind, kann ich nur während des Kochens sehen. Mit der Zeit hat man das einfach im Gefühl. Wer die Zeit nicht hatte, der schneide die Meerestiere einfach an.

Ein feines Tellerchen hatten wir dann, alles passte bestens zusammen. Die grüne Curry-Paste habe ich dann doch nicht benutzt, aber später mal zum Gemüse probiert. Passen tut die, läuft aber große Gefahr, den zarten Gemüsegeschmack zu überdecken. Also höchstens so einsetzen, dass man das Curry nicht schmeckt (-:

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@ Käsewrap

Ein beliebtes Urlaubsgericht bei uns, eigentlich ein Egg Chalupa, aber für zwei Personen mit nur einer Pfanne mache ich lieber eine prall gefüllte Rolle. Zuerst aber will alles vorbereitet sein:

12 Scheiben Bacon
4 Salatblätter
Coktailtomaten
bunte Paprika
Schalotten
2 gekochte Eier
Mayonnaise
Sweet Hot Chili Sauce

Die Pfanne lege ich mit Käse aus. Praktischerweise ist meine Campingpfanne quadratisch, was der werdenden Rolle später dienlich ist.

Den Käse schmelze ich möglichst gleichmäßig, auf dem Campingkocher eine kleine Herausforderung, und belege ihn gleich mit den vorbereiteten, schon geschnibbelten Zutaten. Ach ja, den Bacon habe ich vorher schon kross gebraten.

Der Käse ist rollgerecht fertig, wenn man stärkere Röstaromen riecht. Ein bisschen dunkel darf er schon werden, natürlich nicht anbrennen. Das Aufrollen ist noch eine kleine Challenge, aber auch, wenn das misslingt, schmecken tut es dennoch fantastisch, das Rölleken, sagen wir, Endprodukt (-:

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@ Juli 26, vierte und fünfte Woche


@ Bauchspeck mit grünen Bohnen auf Tomatenspiegel mit Tsatsiki

Die Tomatenpampe musste einfach weg. Ein Rest stückige Tomaten und ein Rest Tomatensaft darben in der Hitze vor sich hin und eh sie verderben, koche ich den Sabsch einfach ein. Frische Kräuter der Provence ergänzen das Tomatige, dass ich zu Mus eingekocht und nur noch mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt habe.

Und weil die grünen Bohnen da perfekt zu schmecken, habe ich die kurz gekocht, abgeschreckt, mit Speck und Zwiebel in der Pfanne nachgebraten und abgeschmeckt.

Dazu ein kräftiger Bauchspeck und Tsatsiki aus Gurke, fettem Quark, Knoblauch, Dill, Olivenöl und Salz.

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@ Massaman-Curry mit Huhn

Es gibt die thailändischen Currypasten in aufsteigender Schärfe in gelb, rot und grün. Im Süden Thailands gibt es noch eine weitere Variante, die mir fast wieder indischer vorkommt als die frischeren Thai-Currys: Das Massaman-Curry.

König Phra Phutthaloetla (Rama II.) war von diesem Curry so angetan, dass er darüber, bzw. seiner Fau und späteren Königin, ein Gedicht schrieb. Das Gedicht ist jedem thailändischen Schüler bekannt, wird es doch bereits in der Grundschule auswendig gelernt. Es zeigt, dass indisch beeinflusste Gerichte zu Beginn des 19. Jahrhunderts bereits einen festen Platz in der thailändischen Küche eingenommen hatten. Die Tatsache, dass es den König zu einem Gedicht inspirierte, beweist auch, dass das Rezept für ein „Muslim-Curry“ seit langem in der thailändischen Esskultur akzeptiert war.

Zwiebeln
2 EL Massaman-Curry-Paste
1 Dose Kokosmilch
bunte Paprika
1 cm gelbe Chilischote
Grüne Bohnen
Mungbohnensprossen

Cocktailtomaten
2 Schalotten

Zwiebeln würfeln und in Öl anbraten. Die Currypaste dazu und mitbraten, mit der Kokosmilch ablöschen und geschnibbelte Paprika sowie Chili dazugeben.

Die Bohnen habe ich extra bissfest gegart. Sie kommen mit den Tomaten, den Schalotten und den Sprossen erst kurz vor Schluss ins Curry.

Parallel dazu habe ich das Hühnchen in mundgerechte Stücke geschnitten und scharf angebraten. So gerade eben nicht ganz durch, kommt es als letztes in das Curry und zieht dort gar.

Abgeschmeckt nur mit dunkler Sojasauce kommt das alles äußerst schmackhaft daher.

Für den Konjak-Reis:

Konjak-Reis
weißer Speck
Schalotten
1 Ei
Salz

Speck und Schalotten in Reisgröße schneiden und in Öl anbraten, den Reis dazurühren, dann ein Ei dazugeben und rührend krümelig braten. Abschmecken und mit dem Curry servieren.

Massaman, Duft der Liebe,
Gewürze warm wie deine Nähe.

Zimt und Kardamom verweilen,
wie mein Herz, das bei dir bleibt.

Süße, die die Seele wärmt,
Schärfe, die die Sehnsucht weckt.

Jede Kost erinnert mich an
dich, mein fernes Licht.

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@ Gemüse-Spaghetti mit Ruccola-Pesto

Die Seiten füllen sich immer von unten nach oben und so steht das Rezept für das Ruccola-Pesto schon eins tiefer.

Für die Gemüsespaghetti hat sich folgende Mischung mehr als bewährt.

Zucchini
Möhre
Mungobohnensprossen
Zwiebeln

Alles wird Spaghettidicke geschnitten, getwistet, wie auch immer. Dann kommt etwas Olivenöl in die Pfanne und je nach Gardauer die einzelnen Gemüse: Möhre, Zwiebel, Mungbohnensprossen und zuletzt die Zucchinispaghetti, die nur noch heiß werden sollen. Nichts ist schlimmer, als wenn die durchweichen und ihr Wasser lassen.

Abschmecken und mit Pesto, Extrakäse und Basilikumblatt servieren (-:

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@ Reste vom Feste

Mit guten Freunden hatten wir gestern Grill- und Spieleabend. Die Reste und was der Kühlschrank noch so beherbergt, ergibt heute einen geschmackigen bunten Teller.

Dafür gibt es kein Rezept, nur schnell die Liste der Beteiligten:

Schweinenackenstaek
Hühnerspieße
Erbsensprossenquark
Cocktailtomaten
Schalotten
Knoblauch
grüne Peperoni
Frühlingszwiebeln
Sriracha-Sauce

Und weil so viel Rucola nicht schlecht werden soll, habe ich kurzerhand aus

Ruccola
gebackenen Pinienkernen
Parmesan
Knoblauch
Oliventresteröl
Olivenöl und
Salz

ein Pesto gezaubert. Das wird die nächsten Tage noch eine Rolle zu spielen haben.

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@ Hollandaise auf Dorade auf Blumenkohl auf blauem Teller

Den Blauen liebe ich ja und heute kontrastet er so schön zum einfarbigen Gericht.

Die Dorade ist superfrisch vom Türken, der jeweils Dienstags den Fisch vom Großhändler bekommt. Deshalb ist der Mittwoch bei uns der neue Freitag.

Allerdings braucht es ein wenig, bis das Filet auf dem Teller ist.

Ich schneide erst die Flossen ab. An den nadelscharfen Spitzen kann man sich böse verletzen. Dann entschuppe ich den Fisch mit der Rückseite meines Küchenmessers. Praktischerweise macht man das unter laufendem Wasser, denn ansonsten spritzen einem die Schuppen durch die ganze Küche. Doppelt doof, denn die sind durchsichtig und noch Wochen später an Töpfen und Wänden anzutreffen. Unter dem Wasser verstopfen sie nur den Abfluss, aber damit komme ich klar (-:

Sodann geht’s an’s Ausnehmen. Ein langer Schnitt entlang des Fisches Bauch, möglich nicht so tief, dass die Eingeweide verletzt werden, öffnet die Bauchhöhle und die Innereien können herausgefischt werden.

Das Filetieren will ich hier nicht beschreiben, das schaut man sich besser in der Tube an.

Die Filets gebe ich, mit Pfeffer und Salz gewürzt und mit der Haut nach unten, in die heiße Pfanne. Da braucht der Fisch vielleicht 2 Minuten und gewendet dann noch einmal eine halbe Minute unter Zugebe eines Stücks Butter. Leider ist mir die Haut kleben geblieben. Den Fotografen hat es gefreut, denn die Haut hätte farblich sein feines Bild gestört.

Blumenkohl habe ich mit wenig Wasser aufgesetzt, gegart, abgeschüttet und mit

Butter
Salz und
weißem Pfeffer
gewürzt.

Für die Hollandaise einen mittelgroßen Topf mit Wasser aufsetzen, ein Näpfchen mit 80 g Butter hineinstellen, auf dass Letztere schmelze. In einen kleineren Topf gebe ich

3 Eigelb
Saft einer 1/3 Zitrone
etwas Wasser
etwas gekörnte Brühe
Gewürzmischung (k.A.)
Knoblauchpfeffer
und Salz

Damit kommt der kleine Topf in den Großen ins Wasserbad, wo ich die Sauce aufschlage. Das ist ein wenig das Spiel mit der Hitze. Das Wasser sollte so gerade eben nicht kochen und wenn das Ei Anstalten macht, zu schnell anzudicken, ganz schnell raus aus dem Wasser und kräftig weiterschlagen.
Die flüssige Butter wird zum Schluss eingerührt. Nochmal abschmecken und alles ist gut (-:

Geiles Essen!

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@ Butter Chicken

Butter Chicken ist ein noch gar nicht so altes indisches Gericht, was ab den 70ern eine schnelle weltweite Verbreitung fand. In Indien heißt es murgh makhani und kam in den 50ern aus Peschawar nach Delhi.

Die Butter bezieht sich wohl weniger auf das Fett in der Sauce als auf das, gleich einem Gulasch, zarte, butterweiche Hühnerfleisch.

Das erhalte ich, indem ich mundgerechte Hühnerstücke schon am Vorabend einlege. Die Marinade besteht aus

100 g Joghurt
frisch geriebenem Ingwer
frisch geriebenem Kurkuma und
Paprika edelsüß

In eine Pfanne gebe ich braune Trockengewürze, wie sie auch in Garam Masala vorkommen, auf das man natürlich genauso gut zurückgreifen kann. Allerdings muss man denn auf den betörenden Duft der gerösteten Gewürze verzichten, die anschließend beim Mörsern entweichen und das ganze Haus erfüllen (-:

Im Einzelnen habe ich gebacken und gemörsert

Kreuzkümmel
Sternanis
Koriandersamen
Kardamom
Zimt
Pfeffer
Fenchelsamen
Anissamen
Lorbeerblatt
Salz

Das gemörserte Pulver gebe ich zwischendurch immer durch ein feines Sieb und die groben Stücke wieder zurück in den Mörser. So geht es weiter, bis nur noch ein wenig Fasern vom Kardamom und Zimt übrig sind. Die kommen dann weg.

Von der Gewürzmischung kommen jetzt drei Teelöffel in die Joghurt-Marinade. Auch das geschnittene Hühnchenfleisch kommt jetzt dazu und alles über Nacht in den Kühlschrank.

Des nächsten Tags brate ich das Fleisch mitsamt Marinade in der Pfanne heiß an. Dabei sollte es so knapp nicht durchgebraten sein, denn es zieht gleich in der Sauce noch nach. Das Fleisch nehme ich aus der Pfanne und stelle es beiseite.

Für die Sauce brauche ich

3 EL Butter
Zwiebel
Currypaste
Kokosmilch
1/2 Dose gestückelte Tomaten
Weißwein (Sake)
Austernsauce
Knoblauchpulver
Paprikapulver
helle Sojasauce
Austernsauce

Zwiebeln würfeln und in der gleichen Pfanne wie das Hühnerfleisch in Butter anbraten, Currypaste hinzu und mit den Tomaten, Wein und Kokosmilch ablöschen. Bitte nicht zu früh würzen, denn alles soll erst einmal um die Hälfte einreduzieren. Schmeckt man schon am Anfang ab, wäre das Curry am Ende völlig überwürzt.

So kommen alle weiteren Zutaten erst zum Ende dazu, bevor dann auch das Huhn wieder in die Pfanne springen darf.

Witzig heute der Ketoreis. Ich habe ihn mit Zwiebel, Tomätchen, Peperoni und Frühlingszwiebelgrün angebraten und gebe normalerweise ein Ei dazu, das ich dann unter Rühren krümelig brate. Aber heute wich das Eigelb dem Kochlöffel ein fürs andre mal aus und wollte sich schier nicht ergeben. Gut, dachte ich, wenn es das so will: bittesehr!

Ach ja, ganz erfrischend dazu noch eine Mischung aus Joghurt und Schmand, mit Zitronenabrieb, Salz und Allulose. Ein herrlich frisches Gegengewicht zum Umami-Huhn!

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@ Gebratene Königsberger mit Reis und Salat

Da die Liebste jetzt häufig für sich selber sorgt, habe ich mehr Reste. Ich kann halt nur immer für zwei Personen kochen, habs nicht anders gelernt (-:

Der Sud vom gestrigen Garen der Klopse (siehe unten) war fast leckerer als die Thunfischsauce. So ist die Idee heute, diesen Sud weiter einzukochen und zu versoßen.

Zur Abwechslung werde ich die restlichen Königsberger aufschneiden und in Butter braten. So die Idee, mal schaun, wie es am Ende auskommt …


Ja, ich weiß: Das sind doch keine Rezepte!

Aber wie auch, wenn man immer wieder die Reste vom Vortag weiterentwickelt, wenn der Sud nochmal einkocht und die Klöpse mich mal scheibchenweise können.

Aber ich habe da auch gar keinen Anspruch, hier mit Mengenangaben die perfekte Vorlage abzuliefern. Meine Bilder und Texte sollen der Anregung dienen und längst tun sie das auch für mich selbst. Wenn ich nicht weiß, was ich kochen soll, scrolle ich mich gerne durch meine Seiten.

Heute war es leckerer als gestern. Sud, Thunfischsoße und weitere Sahne haben noch zusammen gefunden und waren recht dick eingekocht.
Die Nichtmehrklopse lecker mit knuspriger Kruste und Salat kann man eh jeden Tag neu erfinden. Ich finde ihn bunt am Schönsten.

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@ Gnocchi di Königsberg al tonno

Oder auch Königsberger Klopse in Thunfischsauce mit Konjak-Reis. Die Idee kam mir, weil doch die Thunfischsauce die traditionelle Becher-Mehl-Soße der Klopse gut ersetzen könnte. Zumindest lieben beide Gerichte Sardellen sowie auch Kapern.

Die Klopse bestehen aus

1 große Zwiebel
500 g Hack, halb und halb
2 Eier
3 eingelegte Sardellen
50 g gemahlene Mandeln
Salz und
Pfeffer

Zwiebel und Sardellen zerkleinern und alle Zutaten gut zusammenkneten. Die Klopse halten besser, je länger man knetet.

Aus den Zutaten forme ich zehn Klöße und lege sie beiseite.

In einen mittelgroßen Topf – die Klopse sollen eben den Boden bedecken – gebe ich

Rinder- oder Gemüsebrühe
3 Pimentkörner
3 Pfefferkörner
1 Lorbeerblatt und
Salz

Das koche ich auf, gebe die Klopse hinein und lasse alles noch 20 Minuten bei kleinster Hitze ziehen. Die Gewürze dürfen gerne in ein Tee-Ei, dann kann ich sie besser wieder aus dem Sud entfernen und diesen ein andermal weiter gebrauchen.

Für die Sauce:

1 Dose Thunfisch in Olivenöl aus der Dose
Kapern
5 eingelegte Sardellen
4 EL Mayonnaise
Saft einer Zitrone
100 ml Olivenöl
Austernsauce
Wasser
Pfeffer
Salz

Alles zu einer sämigen Sauce pürieren und mit Salz abschmecken.

Weitere Kapern sowie grünen, eingelegten Pfeffer in die Sauce geben. Vor dem Servieren leicht erwärmen.

Konjak-Reis aus der Lake
weißer Speck
Zwiebel
Kukuma
Salz
Pfeffer

Reis gut abspülen, Zwiebel und Speck reiskorngroß schnibbeln und anbraten, den Reis und die Gewürze dazugeben, ein Ei hineinschlagen und den Reis rührend trock braten. Das Ei soll bewirken, dass der Reis nicht so glitschig daherkommt und besser die Sauce aufnimmt.

Gestern schon habe ich ein paar Radieschen gepickelt. Pickeln bedeutet das Einlegen in

Öl
Essig
Salz
Allulose

Fazit: Gutes Gericht, aber nicht optimal in der Zusammenstellung. Die Tonno-Sauce war für sich selber, brachte aber keine rechte Verbindung zwischen Reis und Klößen zustande.

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@ Juli 26, zweite und dritte Woche

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@ Erbsensprossen-Quark

Ein Rezept von meiner Geliebten und der Ex vom Import. Ja, die komplette Abteilung hat sich aufgelöst und jeder kauft und kocht so gerade, was ihm in den Sinn kommt.

Sie schreibt:

2 Kressebeete Erbsensprossen

entwurzeln und fein schneiden.

250 g Quark
1 Töpfchen Joghurt
100 g Sahne

einrühren.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Mit 7 cm Senf aus der Tube und mit Orangenanbrieb verfeinern.
Alles vermengen und mit Radieschen garnieren, in Gläser füllen oder aus der Schüssel löffeln.

Ich habe mir erlaubt, noch 2 TL Allulose hinzuzufügen. Kommt köstlich an so heißen Tagen (-:

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@ Rahmspätzle mit buntem Salat

Die Rahmspätzle von gestern (siehe ein Rezept tiefer) haben wir nicht aufbekommen und auch ein Rest Pilze war noch übrig geblieben.

Mit ausgelassenem Speck, gebratenen Zwiebeln und noch gut ein viertel Liter eingekochter Sahne sowie leckeren Gewürzen haben mich die Spätzle heute in dieser Konstellation tatsächlich überzeugt.

Die Mühen des gestrigen Herstellungsprozesses waren heute vergessen und noch einmal mehr Sahne konnten meine Geschmacksnerven vollkommen überzeugen.

Die Idee ist, vielleicht am Stück größere Mengen von den Spätzle herzustellen und wegzufrieren. Na gut, der Kostenfaktor bleibt, aber richtig lecker war das schon.

Anbei ein bunter Salat mit einfacher Balsamico-Vinaigrette.


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@ Hühnerspätzle mit Rahmpilzen

Inspiriert durch Caro Mi und Lena Neva habe ich mich heute daran versucht.

Als erstes setze ich einen großen Topf mit gesalzenem Wasser auf.

Lena Neva schreibt in ihrem Rezept:

Für die Spätzle:

400 g Hähnchenhackfleisch (eiskalt!)
2 Eier
(Größe M)
1 gestrichener TL gemahlene Flohsamenschalen
(für die perfekte Bindung)
Salz & Pfeffer

Ich habe bisher immer mit Flohsamenschalen gearbeitet. Die sind aber nun aus und ich haben Flohsamenschalenmehl besorgt. Besorgniserregend dabei ist die hohe Bindungskraft, ich schätze, dreimal stärker als die der Flohsamenschalen, und so reicht mir hier ein drittel Teelöffel. Muss ich noch lernen mit der Dosierung. Vielleicht das nächste man ganz ohne?

Alles kommt in den großen Mixer und wird zu einem Teig gemixt. Das Flohsamenschalenmehl streue ich während des Mixens hinein, damit es nicht klumpt.

Ganz nach Spätzleart wird dieser Teig nun mit Schabebrett und dem großen Küchenmesser in das fast kochende Wasser geschabt. Das Messer tunke ich dabei immer wieder in das Kochwasser, dann rutschen die Spätzle besser davon hinunter.

Schon bald schwimmen die Spätzle oben, werden abgeschöpft und in eine Pfanne mit heißer
Butter gegeben, wo sie leicht Farbe annehmen.


So müssen Pilze aussehen, rechts die Sahnereduktion.

Champignons
Minikräuterseitlinge
Zwiebeln
1/4 l Sahne
Austersauce
dunkle Sojasauce
Salz
Pfeffer

Pilze und Zwiebeln putzen und schnibbeln. In zwei Furen hintereinander schwitze ich sie an, bis sie gut Farbe haben und stelle sie beiseite. Dann röste ich die Zwiebeln ind Olivenöl an und gebe die Pilze wieder hinzu. So hintereinander habe ich die bessere Kontrolle.

In einem größeren Topf habe ich Sahne aufgesetzt, die ich leicht köchelnd um die Hälfte einreduziere. Mit den übrigen Zutaten wird die Sauce abgeschmeckt und kommt schließlich zu den Pilzen.


Die Konsistenz und das Mundgefühl der Spätzle ist gut. Ich hätte sie noch mutiger abschmecken können. Sie sind bisher das Nudeligste, was ich auf dem Ketoteller hatte. Lecker!

Aber:

– Der Hühnchengeschmack ist weit in den Hintergrund getreten. Die Liebste nimmt sogar das Wort „Leichenfledderei“ in den Mund )-:
– Der Aufwand ist relativ groß: Die klebrige Hühnermasse klebt im Mixer, in der Schale, auf dem Brettchen und am Messer. Nicht wenig der Masse wird am Schluss weggespült.
– Die Nudeln sind zu teuer.

Ich frage mich, lohnt das?

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@ Frikadellen, grüne Bohnen und Gurkensalat

In die Frikadellen kommen

500 g Hack (was auch immer)
1 Ei
40 g gemahlene Mandeln
1 EL Senf
1 EL Tomatenmark
1/2 EL Austernsauce
Knoblauchpfeffer
Ras el Hanout
Salz

Gut durchgeknetet halten die Bollen im Airfryer 20 Minuten bei 190° gut zusammen.

Grüne Bohnen
Speck
Zwiebel
Salz

Grüne Bohnen bissfest kochen und abschrecken. Speck und Zwiebel würfeln und glasigbraten, die Bohnen dazugeben, erhitzen und abschmecken.

Gurkensalat, in Ermangelung von Dill heute mit Petersilie und einer einfachen Vinaigrette.

Ja, und immer etwas Schischi drum herum. Wenn man nix findet, Paprikapulver auf Ziebelringe (-:

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@ gebratene Aubergine mit Petersilienjoghurt und Salat

Aubergine
Olivenöl
Oregano
Thymian
Rosmarin
Minze
Salz
Pfeffer

Auberginen in Scheiben schneiden und in Olivenöl anbraten. Die brauchen viel Öl und saugen das so aus der Pfanne auf. Macht nix, irgendwie müssen wir ja unser Fett wegkriegen.

Ich habe aus den restlichen Zutataten ein Kräuteröl gemixt und die Auberginen während des Bratens damit angepinselt. Das Öl aufzupinseln ist die eifachste Art, es gut zu verteilen.

Ein leichtes Sommergericht, allerdings mit wenig Protein. Brauche ich aber bei der Hitze auch nicht unbedingt, denn körperliche Tätigkeiten liegen mir in dieser Zeit nicht gerade nahe (-:

Salat mit einfacher Vinaigrette aus

Olivenöl
weißem Balsamico
Salz
Pfeffer
Allulose

Joghurt mit
Olivenöl
Limettensaft
Petersilie
Allulose

 

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@ Der Sündenfall

Ich komme eigentlich bestens mit den ketogenen Lebensmitteln zurecht und mir fehlt nichts.
Nichts? Na ja, wenn, dann ist es die Kartoffel, egal, ob gepellt, gestampft oder gebraten …

Und so gibt es Tage, an denen ich schwach werde und die Kartoffel ihren Weg auf unseren Tisch findet. Nach knapp zehn Jahren Ketose aber macht mir das nicht mehr viel aus. Dennoch messe ich meine Ketone an solchen Tagen noch einmal mittels Blutketonemessgerät nach.

Die Messung vor den Bratkartoffeln gestern:

Hier dann das sündhafte Vergehen:

Nicht nur Bratkartoffeln, auch Heringe und Shrimps in süßen Fertigsaucen kommen mit 10 g KH auf 100 g daher. Zwei Jever Fun sowie ein paar Erdnüsse am gleichen Tag ergaben summa summarum bestimmt an die 100 g Kohlenhydrate.

Unter gleichen Bedingungen am heutigen Tag gemessen, bin ich dem Rausschmiss wohl um Haaresbreite entgangen (-:

Ich lese so oft: Kann ich dies oder das essen? Ist das ketogen? Fliege ich damit aus der Ketose?

Zuerst einmal: Es ist nicht wirklich tragisch, aus der Ketose zu fallen. Das gilt natürlich weniger für Ketoanfänger als für gestandene Ketarier.

Dann ist es äußerst lehrreich, einfach selber auszutesten, was man essen kann und was nicht, welche KH einen rausschmeißen und wie viele KH man essen kann. Das ist einmal von Person zu Person unterschiedlich, je nach sportlicher Betätigung wieder anders und auch von Nahrungsmittel zu Nahrungsmittel verschieden.
Im Beispiel oben z.B. triggern die eingebundenen KH der Kartoffel längst nicht so die Insulinausschüttung wie die süßen Sößchen der Fischtöpfe.

Sich einfach selber zu testen und so seine Erfahrungen zu machen, halte ich für äußerst klug. Ich muss nämlich nicht das restliche Leben auf die Kartoffel verzichten, sondern kann sie gut und gerne einmal in der Woche genießen.

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@ Fleischkäse auf Paprikagemüse mit buntem Salat

Der Fleischkäse wurde, schon leicht vorgegart, in einem Alutöpfchen vom regionalen Lebensmittel-Bringdienst vorbeigebracht. Aldi anderen Zutaten ebenso (-:

Er darf noch 30 Minuten in den Ofen und weil ich ihn etwas krosser haben will, kommt er noch kurz in die heiße Pfanne.

5 Paprika

kommen für 20 Minuten bei 195° in die Heißluftfriteuse. Zwischendurch wende ich sie immer mal ein wenig. Heiß kommen sie dann unter ein feuchtes Küchentuch und dürfen dort abkühlen.

Ja, sie sehen etwas mitgenommen aus, aber nun lassen sie sich hervorragend pellen.

Ein bisschen Mühe macht es dennoch, aber ich liebe den Paprika, der dann so geschmeidig meine Mundhöhle füllt (-:

Die Paprika sind schon durchgegart und brauchen nur noch die entsprechende Begleitung.

Olivenöl
2 Zwiebeln
Rosmarin
Thymian
Oregano
2 EL scharfes Paprikamus
1 EL Austernsauce
Knoblauchpulver
Pfeffer

Salz

Zwiebeln hacken und glasig braten. Die Kräuter fein hacken und alles in einem Topf pfeffern (-:

Der bunte Salat hat ein frisches Joghurtdressing.

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@ Juli 26, erste Woche

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@ Grüne Gazpacho

Die Tage werden schon wieder heißer und so liegt das Gemüse für eine grüne Gazpacho schon seit gestern Abend im Kühlschrank.

Einfacher geht es eigentlich nicht. Aldi Zutaten gehen grob geschnibbelt ab in den Mixer:

Gurke
grüne Paprika
Frühlingszwiebelgrün
Knoblauch
gemahlene blanchierte Mandeln
frisches Basilikum
frische Zitronenmelisse
frische Minze
frischer Schnittlauch

Natürlich dürfen da auch noch andere Gemüse rein, wie z.B. Fenchel, Staudensellerie, Peperoni, Rucola, Avocado und weitere grüne Kräuter.

Abgeschmeckt wird mit

Olivenöl
Sahne
Allulose
Knoblauchpfeffer
Salz

Das Auge isst mit und so röste ich noch ein paar Kürbiskerne, male mit Balsamico, Öl und Sahne ein paar Kringel drauf und toppe das Ganze mit Schmand, etwas Basilikum sowie drei Schnittlauchhalmen (-:

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@ Pissaladière

Oder auch Sardellentarte, Tarte aux anchois, wie man gerade lustig ist.

Der Boden wird blind vorgebacken: bei 180° erst 10 Minuten mit Unterhitze, dann nochmal 8 Minuten Ober-und Unterhitze. Er besteht aus

180 g gemahlenen Mandeln (blanchiert oder unblanchiert)
110 g weicher Butter
1 Ei
2 TL Flohsamenschalenmehl und
Salz

Beim Vorbacken darf er leicht braun werden.

Für die Füllung

Olivenöl
2 rote Zwiebeln
2 Zehen Knoblauch
1/2 Dose Tomatenmark
1 Dose gestückelte Tomaten
80 g geriebener Parmesan
Frischer Rosmarin
Frischer Thymian
Austernsauce
dunkle Sojasauce

In genau dieser Reihenfolge angebraten, mit den Tomaten abgelöscht, zur Marmelade eingekocht, parmesanisiert und nicht weiter gesalzen, denn Parmesan und Sardellen bringen eine Menge Salz.

Heute kommen zusätzlich geriebener Parmesan, Kapern und grüner Pfeffer in die Soße, die nun auf den vorgebackenen Teig gestrichen wird.

Sardellen
Cocktailtomaten
bunte Snackpaprika
Kapern
schwarze Oliven
grüner Pfeffer

ergeben das hübsche Topping. 20 weitere Minuten im Ofen und das Ding ist gegessen (also schon fast).

Zu allen Tartes und Quiches gehört immer Salat, hier ein Romana mit ein paar Paprikawürfelchen für die Farbe.

Leibgericht!

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@ Pilz-Lauch-Risotto mit Bohnensalat

Nein, kein echtes Risotto, das geht mit Ketoreis natürlich nicht. Ich koche den in Stücke geschnittenen Lauch bissfest und brate die Pilze ohne Öl an. Dann kommen eine gewürfelte Zwiebel und Olivenöl dazu. Tasse Sahne Haben Pilze und Zwiebeln ordentlich Farbe, gebe ich sie zum Lauch und lösche die leere Pfanne mit einer Tasse Sahne ab, die ich anschließen einkoche, bis sie ordentlich Bindung hat. Da kommen Lauch und Pilze hinein und alles wird mit Sojasauce, Knoblauchpulver, Pfeffer und Salz abgeschmeckt.

Das sollte alles schön schlotzig-cremig werden, dann kommt der gut abgespülte Keto-Reis aus der Lake dazu.

Geschnibbelte Bohnen bissfest kochen, abschrecken, damit sie die Farbe behalten, kleingewürfelte Zwiebeln dazu und mit Öl, Essig, Allulose, Salz und Pfeffer abschmecken.

Noch ein kleines Topping mit dressierten Würfeln aus Gurke, Tomate und Paprika dazu, ergibt ein einfaches vegetarisches Gericht.

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@ Chipolatas, gebratene Auberginen, Tsatsiki und Bohnensalat

Die „Runderchipolatas“ konnte ich eigenhändig erwerben und anbraten.

1 Aubergine
Olivenöl
Thymian
Rosmarin
Kräutersalz

Das Thema Aubergine lässt mich noch nicht los. Neulich habe ich behauptet, man müsse die Auberginenscheiben nicht salzen und entwässern, denn je mehr man das tut, desto mehr saugen sie sich beim Braten wieder mit dem Öl voll.
Ich habe es dennoch wieder getan: Die Scheiben gesalzen und zwischen Küchenkrepp getrocknet. Der Sommerwind tat sein Übriges.

Das Olivenöl habe ich mit sehr fein gehackten Kräutern und Kräutersalz gemischt, das auf die Auberginenscheiben gestrichen und diese langsam in der Pfanne gebraten. Natürlich habe sie sich wieder voll das Fett reingezogen, aber super lecker waren sie dennoch. Nochmaliges Fazit: das muss nicht sein mit dem Entwässern.

Tsatsiki aus Quark und griechischem Joghurt, geraspelter Gurke, gehacktem Knoblauch, Olivenöl und Salz.

Dazu hatte ich Lust auf einen kalten Bohnensalat:

grüne Bohnen
Zwiebel
Olivenöl
Weißweinessig
Allulose
Salz
Pfeffer

Ein paar Oliven und etwas Schischi ergeben einen schmackhaften Vorspeisenteller, der mit einem Glas kalten Retsinas köstlich mundet.

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@ Juni 26 zweite Hälfte

 


@ Champignon-Lauch-Pfanne mit Konjak-Reis und buntem Paprikasalat

Champignons
1 Lauchstange
2 Frühlingszwiebeln
2 Zwiebeln
Olivenöl
Sahne
Brühe
Sojasauce
Knoblauchpulver
Pfeffer

Die geschnibbelten Pilze ohne Öl in der Pfanne anbraten. Wenn sie einigermaßen Farbe haben, kommen die gewürfelten Zwiebeln und Olivenöl mit dazu. Haben diese die gewünschte Farbe, lösche ich mit viel Sahne ab, die daraufhin köchelnd stark reduzieren soll.

Lauch und Frühlingszwiebeln putzen, in gröbere Stücke schneiden, in ein wenig Brühe bissfest gar dünsten, abgießen und zu den Pilzen geben.

Wenn die Sahne leicht cremig eingekocht ist, mit den weiteren Zutaten abschmecken.

Leider habe ich nicht so viele Töpfe und Flammen beim Camping und so musste ich in den sauren Apfel beißen, heute auf den leckeren Keto-Reis verzichten und mich mit dem Basmatireis, den die Eximport sich wünschte, begnügen.

Für den Keto-Reis hätte ich, wie immer, ein paar Zwiebelchen geschnibbelt, diese mit dem gut gespülten Reis aus der Lake an- und mit einem Ei krümelig gebraten (-:

bunte Paprika
Minigürkchen
Kirschtomätchen
Olivenöl
Limettensaft
Allulose
Salz

liebevollst kleingeschnibbelt bringen Säure und Knack ans Gericht. Sehr gelungen das (-:

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@ Zoodle Bolognese

Die Zucchini verfolgen uns. Auf dem netten kleinen Camping in Noord-Beveland liegen an den Waschhäuschen immer Gemüse und Salat, frisch aus dem Garten der Besitzer, die sich herzlich freuen, wenn wir es verbrauchen. Nach zwei Tagen mit gelben Zucchini haben wir hier dicke grün-weiß Gesprenkelte, die ich nur mit ach und Krach durch den Mini-Twister (siehe unten) zwinge. Dazugesudelt kommen wie immer halbe Zwiebelringe, wobei dann beide in wenig Öl sehr kurz und heiß angebraten werden.

Die Bolognese braucht etwas länger, wenn auch nicht die original-italienischen zwei Stunden.

Olivenöl
300 g Rinderhack
3 Zwiebeln
1 Döschen Tomatenmark
1 Tetra passierte Tomaten
gehackter Thymian
gehackter Rosmarin

In der Reihenfolge anbraten und mit den passierten Tomaten ablöschen. Einköcheln lassen und abschmecken mit

3 EL Thai-Fischsauce
3 EL Sojasauce
Knoblauchpulver
Pfeffer
Salz

Natürlich darf der Parmesan nicht fehlen und muss in der Menge auch so bemessen sein, dass ordentlich nachgenommen werden kann (-:

 

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@ Bratwurst mit Zucchinipuffern, Tsasiki und Schmanddip

Nochmal von der so ergiebigen Zucchini, wieder spiralisiert, mit ordentlich geriebenem Gouda und Zwiebel-Halbringen versehen, gut gewürzt im heißen Olivenöl ausgebacken.

Dazu ein Rest Tsatsiki und ein nicht dazu passender Dip aus Schmand, Gewürzen und Sojasauce. nicht der Erwähnung wert. Hätte da lieber etwas mit Limonensaft und -abrieb gemacht.

Die Puffer waren super, der Rest wollte nicht so recht zusammen passen (-:

 

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@ Spaghetti di Zucchine con Pesto Martello

Spaghetti di Zucchine con Pesto Martello

Wir sind in Campingkurzurlaub und ich habe mir ein Auszeit genommen, lecker gegessen, aber weder Fotos gemacht, noch Rezepte aufgeschrieben. Nun geht es langsam wieder weiter.

Die gelbe Zucchini fanden wir Fahrrad fahrend am Straßenrand angeboten und spontan hatten wir Lust auf ein kräftiges Pesto zu den Zoodeln. Letztere herzustellen kein Problem, haben wir uns doch schon vor einiger Zeit diesen kleinen Spiralschneider zugelegt. Dolles Ding und völlig ausreichend.

Die Schwierigkeit war dann eher, ohne Mixer oder Mörser ein Pesto herzustellen. Die Ex vom Import hatte die rettende Idee: Parmesan und Pinienkerne in einen Plastikbeutel geben und mit dem Hammer bearbeiten. Auch das fein gehackte Basilikum kam später mit unter Selbigen.

Noch Olivenöl drauf, die praktische Pfeffer-Knoblauch-Salz-Mischung hinein und fertig ist ein Hammer-Pesto.
Zu den Zucchini haben sich noch Mungbohnenkeime und halbe Zwiebelringe gesellt. Alles kurz in Olivenöl angebraten und einfach mit Salz abgeschmeckt, lecker!

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@ Frikadellchen

Heute Abend muss ich noch ins Horn tuten, habe noch einen Auftritt mit dem Orkester und etwas Respekt vor der großen Hitze, die immer noch herrscht. Eigentlich waren heute Frikadellen und Bohnen angesagt, aber es ist noch Gazpacho über (Rezept eins tiefer). Das ist mir vor dem Auftritt dann lieber, obwohl ich Gazpacho gar nicht als so leicht empfinde.

Frikadellchen habe ich dennoch gemacht, denn morgen fahren wir nach Südholland (ja, mal was Neues) und können die kleinen Dinger gut im Auto verspeisen.

450 g Rinderhack
1 gewürfelte Zwiebel
1 Ei
1 EL Tomatenmark
1 EL groben Senf
1 EL geriebene Mandeln
Knoblauchpfeffer
Salz

Ganz einfach gehalten, gut geknetet, abgeschmeckt und in der Heißluftfritteuse auf 205° zehn Minuten frittiert. Deshalb recht heiß, weil ich gerne Röstaromen haben will, aber die Frikos innen nicht trocken werden sollen.


Der Senf hat sich etwas veräußert, geschmacklich ansonsten aber top.

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@ Gazpacho

34° im Schatten und die Küche hat sich schnell drauf eingestellt. Schon gestern landeten im Kühlschrank:

1 Gurke
6 Tomaten
2 rote Paprika
1 Zwiebel
Knoblauch

Da ich ein rotes Gazpacho haben möchte, schäle ich die Gurke, bevor ich alles grob kleinschneide und in den Standmixer gebe. Der gibt auch sein Bestes und mixt alles auf höchster Stufe cremig fein.

Dazu kommen noch

Olivenöl
Piment d’Espelet (Chili)
2 Eiswürfel aus Hollunderbeersaft
2 TL Allulose
Pfeffer und
Salz

Auch das wird schnell mit vermixt und somit auch abgeschmeckt. Ketogene Einsteiger sollten sich die Makros noch einmal durchrechnen und eventuell auf eine grüne Gazpacho ausweichen, die mit gelben Tomaten und grünen Paprika auch erfrischend und gesund ist.

Mir macht es Spaß, mich dekomäßig auszutoben und so gibt es noch on Top:

Crème fraîche
Basilikum
Sahne
Petersilienöl
Balsamico
weißen Sesam
schwarzen Sesam

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@ Flammkuchen mit Fenchel-Kopfsalat-Salat

200 g geriebenen Gouda,
60 g geriebenen Gran Padano und
3 EL Frischkäse

gehen für zwei bis drei Minuten in die Mikrowelle zum Schmelzen (das geht natürlich auch im Backofen, aber bitte unter Beobachtung).

60 g gemahlene Mandeln blanchiert und
3 TL Flohsamenschalenmehl

werden untereinander gemischt und dann unter die käsige Masse gerührt. Diese wird auf ein Backblech mit Backpapier (Silikonmatte) gegeben und auf die gewünschte Größe ausgestrichen, geklopft, gezerrt, wie auch immer. Ist der Teig dafür schon zu fest geworden, kommt er noch einmal kurz in die Mikrowelle.

Bei 180° mit Ober- und Unterhitze darf der Teig nun vorbacken. Nach 15 bis 20 Minuten zeigt er Farbe und kommt raus.
Mit einer zweiten Matte decke ich den Teig ab, wende alles und ziehe die jetzt obere Matte ab. Das ist alles schön fettig, also tupfe ich den Teig mit Küchenkrepp ab, lasse ihn ein wenig auskühlen und lege ihn, noch einmal gewendet, direkt und ohne Backpapier aufs Blech. Anbacken kann der nicht mehr und später darf, zum Schneiden, keine Matte mehr drunter sein.

Zwiebeln
Frühlingszwiebeln
Kirschtomaten
rote Paprika
Knoblauch
weißer Speck
durchwachsener Speck

So noch nicht geschehen (wo ist meine Schnibbelhülfe?) geht es jetzt den Belagszutaten an den Kragen. Bei uns gibt es meist zwei Hälften vom Flammkuchen, bei mir kommen Tomaten, Knoblauch und durchwachsener Speck, bei der Dame (vormals Abteilung Import) eher der weiße Speck und Paprikawürfel drauf.

Bevor der Belegarzt kommt, wird aber noch ein Töpfchen
Crème fraîche auf dem Teig verteilt.

Kein Salz, kein Pfeffer, nicht ein Gewürz am Start und dennoch saulecker das. Malerisch belegt bäckt der Flammkuchen noch einmal ca. 15 Minuten, ganz nach Gusto.

Fenchel und ein Rest Blattsalat bilden das hier nötige Säuregleichgewicht zum Flammkuchen. Dressing, wie die letzten Tage, aus

Olivenöl
Apfelessig
Senf
Allulose
Pfeffer
Salz

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@ Schmorschnitzelschnetzel nach Art des Vorsitzenden, Paprika-Pak-Choi-Wok und Gemüsepüree

Die Zuständigkeiten sind eher unklar. Der Import hat vom Vertrieb zu wenig positives feed back bekommen und prötschelt die Tage eher für sich herum, hat die ketogene Zone weitgehend verlassen und sich mit Backcamenbert, Rahmspinat, Kartoffeln und Fischstäbchen eingedeckt.
Also prötschel auch ich alleine für mich, koche aber aufgrund der fehlenden Zeitfenster ihrerseits meist dann für die Geliebte mit und hab dieas doppelte Arbeit Vergnügen.

Heute fand sich für mich noch ein einsam verfrorenes Schnitzel und ein Konvolut an diversen Gemüsen.

1 Schnitzel
2 Zwiebeln
1/4 l Weißwein
1/4 l Brühe
1 Sternanis
1 Piment
1 Stange Zimt
Fenchelsamen
Austernsauce
Sojasauce
Allulose

Das Schnitzel habe ich am Vorabend in Sojasauce eingelegt und jetzt geschnetzelt. Zusammen mit den Zwiebeln brate ich es scharf an und gebe 1 EL Allulose sowie einen Schluck Wein dazu, auf dass der Wein verkoche und Fleisch und Zwiebeln karamellisieren.
Mit Wein und Brühe lösche ich ab und gebe die gemörserten Trockengewürze dazu.

Mit Deckel lasse ich die Pfanne jetzt 2 Stunden einköcheln.  Ist die Sauce gut reduziert, schmecke ich mit Austern- und SojaSauce ab und stäube ein wenig Xanthan in die Pfanne, um die Sache noch etwas anzudicken.

So ungefähr geht auch das Lieblingsgericht Mao Tsedungs, der dafür extra Köche aus seiner Heimat nach Peking geholt hat.

Öl
bunte Paprika
Pak Choi
Zwiebeln
Frühlingszwiebeln
Ingwer
Limettenabrieb
Salz
Pfeffer

Öl im Wok erhitzen, das zerkleinerte Gemüse darin schwenken und abschmecken.

Fürs Püree hatte ich noch

Kohlrabi
Sellerie und 
Möhre

Grob zerkleinern, in wenig Wasser garen, abgießen, ausdünsten lassen und mit folgenden Zutaten fein pürieren:

Butter
Butter
Butter
Sahne
Muskat
Salz

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@ Sülze

Am Abend wollen wir grillen und so gibt es am Mittag was Kleines. Bestens geeignet als Meal Prep oder auch bei Krankenhausaufenthalten ist ein Glas Sülze mit Remoulade.

Das Glas kurz erhitzen (Wasserbad oder vorsichtig auf der Herdplatte), die Sülze seitlich mit dem Löffel lockern und auf einen Teller stürzen. Gerade bei einfachen Speisen will das Auge nicht vernachlässigt werden und bekommt ein wenig Schnittlauch serviert.

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@ Juni 26/2


@ Gemüserösti, gebackene Auberginen und Kohlrabi-Pak-Choi-Gemüse

Aus Versehen wieder mal vegetarisch (-:

Möhre
Knollensellerie
Zwiebel
Gouda

Zu gleichen Teilen mit der groben Reibe reiben bzw. die Zwiebeln in halbe Ringe schneiden.
Dazu kommen

1 TL Flohsamensachalenmehl
1 Ei
Salz und
Pfeffer

Neu habe ich das Flohsamenschalenmehl. Das bindet noch einmal stärker als die ungemahlenen Schalen, die ich bisher hatte. Da muss ich mit der Menge etwas aufpassen.

Der Röstiteig wird mit nur wenig Öl in der Pfanne ausgebacken.

Bitte erst wenden, wenn die Ränder gebräunt sind. Die Rösti lösen sich dann viel besser von der Pfanne. Das gilt übrigens für viele Produkte, wie z.B. Bratkartoffeln, Fisch auf der Haut oder panierte Sachen. Man muss sich vorstellen, dass bei all den Sachen durch das Braten die Konsistenz erst einmal weicher wird. Erst, wenn sich eine Kruste gebildet hat, hält das Gebratene wie gewünscht zusammen. Also Geduld und höchstens mal nur ein Eckchen anheben, um drunter zu linsen.

Kohlrabi und
das Weiße vom Pak Choi

schneide ich klein und gar es mit in etwas Wasser. Ist es bissfest gar, gebe ich die geschnibbelten grünen Blätter vom Pak Choi dazu, lasse sie ein 22 Sekunden mitgaren, gieße das Wasser ab und stelle den Topf beiseite.

In der Zwischenzeit habe ich
Sahne aufgesetzt, die ich köchelnd einreduziere. Hat sie eine soßige Konsistenz, gebe ich

getrocknete Gemüsebrühe
Knoblauchpulver
Pffer und
Salz

dazu. So abgeschmeckt, begibt die Sauce sich zum grünen Gemüse. Auch fertig

Ja, alles etwas tricky mit dem Timing, denn am Ende wollen plötzlich alle Beteiligten meine Zuwendung und nun meldet sich dazu noch die Aubergine, die ich bisher keines Blickes gewürdigt habe.

Ich bin übrigens raus mit dem Thema „Auberginen schneiden, salzen und entwässern“. Mach ich nicht mehr mit (-;
Warum? Weil die Auberginen, so ich sie entwässere, in der olivölfettigen Pfanne mehr Öl aufsaugen, als wenn sie noch voll im Saft stehen. Das Fruchtwasser bleibt drinnen und verhindert so, dass das Öl einzieht. Andererseits aber brauche ich für eine schön gebratene Oberseite doch einigemaßen viel Öl, denn ein paar Tropfen reichen da nicht.

Ich gebe Olivenöl in die heiße Pfanne, würze die geschnittenen Scheiben mit Salz und Pfeffer und ziehe sie mit einer Seite schnell durch das Öl, auf dass sie von unten benetzt sind. Von oben kann ich sie mit weiterem Öl bepinseln, besprühen oder nochmal Öl in die Pfanne geben, die Scheiben wenden und das Öl schnell auf alle Scheiben verteilen. Fertig sind sie, wenn sie von allen Seiten schön braun sind.

Wir haben extra drauf geachtet: Man hat optisch den Eindruck, die Dinger triefen vor Öl, aber sie tun es gar nicht wirklich. Sie sind einfach nur weich gegart und saftig.

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@ Erdbeerzeit

Und Lieblingsnachtisch:

500 g Quark 40%
4 Tropfen Vanilleextrakt
4 TL Allulose
Prise Salz

Einfach glattgerührt und nach Belieben abgeschmeckt. Dazu die schon vorher in Allulose eingelegten Erdbeeren. Yamyam:

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@ Überbackenes Genderhähnchen auf Tomaten-Paprika-Bett mit Erdbeer-Ruccola-Salat

Ich habe Appetit auf Hühnchen und bastel mir was auf die Schnelle zusammen.

500 g HähnchenInnenfilet
3 Spitzpaprika
Tomaten
3 Zwiebeln
1 EL scharfes Paprikamus
1 Tasse passierte Tomaten
1 EL Tomatenmark
120 g Gouda gerieben
Weißwein
Thymian
Rosmarin
Oregano
Allulose
Salz
Pfeffer

Die Hähnchenfilets halbiere ich, würze sie mit Salz und Pfeffer, brate sie heiß in neutralem Öl an und nehme sie aus der Pfanne. Sie sollen nur so eben gar sein, vielleicht sogar noch etwas rosa.

In der gleichen Pfanne röste ich in Viertelringe geschnittene Zwiebeln an, gebe etwas Allulose und einen Schluck Weißwein drauf, lasse den Wein verkochen und alles ein wenig karamellisieren.

In einem Topf mit etwas Öl röste ich gehackte Tomaten, Spitzpaprika und Tomatenmark an, lösche mit passierten Tomaten und etwas Weißwein ab, gebe das Paprikamus dazu und schmecke die Sauce mit Allulose, Salz und Pfeffer ab.

Die HähnchenInnen kommen in eine Auflaufform, dann die Tomaten-Paprika-Sauce und die drei frischen Kräuter, direkt aus dem Garten, sowie darüber der Käse. Die Zwiebeln habe ich vergessen, draufzugeben, sehe die erst beim Spülen und gebe sie noch schnell auf die Hühnchenpfanne im Backofen.
15 Minuten bei 180° reichen. Der Käse soll nur schmelzen.

Dazu gibt es meinen Lieblingssalat:

Ruccola
Erdbeeren
Öl
Essig
Senf
Allulose
Pfeffer
Salz


PS.: Ganz, ganz leckers Hähnchen. Nein, kein Auflauf, so man eine große Pfanne oder Form nimmt, sondern eher so ein Ineinandergeschmortes, leicht scharf durch das Paprikamus (geht natürlich auch entsprechend mit Chili) und zart, weil es mit dem Innenfilet gemacht wird.

Zum Gendern: Die KI teilt mir mit, dass das Innenfilet fast immer vom Hähnchen (jungen Huhn) stamme. Es sei der kleine Muskel, der sich direkt unter dem größeren Brustfilet befinde. Bei der industriellen Geflügelmast würden die Tiere meist schon nach rund 30 Tagen geschlachtet, weshalb nicht nach Geschlecht unterschieden werde.

Na gut, HühnchenInnenfilet stammte dann auch eher vom weißen Schimmel.

…

Wie von Zauberhand ist am nächsten Tag der überbackene Käse vom Resteessen verschwunden. Das passiert bei uns in steter Regelmäßigkeit.

Aber: alle Köche sind besch …, die sich nicht zu helfen wissen (-:

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@ Schweinegulasch, Konjak-Reis und Salat

500 g Schweinegulasch
3 Zwiebeln
1 Möhre
1/2 Stange Lauch
1/3 Knollensellerie
1/3 L Rotwein
1/3 L Brühe
Tomatenmark

Das Gulasch brate ich scharf an und stelle es beiseiteDie Pfanne lösche ich mit Rotwein ab. In einem Topf brate ich das geschnittene Gemüse an, gebe bald das Fleisch, den Rotwein, Tomatenmark sowie die Brühe dazu.

In ein großes Tee-Ei gebe ich

Piment
Lorbeerblätter
Sternanis
Anissamen

und gebe es in den Topf, der jetzt 2-3 Stunden köcheln darf.

Gewürzt habe ich mit

gemahlenem Kümmel
Knoblauchpulver
Togarashi (jap. Chilimischung)
Pfeffer und
Salz

Dazu gibt es Reis:

Konjak-Reis
1 Zwiebel
weißer Speck
1 Ei
Salz
Pfeffer

Zwiebel und Speck möglichst auf Reiskorngröße schneiden, anbraten, den Reis und das Ei hineinrühren, krümelig braten und abschmecken.

Der Salat besteht aus

Fenchel
Romanasalat
Olivenöl
Apfelessig
etwas Senf
Allulose
Salz und
Pfeffer

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@ Rahmpilze mit Gemüse, Konjak-Reis und Fenchelsalat

Champignons
Sahne
dunkle Sojasoße
Pfeffer

Die Champignons brate ich ohne Öl in der Pfanne an, bis sie gut Farbe angenommen haben. Dann gebe ich ein wenig Öl dazu und ihnen den Rest (-:
Zudem habe ich einen Topf mit Sahne aufgesetzt, die ich auf kleiner Flamme stark reduziere, bis sie eine feine Bindung hat.
Erst dann gebe ich die Pilze in die Sauce und schmecke mit Sojasauce und Pfeffer ab.

Zwiebel
Möhre
Lauch
Paprika
Frühlingszwiebel
gelbe Kirschtomaten
Weißwein

Das Gemüse schnibbele ich klein, brate es nacheinander (je nach Garzeit) an und lösche mit ein wenig Weißwein ab.

In einer zweiten Pfanne habe ich
kleinstgeschnittene Zwiebeln angebraten, gebe den gut abgespülten
Konjakreis sowie
ein Ei dazu und kümmere mich rührend darum, es krümelig zu braten. Mit Salz und Pfeffer schmecke ich ab und hebe den Reis nun unter die Gemüsepfanne.

Anm. der Red.: Das hat er dann aber doch nicht gemacht (-: Fand es farblich getrennt interessanter.

Fenchel

hobele ich sehr dünn und gebe eine Vinigraite aus

Olivenöl
Apfelessig
Senf
Allulose und
Salz

dazu.

Noch ein paar grüne Kräuter dazu, vielleicht etwas Zitronenabrieb, wir werden sehen. Ich habe ja noch nicht mal angefangen zu kochen (-:

…

Fettich!

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@ Cordon Bleu, Gemüsepüree und Feldsalat

Das himmelblaue Ordensband des französischen Ordens vom Heiligen Geist galt im 16. Jahrhundert als höchste Auszeichnung. Daraus entwickelte sich im Französischen die Redewendung „à la cordon bleu“ für besonders feine, hohe Kochkunst.

Der bin ich heute nur bedingt nachgekommen, denn, ich sage es vorweg, ich war zu großzügig mit der Bemessung der Käse-Schinken-Füllung meines Schnitzels. So war der Käse später leider nicht ganz aufgeschmolzen.

Ein ganz bisschen dünner belegt, den Schinken in den Käse plaziert und die Platte nicht ganz auf der heißesten Stufe, hätte ein besseres Ergebnis abgegeben. Superlecker war es dennoch.

Schweineschnitzel
Goudascheibe
Schinken

Das Schnitzel platt klopfen, mit dem Klopfer, oder Topf, oder der Nudelrolle, man lasse sich etwas einfallen, denn das Schnitzel muss groß genug werden, damit es die Füllung fasst und dennoch an den Seiten zusammengedrückt werden kann.

Ei
gestoßene Schweinekrusten
gemahlene Mandeln
geriebener Parmesan
Pfeffer
Salz

Das Ei mit Pfeffer und Salz verquirlen. Aus den anderen Zutaten eine Panade erstellen, das Cordon Bleu in Ei, anschließend in der Panade wälzen und in fast ganz heißem Fett ausbacken. Vielleicht am besten, sehr heiß von beiden Seiten anbraten, dann die Platte etwas herunter drehen, damit das Schnitzel nicht zu dunkel und trotzdem innen heiß wird.
Arrosieren (mit dem Löffel heißes Öl über das gute Stück gießen) hilft auch für mehr Durchhitzung.

Knollensellerie
Möhre
Zwiebel
gelbe Tomätchen
viel Butter
Crème fraîche
Muskat
Salz
Pfeffer

Das Gemüse grob zerteilen, in wenig Wasser garen, abgießen, ausdünsten lassen und mit den restlichen Zutaten feinst pürieren.

Für den Salat bastele ich zusammen:

Feldsalat
gelbe Kirschtomaten
Olivenöl
Apfelessig
Senf
Allulose
Salz
Pfeffer

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@ Juni 261


@ ChatGPT-Auflauf

„Stelle mir ein ketogenes Gericht zusammen.

Ich habe Tomaten, rote Paprika, Sellerieknolle, Lauch.
Habe Gehacktes, Käse, Frischkäse, Schmand, Eier.“

Die Antwort von ChatGPT:

Mit den Zutaten würde ich einen ketogenen Hackfleisch-Gemüse-Auflauf machen. Das ergibt viel Fett, ausreichend Eiweiß und nur moderate Mengen Kohlenhydrate.

Zutaten (2–3 Portionen)
400–500 g Hackfleisch
1 rote Paprika
1–2 Tomaten
½ Sellerieknolle (ca. 200 g)
1 Stange Lauch
150 g Frischkäse
100 g Schmand
2 Eier
150–200 g geriebener Käse
Salz, Pfeffer
Optional: Paprikapulver, Knoblauch, Oregano, Muskat


Zubereitung

Sellerie vorbereiten

Sellerie in kleine Würfel schneiden.
In Salzwasser 8–10 Minuten vorgaren.

Hackfleisch anbraten


Hackfleisch kräftig anbraten.

Lauch in Ringe schneiden und mitbraten.
Paprika würfeln und kurz mitgaren.
Tomaten zuletzt hinzufügen.

Soße herstellen


Frischkäse, Schmand und Eier verrühren.

Mit Salz, Pfeffer und Gewürzen abschmecken.

Auflauf schichten


Sellerie und Hack-Gemüse-Mischung in eine Auflaufform geben.

Die Frischkäse-Schmand-Mischung darüber verteilen.
Mit Käse bestreuen.

Backen


Ca. 25–30 Minuten bei 180 °C Ober-/Unterhitze.

Backen, bis der Käse goldbraun ist.

Keto-Tipp

Tomaten und Paprika enthalten etwas mehr Kohlenhydrate als viele andere Gemüsearten. Wenn du die Kohlenhydrate weiter senken möchtest:

nur 1 Tomate verwenden,
die Selleriemenge etwas erhöhen,
zusätzlich mehr Käse, Schmand oder Frischkäse verwenden.
Makro-Schätzung pro Portion (bei 3 Portionen)
Kohlenhydrate: etwa 8–12 g
Eiweiß: etwa 30–35 g
Fett: etwa 35–45 g

Das Gericht erinnert geschmacklich an eine Mischung aus Lasagne und Moussaka – nur ohne die kohlenhydratreichen Beilagen.

Na, und genauso werde ich das jetzt kochen (-:

… eine Stunde später …


Na gut, so ein Auflauf kocht sich fast von allein und die Abläufe sind doch recht simpel, aber, leicht beeindruckt bin ich schon, denn die Anleitung, Mengenangaben und Anmerkungen sind einfach gut. Mein Fehler, dass ich die auch vorhandenen Zwiebeln vergessen habe, vorzuschlagen.

Ansonsten hat das Rezept, an das ich mich wirklich akribisch gehalten habe, alle vorgeschlagenen Zutaten zusammengebracht und gebraucht. Ich habe lediglich noch frischen Rosmarin, Oregano und Thymian drangegeben.


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@ Überfahrene Maispoularde

Das muss ab und zu mal sein, und in der Heißluftfritteuse macht das Tier wirklich kaum Arbeit. Ich schneide es an der Brust auf, salze und öle es ein und lasse es bei 195° 35 Minuten lang schwitzen. Dann bestreiche ich es mit papriziertem, gepfeffertem und gesalzenem Öl und lasse es noch einmal fünf Minuten schmoren.

In der HLF trocknet alles furchtbar schnell aus, deshalb sieht die Haut nicht so einladend aus. Aber innen ist das Tier wunderbar saftig, sodass ich auf die Garmethode nicht verzichten möchte.

Es gibt und braucht nicht mehr dazu. Wir feiern das Tier.


Abends dann noch Fischsuppenrest vom Vortag.

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@ Fischsuppe

Materialsammlung:

Kabeljaufilet
Doradenfilet
Garnelen roh

Möhre
Ingwer
Knollensellerie
rote und gelbe Zwiebel
Paprika
Kirschtomaten rot und gelb
Lauch
Knoblauch
trockener Weißwein
Fischfond (nicht bekommen, habe da Thai-Fischsauce genommen)
Austernsauce
Lorbeerblatt
Sternanis
Fenchelsamen
frischer Dill
Salz

Pfeffer

Das Gemüse schneide ich in Julienne, würfele es oder schneide Scheiben, ganz nach Belieben. Wichtig nur, dass die Reihenfolge beim Anbraten der jeweiligen Garzeit entspricht, also zuerst Möhre, Sellerie, gelbe Zwiebel und Ingwer, dann Paprika, rote Zwiebel und Knoblauch. (Die Tomätchen schmore ich in einer Extrapfanne und gebe sie erst ganz zum Schluss in die Suppe.)

Gibt es die ersten Röstaromen, so lösche ich mit den flüssigen Zutaten ab, gebe Sternanis, Lorbeerblatt und Fenchelsamen in ein Tee-Ei und lasse die Suppe einkochen.

Fische und Garnelen, in mundgerechte Stücke geschnitten, sowie der gehackte Dill, kommen erst ganz zum Schluss in die abgeschmeckte Suppe. Das Meeresgetier zieht in fünf Minuten schnell gar.

So war der Plan, und außer, dass ich noch Kurkuma an die Suppe gegeben habe, ist die Suppe genau so entstanden und nun schon zur Hälfte verzehrt. Ein gar köstlich Tellerchen (-:

PS.: Die Doradenfilets waren mit Haut. Die habe ich dran gelassen. Stört gar nicht, sondern gibt eher noch mehr Geschmack. Nur auf eventuelle Gräten und Schuppen sollte man beim Zubereiten achten.
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@ Spargel-Eier-Salat

Nein, ich war immer noch nicht einkaufen (siehe unten), aber die Ex-Frau vom Import hat sich grünen Spargel ins Haus bringen lassen, an dem ich partizipieren darf. Sie selbst hat sich (ich halte meine Fußnägel fest) eine Tüten-Hollandaise dazubestellt, die ich ihr heute heißmachen soll. Dazu gibt es bei ihr Kartoffeln und einen Backcamenbert. Na, sie wird sehen, was sie davon hat.

Ich klaube derweil brauchbare Reste aus dem Kühlschrank zusammen, um zu sehen, wer sich mit dem Spargel abgeben will. Die Zutaten einigen sich auf einen gemeinen Eiersalat, zu dem der frische Spargel bestens passen sollte.

grüner Spargel
Butter
Salz
Allulose

Den Spargel breche ich unten ein Stück ab. Er hat da eine Sollbruchstelle und bricht genau da, wo er nicht mehr faserig ist. So muss man ihn weder schälen noch schneiden. Mit Butter, Salz und Allulose bedacht, wickele ich ihn in ein Backpapierpäckchen und backe ihn 15 Minuten bei 180° im Ofen.

Des Weiteren kommen in den Salat:

4 gekochte Eier
1 rote Paprika
1/2 rote Zwiebel
Rest Salatsalat
Essiggurken
Silberzwiebeln
Knoblauch

Alles in Würfel geschnitten, die Spargelstücke dazugegeben und dressiert mit

Mayonnaise
Joghurt
Senf
frischen Kräutern
Salz
Pfeffer

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@ Blumenkohlauflauf

Aprilwetter und immer wieder Regen. Ich bin wenig motiviert, mich aufs Rad zu schwingen, um neue Nahrungsmittel herbeizuschaffen. Die Dame vom Import streikt seit einiger Zeit, sodass der Einkauf nun in meiner Hand liegt. Aber irgendwas muss noch gehen. Ich gehe Kühlschrank und Gefriertruhe durch und finde …

… folgende Zutaten:

einen gefrorenen Blumenkohl
Zwiebeln
weißen Speck
eine Krakauer
Schinkenreste
Käse
Crème fraîche
Frischkäse und 
Eier

Und wenn nichts mehr geht, geht immer noch ein Auflauf, so weit die einhellige Meinung meiner Zutaten und meiner selbst (-:

Der Blumenkohlkopf wird zerschnibbelt und gegart, ich muss aber sagen, dass mir die Konsistenz des gefrorenen Gemüses nicht so gut gefällt. Der hat keinen Biss mehr. Aber für den Auflauf langt das noch.
Ansonsten müssen nur die gewürfelten Zwiebeln kurz glasig gebraten, Fleisch zerkleinert und der Käse gerieben werden.

Alle Zutaten werden (entsprechend zerkleinert) fein vermengt und mit

Muskat
Pfeffer und 
Salz

gewürzt. Ganz einfach, ohne großen Aufwand. Dazu Salat mit Senfvinaigrette und, nicht auf dem Bild, etwas selbstgemachte Sriracha-Sauce.


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@ Marinierte und panierte Hühnerbruststreifen, Blumenkohl-Selleriepüree mit Petersilienöl und Fenchelsalat

Es fängt so in etwa an wie das berühmte indische Butter Chicken: Hühnerbrust in Streifen schneiden und einlegen in

Joghurt
Austernsauce
Sojasauce
Knoblauchsalz
Paprika edelsüß
Glutamat
Natron

Glutamat ist ein Geschmacksverstärker, der in den letzten Jahrzehnten in Verruf geraten ist. Wie so oft bei diesen Modeerscheinungen ist er längst rehabilitiert. Das Natron macht das Fleisch zarter. Beide Zutaten bitte nur messerspitzenweise einsetzen.

Nach ein paar Stunden wälze ich die Streifen in verquirltem Ei und anschließend in einer Panade aus gemahlenen Mandeln, gestoßenen Schweinekrusten und geriebenem Parmesan. Sie begeben sich umgehend in heißes Frittierfett und werden goldgelb ausgebacken.

Püree heute aus gegartem, abgegossenem und ausgedünstetem Blumenkohl und Sellerie. Fein püriert mit viel Butter, Muskat, Frischkäse und Salz.

Dazu ein Fenchelsalat mit einer Vinaigrette aus Olivenöl, Apfelessig, Pfeffer, Salz und Allulose.


Sieht ein wenig so aus, als wolle der Panadebär vom Teller laufen (-:

Sehr schmackhaft, die Sache. Nur sind die Schweinekrusten zu wenig geschreddert und machen die groben, weißen Punkte auf der Panierung.

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@ Mai/Juni 26


@ Zwiebelkuchen

Der Mürbeteig besteht aus

180 g Mandeln
110 g weiche Butter
1 Ei
3 TL Flohsamenschalen
Salz

Butter schon früh aus dem Kühlschrank holen. Je weicher die, desto einfacher wird es, den Teig zu mischen.

Hier in Holland habe ich vorgestern keine gemahlenen Mandeln bekommen, so muss ich jetzt erst einmal die ganzen Mandeln (mit rotem Häutchen) hexeln.

Die Flohsamen werden dann in die gemahlenen Mandeln gerührt, dann kommen das Ei, die Butter und Salz dazu. Letzten Endes muss man den Teig mit den Händen kneten, um ihn gut zu durchmischen. Er kommt nun in die Quicheform, wird glattgestrichen und an den Rändern noch über den Rand der Form hochgezogen.

Der Teig wird bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten mit Ober- und Unterhitze bei 180° vorgebacken. Er darf leicht braun werden.

Die Füllung besteht aus

8 Zwiebeln (das ist nicht so ganz ketogen. Ich vertrag’s, wer nicht, nimmt weniger)
5 Eiern
1 Becher Schmand, Crème fraîche oder Sauerrahm
Speckwürfel
200 g geriebener Käse
Salz und Pfeffer

Die Zwiebeln werden in Viertelringe geschnitten und angebraten, auf dass sie glasig werden. Am Ende dürfen die Speckwürfel noch dazu. Die restlichen Zutaten werden zusammengemischt, und wenn sie etwas abgekühlt sind, kommen Schinken und Zwiebeln dazu.

Die Masse wird auf den vorgebackenen Teig gefüllt und eine halbe Stunde bei 180° Ober- und Unterhitze gebacken. Eventuell für etwas Farbe am Schluss noch kurz grillen.

Zum Zwiebelkuchen gehört unbedingt ein Salat mit Vinaigrette dazu.

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@ Papoutsakia auf Paprikagemüse

Papoutsakia bedeutet so viel wie „kleine Schuhe“. Ich habe Größe 42 genommen, denn die zwei Schuhe sollten für zwei Personen passen.

Und da ist sie, die Diva:

Schon einmal kreuzweise eingeschnitten und gesalzen, soll sie so Wasser und Bitterstoffe verlieren. Unter der Hand: Ich glaube nicht an das Entwässern von Auberginen, halte das für über-flüssig. Aber ich halte mich heute an diverse Beschreibungen des Gerichts.

Nein, eigentlich auch das nicht, hehe. Ich soll nämlich bis auf einen Rand das Fruchtfleisch herauslöffeln, aber, wie gesagt, ganz Diva, hatte ich da keine Chance in dem festen Schaumstoff. Also, kann ja nicht schaden, habe ich die Auberginenhälften von beiden Seiten erst einmal angebraten und mich derweil um die Füllung bemüht.

In etwa eine festere Bolognese, in die am Ende das herausgelöffelte Auberginenfleisch wieder hineinkommt.

300g Hack
1 Zwiebel
1 Döschen Tomatenmark
1 Tasse passierte Tomaten
1 EL Senf
dunkle Sojasauce
Knoblauchpulver
italienische Gewürze
Salz
Pfeffer

Gehackte Zwiebeln anbraten, Hack krümelig braten, Tomatenmark mitrösten, mit passierten Tomaten und etwas Brühe ablöschen, die Gewürze dazu, köcheln lassen und abschmecken. Sollte keine Sauce werden, sondern etwas fester.

Die Aubergine ist nun etwas weicher geworden und ich kann das Fruchtfleisch herauslöffeln, es noch kleiner hacken und zur Hackpfanne geben.

Dann fülle ich die Hälften mit der Hackmasse und gebe geriebenen Gouda drüber. Im Original ist das eine Becher-Mehl-Soße, aber die dürfen wir nicht (-:

Schrieb ich schon, dass die Aubergine eine Diva ist? Leider waren ihre besseren Hälften nach 20 Minuten bei 180° im Ofen immer noch nicht durch. Ich kann also nur empfehlen, die launigen Früchtchen im Vorfeld noch länger anzubraten.

In einer zweiten Pfanne starte ich mit dem Paprikagemüse. In der Reihenfolge ihres Auftretens:

Zwiebel
rote und gelbe Spitzpaprika
Tomaten
Paprikamus
passierte Tomaten
Chiliflocken
frischer Thymian
Sojasauce

Anbraten, ablöschen, einkochen, es ist doch immer das Gleiche (-:


Mal abgesehen von dem Rumgezicke grandios lecker, auch wenn die Auberdive noch ein bisschen Biss … ach, lassen wir das.

 

@ Spargelsuppe und Rösti

Die Schalen vom Spargel koche ich immer aus. Für ein Süppchen immer noch gut, der 10 Minuten gekochte Sud. Nur nicht länger, dann wird es bitter.

Ein wenig andicken mit Sahne und Frischkäse, einkochen bis zur gewünschten Konsistenz und Geschmacksdichte sowie abschmecken. Mehr braucht es nicht.

Na gut, für die Liebste noch ein paar in Olivenöl gebackene Bröckchen. Nichts für mich.


Ja, die Ex vom Import hält sich nicht nur vom Einkaufen, sondern auch etwas von der ketogenen Ernährung fern. Gestern orderte sie Kartöffelchen zum Spargel. War aber denn doch ein wenig neidisch auf meine Retterrösti (siehe eins tiefer).

Da noch alle Zutaten da sind, habe ich heute noch einmal aus den gleichen Zutaten, nur grob geraspelt, leckere große Rösti fabriziert.

Dazu habe ich eine Kräutermayonnaise aus gekochten Eiern gemacht. Finde ich aber nicht so fein geschmeidig, wie eine Originale mit frischem Eigelb, auf die ich hiermit verweisen möchte (-:


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@ Spargel, Hollandaise, Röstiballen und Salat

„Alle Köche sind beschissen, die sich nicht zu helfen wissen!“

Das ist Kochsprech und erstaunlicherweise geht solches schnell ins Fäkale, sorry dafür. Hat die Soße sich getrennt, ist sie abgekackt und wird der Koch nicht rechtzeitig fertig, so ist er in der Scheiße. Und genau da war ich am Ende auch.

Ich hatte es mir so hübsch ausgedacht: Warum nicht die leckeren Gemüserösti als Ballen frittieren, außen knusprig, innen weich? Meine Zutaten waren:

Sellerie
Möhre
Zwiebel
Gouda
Parmesan
2 Eiweiße
Flohsamenschalen
Salz

Sellerie, Möhre und die zwei Käse im gleichen Verhältnis, dazu eine Zwiebel, alles auf der feinen Reibe geraspelt und mit den weiteren Zutaten vermengt, ergab das einen recht weichen Teig. Das allein hätte mich natürlich schon stutzig machen müssen.

Im heißen Frittierfett stellte sich dann heraus, dass die Bollen gleich am Boden festklebten und zudem immer noch weicher wurden.

Aber von vorn.

Zuvor hatte ich den günstigen Retterspargel ganz einfach mit Butter, Allulose und Salz in Backpapier gewickelt und für 30 Minuten bei 195° in die Heißluftfritteuse gegeben. Das ist, je nach Gusto und Dicke der Stangen eigentlich gelingsicher.

Auch die Hollandaise sollte à la minute auf den Tisch. Also hatte ich schon Butter geschmolzen und daneben gestellt, Wein, Eigelbe und Salz in einem Wasserbad aufgeschlagen und … ja dann kam das mit den Frittierbollen dazwischen, die zu gleicher Zeit im Fett völlig aus der Fassung gerieten und die ich unversehens da herausfischen musste, worauf, infolge verminderter Rührung, der Hollandaise-Ansatz nebenan zu Rührei wurde (was ja eigentlich ein Widerspruch ist).

Jetzt flog rechts der Rührbesen, die linke Hand kramte nach der Pfanne und manövrierte die misslungenen Bällchenreste hinein, auf dass sie zu gemeinen Rösti werden.

Schweißgebadet konnte ich dennoch stolz servieren: Retterspargel mit Retterhollandaise und Retterrösti. Lecker war das.


@ Schweinenackensteak mit Gemüsepüree, Kräuteröl und Salat

Eher ein Resteessen. Das Steak sowie das Püree waren noch übrig und der leckere Salat mit Erdbeeren hat gerade Saison bei uns. Er ist so herrlich frisch, süß und sauer. Die Standard-Vinaigrette besteht aus Olivenöl, weißem Balsamico oder Zitrone, Senf, Allulose und Salz.
Ja, überhaupt schälen sich so Phasen heraus, wo ich immer das Gleiche koche, was aber auch saisonal begründet ist.

Da alle Komponenten schon weiter unten beschrieben sind, hier nur zwei Sätze zum Kräuteröl:

Ich habe da immer noch nicht die optimale Methode zur Herstellung gefunden. Indigrenzien sind

neutrales Öl
frische Kräuter aller Art und
Salz

Minutenlanges Schreddern, Pürieren, Mixen, womit auch immer, scheint allen Methoden gleich. Desto feiner, desto mehr Farbe und Geschmack zieht man aus den Kräutern.

Dann aber sagen die einen, man solle schon am Anfang die Kräuter mit heißem Öl übergießen, man solle das Öl nicht über 70° erhitzen oder besser bei 60° ziehen lassen und schnell herunterkühlen, ja, und gestern sagt Herr Lafer, man sollte das Öl mit den geschredderten Kräutern aufkochen, es wäre ja nur das Wasser, was aus den Kräutern gekocht würde. Na, und dann absieben oder durch ein Tuch geben. Es macht jeder anders.

Ich habe Kräuter (Petersilie, Schnittlauch und Fenchelgrün) und Öl geschreddert, dann Salz hinzugegeben, dann aufkochen lassen, ohne weitere Hitze ziehen lassen, und weil mir die Farbe noch nicht tief genug war, noch einmal den Pürierstab hineingehalten, um es schließlich durch ein Teesieb zu geben.

Is gut geworden, sieht klasse aus und bringt noch einmal einen tollen Geschmack mit. Gerade fällt mir dabei ein, dass da vielleicht noch ein Spritzer Säure zu kann. Na, das nächste Mal.

Und draußen, bei schönstem Sommerwetter am Huisje, schmeckt’s noch mal so gut (-:

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@ Gemüse-Spaghetti Bolognese

Ich habe ja mal behauptet, die Bolognese muss nicht 2-3 Stunden köcheln und die schnelle wäre genauso gut. Heute gebe ich der Langzeitvariante noch einmal die Chance und ich denke, ich mache sie recht original.

2 Zwiebeln würfeln und anbraten. Alsbald eine gewürfelte Möhre mitbraten, 500 g Rinderhack dazugeben und krümelig braten. Dazu gebe ich noch 2 Döschen Tomatenmark, doppelt konzentriert, und lasse auch das kurz anrösten. Abgelöscht habe ich mit passierten Tomaten, drei Gläsern Weißwein und Wasser.

Die Basis ist geschafft. Hat man trockene italienische Kräuter, dürfen die jetzt schon mit in die Pfanne. Hackt man sich Frische, dann kommen sie erst 10 Minuten vor dem Servieren dazu. Die jetzt recht dünne Sauce lasse ich 2 1/2 Stunden einkochen. Zwischendurch immer mal checken, ob das noch flüssig genug ist.

Im Prinzip ist die Sauce dann fertig. Heute habe ich sie mit Sojasauce und Knoblauchsalz abgeschmeckt. Frischen Knoblauch kann ich nie verkochen, weil der Import da allergisch reagiert.

Für die Spaghetti schneide ich halbe Zwiebelringe von zwei Zwiebeln klein und röste sie an. Gleich darauf folgt eine spiralisierte dicke Möhre. Die spaghettisierte Zucchini kommt erst ganz zum Schluss in die Pfanne und wird nur kurz heißgemacht. Nein, ich entwässere sie nicht mehr vorher, is Quatsch (-:
So sind sie viel geiler.

Auch hier kommt nur noch Salz dran und die Spaghetti werden à la minute serviert, sprich, fotografiert. Es gibt immer den Masterteller mit Schischi für den Fotografen und den Angestelltenteller für den Import. Nein, manchmal auch umgekehrt. Kommt immer drauf an, wo der Knoblauch drauf ist. Heute hier links mit noch ein paar Pfannentomätchen.

Ach ja, ein Rest Alfalfa-Sprossen kamen ganz zum Schluss noch dazu. Die waren übrig und ersetzen die Mungobohnenkeime, die ich sonst gerne dazunehme. Und klar, ein wenig Parmesan darf nicht fehlen, darf auch gerne noch nachgenommen werden (-;

Ob die Langzeitbolo nun besser war … keine Ahnung.

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@ Mai, die letzte Woche


@ Grillkäse, grüne Speckbohnen und Salat

Nach dem Essen geht es los ins lange Wochenende auf einen Campingplatz in Südwest-Friesland. Es ist also eher Packen angesagt, und so bleibt wenig Zeit zum Kochen.

Also schnell ein paar Böhnchen geschnibbelt und aufgesetzt, so sie bissfest gar sind, abgeschreckt und in einer Pfanne mit Zwiebeln und Speckwürfeln nochmal angebraten.

Solche Grillkäse sind nicht mein Fall, Frau Import mag sie ganz gerne, vor allem aber sind sie schnell in der Grillpfanne gemacht. Gleich noch drei gelbe Kirschtomaten mitgebraten; machen sich immer ganz hübsch.

Dazu ein feiner Salat.

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@ Egg Shalupa

Ein herrliches Plätzchen am Flakke Brekken mit direkter Sicht auf den See. Das lädt ein zu herrlichen Bötchenfahrten, aber zuerst brauchen wir Stärkung in Form eines Egg Shalupas. Das ist schnell geschnibbelt und gemacht und gereicht gleich zwei Personen zum Mittagsmahl.

In die Pfanne kommt eine Lage Gouda, und wenn der völlig zerlaufen ist, kommen zwei Eier drauf. Die wollen zwar schnell wieder runter vom Käse, aber ich löffele sie hurtig wieder mittig in die Pfanne.

Gleich fange ich mit dem weiteren Belegen an. Salat, Paprika, rote Zwiebel, Salat, Kirschtomaten, Salami, Schafskäse, Spitzkohl, na, was man halt so findet.


Zwischendurch eine gute Portion Mayonnaise und wenn der Käse anfängt, brennerisch zu riechen, wird das Ding einfach zugeklappt. Das klappt nicht immer perfekt, tut dem Geschmack aber keinen Abbruch, sollte es schiefgehen (-:


Den mich begleitenden Damen (-; hat es so gut geschmeckt, dass das Egg Shalupa gleich wieder für einen der nächsten Tage geordert wurde.

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@ Hühnercurry

Auch ein Hühnercurry ist ein dankbares Gericht für die Campingzeit. Es ist gelingsicher und man kommt mit einer Kochstelle hin.

Öl in die Pfanne, ausgelöste und verstückelte Hühnerschenkel angebraten, bis sie so ganz fast durch sind, die wieder herausgenommen und beiseitegestellt. Dann gewürfelte Zwiebeln in die Pfanne gegeben, nach einer Zeit gelbe Currypaste, Möhrenstifte, grüne Bohnen, gelbe Paprika und das Weiße vom Pak Choi hinzugegeben. Hat das ein wenig geröstet, lösche ich ab mit Kokosmilch und Hühnerbrühe ab und lasse es köcheln.
Zu guter Letzt gebe ich Kirschtomaten, das Grüne vom PakChoi, rote Zwiebel und Frühlingszwiebel dazu.

Würzen nach Belieben, bei mir war es nur helle Sojasauce.


Auch das Curry gab es zwei Tage hintereinander, sodass zu weiteren Gerichten auf dem Camping gar keine Zeit mehr blieb.

Abschied vom See und es geht weiter in unserem nordholländischen Huisje.
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@ Lachs mit Spargel, Sauce Hollandaise, Schinken und Salat


Ein Klassiker und eigentlich schon oft beschrieben. Hier die Kurzfassung:

Spargel mit Butterflocken, etwas Salz und Allulose in Backpapier einschlagen und 30 Minuten bei 200° backen.
Salat vorbereiten. Heute mit Erdbeeren und einfacher Vinaigrette aus Öl, weißem Balsamico, ein wenig Senf, Salz, Pfeffer und Allulose.

Topf mit Wasser aufsetzen und einen Napf mit 80g Butter hineinstellen, auf dass diese schmelze. Drei Eigelbe, Zitrone und etwas Wasser in einen kleineren Topf geben und den in den großen stellen (Wasserbad). Das Wasser sollte fast kochen und ich beginne gleich, die Masse aufzuschlagen. Das geht mal schneller und mal dauert es eine Weile, je nach Hitze. Ist ein feiner Schaum entstanden, kommt der Topf aus dem Wasser und rührender Weise wird die flüssige Butter untergerührt.
Abschmecken und gut ist.

Lachs pfeffern und salzen und auf der Haut bei mittlerer Hitze in Öl anbraten. So circa 4 Minuten, dann Butter in die Pfanne geben und den Fisch wenden. Ich hatte noch viel frischen Rosmarin dazu in der Pfanne.

Der Schinken war schon fast overdressed, aber er hatte mich irgendwie angemacht im Laden.

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@ Procureurlapjes, Zucchiniröllchen, Gemüsepüree und Salat

Ja, was bitte soll das sein? Google translated es als ‚Abzeichen des Staatsanwalts‘, augenscheinlich handelt es sich aber um Nackensteaks (-:
Die sind in drei Minuten in der Pfanne gebraten, also mache ich mich erst einmal ans Püree.

Grob gestückelt versammeln sich im Topf Möhre, Blumenkohl, Zwiebel und Spitzpaprika. In etwas Wasser dünsten die für 20 Minuten mehr, als dass sie kochen. Abgießen, Ausdünsten, Butter, Kurkuma, etwas Parmesan und ein Löffel von dem scharfen Paprikamus dazu, wird alles fein püriert.

Ich tat mich etwas schwer mit den Zucchinistreifen, habe ich doch keine Mandoline (Hobel) hier in Holland. Spar- und Spargelschäler machen ihre Sache nicht gut, aber mittels der alten Küchenreibe habe ich immerhin 7 passable Zucchinistreifen herstellen können. Was soll’s, der Rest der Zucchini geht einfach ins Püree.

Für die Füllung habe ich Frischkäse, frische Kräuter, etwas Tomatenmark, Chiliflocken und Salz vermischt, längs auf die Zucchinistreifen gestrichen und diese vorsichtig eingerollt. Ich hätte sie noch einen Moment in den Kühlschrank stellen und schon gar nicht auf dem heißen Püree anrichten sollen, dann darauf schmolzen sie leicht dahin. Daneben wäre es besser gewesen.

Salat wie gestern, siehe ein Rezept höher. Na, und ein bisschen Schischi (-:

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