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Rezepte X

Schon wieder eine Seite voll und hier nun die zehnte. Wie soll das ein Ende finden?


@ Juni 262


@ Gemüserösti, gebackene Auberginen und Kohlrabi-Pak-Choi-Gemüse

Aus Versehen wieder mal vegetarisch (-:

Möhre
Knollensellerie
Zwiebel
Gouda

Zu gleichen Teilen mit der groben Reibe reiben bzw. die Zwiebeln in halbe Ringe schneiden.
Dazu kommen

1 TL Flohsamensachalenmehl
1 Ei
Salz und
Pfeffer

Neu habe ich ja jetzt das Flohsamenschalenmehl. Das bindet noch einmal stärker als die ungemahlenen Schalen, die ich bisher hatte. Da muss ich mit der Menge etwas aufpassen.

Der Röstiteig wird mit nur wenig Öl in der Pfanne ausgebacken.

Bitte erst wenden, wenn die Ränder gebräunt sind. Die Rösti lösen sich dann viel besser von der Pfanne. Das gilt übrigens für viele Produkte, wie z.B. Bratkartoffeln, Fisch auf der Haut oder panierte Sachen. Man muss sich ja vorstellen, dass bei all den Sachen durch das Braten die Konsistenz erst einmal weicher wird. Erst, wenn sich eine Kruste gebildet hat, hält das Gebratene wie gewünscht zusammen. Also Geduld und höchstens mal nur ein Eckchen anheben, um drunter zu linsen.

Kohlrabi und
das Weiße vom Pak Choi

schneide ich klein und gar es mit in etwas Wasser. Ist es bissfest gar, gebe ich die geschnibbelten grünen Blätter vom Pak Choi dazu, lasse sie ein 22 Sekunden mitgaren, gieße das Wasser ab und stelle den Topf beiseite.

In der Zwischenzeit habe ich Sahne aufgesetzt, die ich köchelnd einreduziere. Hat sie eine soßige Konsistenz, gebe ich

getrocknete Gemüsebrühe
Knoblauchpulver
Pffer und
Salz

dazu. So abgeschmeckt, begibt die Sauce sich zum grünen Gemüse. Auch fertig

Ja, alles etwas tricky mit dem Timing, denn am Ende wollen plötzlich alle Beteiligten meine Zuwendung und nun meldet sich dazu noch die Aubergine, die ich bisher keines Blickes gewürdigt habe.

Ich bin übrigens raus mit dem Thema „Auberginen schneiden, salzen und entwässern“. Mach ich nicht mehr mit (-;
Warum? Weil die Auberginen, so ich sie entwässere, in der olivölfettigen Pfanne mehr Öl aufsaugen, als wenn sie noch voll im Saft stehen. Das Fruchtwasser bleibt drinnen und verhindert so, dass das Öl einzieht. Andererseits aber brauche ich für eine schön gebratene Oberseite doch einigemaßen viel Öl, denn ein paar Tropfen reichen da nicht.

Ich gebe Olivenöl in die heiße Pfanne, würze die geschnittenen Scheiben mit Salz und Pfeffer und ziehe sie mit einer Seite schnell durch das Öl, auf dass sie von unten benetzt sind. Von oben kann ich sie mit weiterem Öl bepinseln, besprühen oder nochmal Öl in die Pfanne geben, die Scheiben wenden und das Öl schnell auf alle Scheiben verteilen. Fertig sind sie, wenn sie von allen Seiten schön braun sind.

Wir haben extra drauf geachtet: Man hat optisch den Eindruck, die Dinger triefen vor Öl, aber sie tun es gar nicht wirklich. Sie sind einfach nur weich gegart und saftig.

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@ Erdbeerzeit


Schon unten erwähnt, ist einer meiner Lieblingssalate mit Ruccola, Erdbeeren, Essig, Öl, Salz, Pfeffer und Allulose. Den gibt es heute zum runderneuerten Hühnchen von gestern. Er hat es aber nicht aufs Bild geschafft )-:

Zum Nachtisch gibt es

500 g Quark 40%
4 Tropfen Vanilleextrakt
4 TL Allulose
Prise Salz

Einfach glattgerührt und nach Belieben abgeschmeckt. Dazu die schon vorher in Allulose eingelegten Erdbeeren. Yamyam:

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@ Überbackenes Genderhähnchen auf Tomaten-Paprika-Bett mit Erdbeer-Ruccola-Salat

Ich habe Appetit auf Hühnchen und bastel mir was auf die Schnelle zusammen.

500 g HähnchenInnenfilet
3 Spitzpaprika
Tomaten
3 Zwiebeln
1 EL scharfes Paprikamus
1 Tasse passierte Tomaten
1 EL Tomatenmark
120 g Gouda gerieben
Weißwein
Thymian
Rosmarin
Oregano
Allulose
Salz
Pfeffer

Die Hähnchenfilets halbiere ich, würze sie mit Salz und Pfeffer, brate sie heiß in neutralem Öl an und nehme sie aus der Pfanne. Sie sollen nur so eben gar sein, vielleicht sogar noch etwas rosa.

In der gleichen Pfanne röste ich in Viertelringe geschnittene Zwiebeln an, gebe etwas Allulose und einen Schluck Weißwein drauf, lasse den Wein verkochen und alles ein wenig karamellisieren.

In einem Topf mit etwas Öl röste ich gehackte Tomaten, Spitzpaprika und Tomatenmark an, lösche mit passierten Tomaten und etwas Weißwein ab, gebe das Paprikamus dazu und schmecke die Sauce mit Allulose, Salz und Pfeffer ab.

Die HähnchenInnen kommen in eine Auflaufform, dann die Tomaten-Paprika-Sauce und die drei frischen Kräuter, direkt aus dem Garten, sowie darüber der Käse. Die Zwiebeln habe ich vergessen, draufzugeben, sehe die erst beim Spülen und gebe sie noch schnell auf die Hühnchenpfanne im Backofen.
15 Minuten bei 180° reichen. Der Käse soll nur schmelzen.

Dazu gibt es meinen Lieblingssalat:

Ruccola
Erdbeeren
Öl
Essig
Senf
Allulose
Pfeffer
Salz


PS.: Ganz, ganz leckers Hähnchen. Nein, kein Auflauf, so man eine große Pfanne oder Form nimmt, sondern eher so ein Ineinandergeschmortes, leicht scharf durch das Paprikamus (geht natürlich auch entsprechend mit Chili) und zart, weil es mit dem Innenfilet gemacht wird.

Zum Gendern: Die KI teilt mir mit, dass das Innenfilet fast immer vom Hähnchen (jungen Huhn) stamme. Es sei der kleine Muskel, der sich direkt unter dem größeren Brustfilet befinde. Bei der industriellen Geflügelmast würden die Tiere meist schon nach rund 30 Tagen geschlachtet, weshalb nicht nach Geschlecht unterschieden werde.

Na gut, HühnchenInnenfilet stammte dann auch eher vom weißen Schimmel.

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@ Schweinegulasch, Konjak-Reis und Salat

500 g Schweinegulasch
3 Zwiebeln
1 Möhre
1/2 Stange Lauch
1/3 Knollensellerie
1/3 L Rotwein
1/3 L Brühe
Tomatenmark

Das Gulasch brate ich scharf an und stelle es beiseiteDie Pfanne lösche ich mit Rotwein ab. In einem Topf brate ich das geschnittene Gemüse an, gebe bald das Fleisch, den Rotwein, Tomatenmark sowie die Brühe dazu.

In ein großes Tee-Ei gebe ich

Piment
Lorbeerblätter
Sternanis
Anissamen

und gebe es in den Topf, der jetzt 2-3 Stunden köcheln darf.

Gewürzt habe ich mit

gemahlenem Kümmel
Knoblauchpulver
Togarashi (jap. Chilimischung)
Pfeffer und
Salz

Dazu gibt es Reis:

Konjak-Reis
1 Zwiebel
weißer Speck
1 Ei
Salz
Pfeffer

Zwiebel und Speck möglichst auf Reiskorngröße schneiden, anbraten, den Reis und das Ei hineinrühren, krümelig braten und abschmecken.

Der Salat besteht aus

Fenchel
Romanasalat
Olivenöl
Apfelessig
etwas Senf
Allulose
Salz und
Pfeffer

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@ Rahmpilze mit Gemüse, Konjak-Reis und Fenchelsalat

Champignons
Sahne
dunkle Sojasoße
Pfeffer

Die Champignons brate ich ohne Öl in der Pfanne an, bis sie gut Farbe angenommen haben. Dann gebe ich ein wenig Öl dazu und ihnen den Rest (-:
Zudem habe ich einen Topf mit Sahne aufgesetzt, die ich auf kleiner Flamme stark reduziere, bis sie eine feine Bindung hat.
Erst dann gebe ich die Pilze in die Sauce und schmecke mit Sojasauce und Pfeffer ab.

Zwiebel
Möhre
Lauch
Paprika
Frühlingszwiebel
gelbe Kirschtomaten
Weißwein

Das Gemüse schnibbele ich klein, brate es nacheinander (je nach Garzeit) an und lösche mit ein wenig Weißwein ab.

In einer zweiten Pfanne habe ich
kleinstgeschnittene Zwiebeln angebraten, gebe den gut abgespülten
Konjakreis sowie
ein Ei dazu und kümmere mich rührend darum, es krümelig zu braten. Mit Salz und Pfeffer schmecke ich ab und hebe den Reis nun unter die Gemüsepfanne.

Anm. der Red.: Das hat er dann aber doch nicht gemacht (-: Fand es farblich getrennt interessanter.

Fenchel

hobele ich sehr dünn und gebe eine Vinigraite aus

Olivenöl
Apfelessig
Senf
Allulose und
Salz

dazu.

Noch ein paar grüne Kräuter dazu, vielleicht etwas Zitronenabrieb, wir werden sehen. Ich habe ja noch nicht mal angefangen zu kochen (-:

Fettich!

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@ Cordon Bleu, Gemüsepüree und Feldsalat

Das himmelblaue Ordensband des französischen Ordens vom Heiligen Geist galt im 16. Jahrhundert als höchste Auszeichnung. Daraus entwickelte sich im Französischen die Redewendung „à la cordon bleu“ für besonders feine, hohe Kochkunst.

Der bin ich heute nur bedingt nachgekommen, denn, ich sage es vorweg, ich war zu großzügig mit der Bemessung der Käse-Schinken-Füllung meines Schnitzels. So war der Käse später leider nicht ganz aufgeschmolzen.

Ein ganz bisschen dünner belegt, den Schinken in den Käse plaziert und die Platte nicht ganz auf der heißesten Stufe, hätte ein besseres Ergebnis abgegeben. Superlecker war es dennoch.

Schweineschnitzel
Goudascheibe
Schinken

Das Schnitzel platt klopfen, mit dem Klopfer, oder Topf, oder der Nudelrolle, man lasse sich etwas einfallen, denn das Schnitzel muss groß genug werden, damit es die Füllung fasst und dennoch an den Seiten zusammengedrückt werden kann.

Ei
gestoßene Schweinekrusten
gemahlene Mandeln
geriebener Parmesan
Pfeffer
Salz

Das Ei mit Pfeffer und Salz verquirlen. Aus den anderen Zutaten eine Panade erstellen, das Cordon Bleu in Ei, anschließend in der Panade wälzen und in fast ganz heißem Fett ausbacken. Vielleicht am besten, sehr heiß von beiden Seiten anbraten, dann die Platte etwas herunter drehen, damit das Schnitzel nicht zu dunkel und trotzdem innen heiß wird.
Arrosieren (mit dem Löffel heißes Öl über das gute Stück gießen) hilft auch für mehr Durchhitzung.

Knollensellerie
Möhre
Zwiebel
gelbe Tomätchen
viel Butter
Crème fraîche
Muskat
Salz
Pfeffer

Das Gemüse grob zerteilen, in wenig Wasser garen, abgießen, ausdünsten lassen und mit den restlichen Zutaten feinst pürieren.

Für den Salat bastele ich zusammen:

Feldsalat
gelbe Kirschtomaten
Olivenöl
Apfelessig
Senf
Allulose
Salz
Pfeffer

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@ Juni 261


@ ChatGPT-Auflauf

„Stelle mir ein ketogenes Gericht zusammen.

Ich habe Tomaten, rote Paprika, Sellerieknolle, Lauch.
Habe Gehacktes, Käse, Frischkäse, Schmand, Eier.“

Die Antwort von ChatGPT:

Mit den Zutaten würde ich einen ketogenen Hackfleisch-Gemüse-Auflauf machen. Das ergibt viel Fett, ausreichend Eiweiß und nur moderate Mengen Kohlenhydrate.

Zutaten (2–3 Portionen)
400–500 g Hackfleisch
1 rote Paprika
1–2 Tomaten
½ Sellerieknolle (ca. 200 g)
1 Stange Lauch
150 g Frischkäse
100 g Schmand
2 Eier
150–200 g geriebener Käse
Salz, Pfeffer
Optional: Paprikapulver, Knoblauch, Oregano, Muskat


Zubereitung

Sellerie vorbereiten

Sellerie in kleine Würfel schneiden.
In Salzwasser 8–10 Minuten vorgaren.

Hackfleisch anbraten


Hackfleisch kräftig anbraten.

Lauch in Ringe schneiden und mitbraten.
Paprika würfeln und kurz mitgaren.
Tomaten zuletzt hinzufügen.

Soße herstellen


Frischkäse, Schmand und Eier verrühren.

Mit Salz, Pfeffer und Gewürzen abschmecken.

Auflauf schichten


Sellerie und Hack-Gemüse-Mischung in eine Auflaufform geben.

Die Frischkäse-Schmand-Mischung darüber verteilen.
Mit Käse bestreuen.

Backen


Ca. 25–30 Minuten bei 180 °C Ober-/Unterhitze.

Backen, bis der Käse goldbraun ist.

Keto-Tipp

Tomaten und Paprika enthalten etwas mehr Kohlenhydrate als viele andere Gemüsearten. Wenn du die Kohlenhydrate weiter senken möchtest:

nur 1 Tomate verwenden,
die Selleriemenge etwas erhöhen,
zusätzlich mehr Käse, Schmand oder Frischkäse verwenden.
Makro-Schätzung pro Portion (bei 3 Portionen)
Kohlenhydrate: etwa 8–12 g
Eiweiß: etwa 30–35 g
Fett: etwa 35–45 g

Das Gericht erinnert geschmacklich an eine Mischung aus Lasagne und Moussaka – nur ohne die kohlenhydratreichen Beilagen.

Na, und genauso werde ich das jetzt kochen (-:

… eine Stunde später …


Na gut, so ein Auflauf kocht sich fast von allein und die Abläufe sind doch recht simpel, aber, leicht beeindruckt bin ich schon, denn die Anleitung, Mengenangaben und Anmerkungen sind einfach gut. Mein Fehler, dass ich die auch vorhandenen Zwiebeln vergessen habe, vorzuschlagen.

Ansonsten hat das Rezept, an das ich mich wirklich akribisch gehalten habe, alle vorgeschlagenen Zutaten zusammengebracht und gebraucht. Ich habe lediglich noch frischen Rosmarin, Oregano und Thymian drangegeben.


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@ Überfahrene Maispoularde

Das muss ab und zu mal sein, und in der Heißluftfritteuse macht das Tier wirklich kaum Arbeit. Ich schneide es an der Brust auf, salze und öle es ein und lasse es bei 195° 35 Minuten lang schwitzen. Dann bestreiche ich es mit papriziertem, gepfeffertem und gesalzenem Öl und lasse es noch einmal fünf Minuten schmoren.

In der HLF trocknet alles furchtbar schnell aus, deshalb sieht die Haut nicht so einladend aus. Aber innen ist das Tier wunderbar saftig, sodass ich auf die Garmethode nicht verzichten möchte.

Es gibt und braucht nicht mehr dazu. Wir feiern das Tier.


Abends dann noch Fischsuppenrest vom Vortag.

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@ Fischsuppe

Materialsammlung:

Kabeljaufilet
Doradenfilet
Garnelen roh

Möhre
Ingwer
Knollensellerie
rote und gelbe Zwiebel
Paprika
Kirschtomaten rot und gelb
Lauch
Knoblauch
trockener Weißwein
Fischfond (nicht bekommen, habe da Thai-Fischsauce genommen)
Austernsauce
Lorbeerblatt
Sternanis
Fenchelsamen
frischer Dill
Salz

Pfeffer

Das Gemüse schneide ich in Julienne, würfele es oder schneide Scheiben, ganz nach Belieben. Wichtig nur, dass die Reihenfolge beim Anbraten der jeweiligen Garzeit entspricht, also zuerst Möhre, Sellerie, gelbe Zwiebel und Ingwer, dann Paprika, rote Zwiebel und Knoblauch. (Die Tomätchen schmore ich in einer Extrapfanne und gebe sie erst ganz zum Schluss in die Suppe.)

Gibt es die ersten Röstaromen, so lösche ich mit den flüssigen Zutaten ab, gebe Sternanis, Lorbeerblatt und Fenchelsamen in ein Tee-Ei und lasse die Suppe einkochen.

Fische und Garnelen, in mundgerechte Stücke geschnitten, sowie der gehackte Dill, kommen erst ganz zum Schluss in die abgeschmeckte Suppe. Das Meeresgetier zieht in fünf Minuten schnell gar.

So war der Plan, und außer, dass ich noch Kurkuma an die Suppe gegeben habe, ist die Suppe genau so entstanden und nun schon zur Hälfte verzehrt. Ein gar köstlich Tellerchen (-:

PS.: Die Doradenfilets waren mit Haut. Die habe ich dran gelassen. Stört gar nicht, sondern gibt eher noch mehr Geschmack. Nur auf eventuelle Gräten und Schuppen sollte man beim Zubereiten achten.
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@ Spargel-Eier-Salat

Nein, ich war immer noch nicht einkaufen (siehe unten), aber die Ex-Frau vom Import hat sich grünen Spargel ins Haus bringen lassen, an dem ich partizipieren darf. Sie selbst hat sich (ich halte meine Fußnägel fest) eine Tüten-Hollandaise dazubestellt, die ich ihr heute heißmachen soll. Dazu gibt es bei ihr Kartoffeln und einen Backcamenbert. Na, sie wird sehen, was sie davon hat.

Ich klaube derweil brauchbare Reste aus dem Kühlschrank zusammen, um zu sehen, wer sich mit dem Spargel abgeben will. Die Zutaten einigen sich auf einen gemeinen Eiersalat, zu dem der frische Spargel bestens passen sollte.

grüner Spargel
Butter
Salz
Allulose

Den Spargel breche ich unten ein Stück ab. Er hat da eine Sollbruchstelle und bricht genau da, wo er nicht mehr faserig ist. So muss man ihn weder schälen noch schneiden. Mit Butter, Salz und Allulose bedacht, wickele ich ihn in ein Backpapierpäckchen und backe ihn 15 Minuten bei 180° im Ofen.

Des Weiteren kommen in den Salat:

4 gekochte Eier
1 rote Paprika
1/2 rote Zwiebel
Rest Salatsalat
Essiggurken
Silberzwiebeln
Knoblauch

Alles in Würfel geschnitten, die Spargelstücke dazugegeben und dressiert mit

Mayonnaise
Joghurt
Senf
frischen Kräutern
Salz
Pfeffer

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@ Blumenkohlauflauf

Aprilwetter und immer wieder Regen. Ich bin wenig motiviert, mich aufs Rad zu schwingen, um neue Nahrungsmittel herbeizuschaffen. Die Dame vom Import streikt seit einiger Zeit, sodass der Einkauf nun in meiner Hand liegt. Aber irgendwas muss noch gehen. Ich gehe Kühlschrank und Gefriertruhe durch und finde …

… folgende Zutaten:

einen gefrorenen Blumenkohl
Zwiebeln
weißen Speck
eine Krakauer
Schinkenreste
Käse
Crème fraîche
Frischkäse und 
Eier

Und wenn nichts mehr geht, geht immer noch ein Auflauf, so weit die einhellige Meinung meiner Zutaten und meiner selbst (-:

Der Blumenkohlkopf wird zerschnibbelt und gegart, ich muss aber sagen, dass mir die Konsistenz des gefrorenen Gemüses nicht so gut gefällt. Der hat keinen Biss mehr. Aber für den Auflauf langt das noch.
Ansonsten müssen nur die gewürfelten Zwiebeln kurz glasig gebraten, Fleisch zerkleinert und der Käse gerieben werden.

Alle Zutaten werden (entsprechend zerkleinert) fein vermengt und mit

Muskat
Pfeffer und 
Salz

gewürzt. Ganz einfach, ohne großen Aufwand. Dazu Salat mit Senfvinaigrette und, nicht auf dem Bild, etwas selbstgemachte Sriracha-Sauce.


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@ Marinierte und panierte Hühnerbruststreifen, Blumenkohl-Selleriepüree mit Petersilienöl und Fenchelsalat

Es fängt so in etwa an wie das berühmte indische Butter Chicken: Hühnerbrust in Streifen schneiden und einlegen in

Joghurt
Austernsauce
Sojasauce
Knoblauchsalz
Paprika edelsüß
Glutamat
Natron

Glutamat ist ein Geschmacksverstärker, der in den letzten Jahrzehnten in Verruf geraten ist. Wie so oft bei diesen Modeerscheinungen ist er längst rehabilitiert. Das Natron macht das Fleisch zarter. Beide Zutaten bitte nur messerspitzenweise einsetzen.

Nach ein paar Stunden wälze ich die Streifen in verquirltem Ei und anschließend in einer Panade aus gemahlenen Mandeln, gestoßenen Schweinekrusten und geriebenem Parmesan. Sie begeben sich umgehend in heißes Frittierfett und werden goldgelb ausgebacken.

Püree heute aus gegartem, abgegossenem und ausgedünstetem Blumenkohl und Sellerie. Fein püriert mit viel Butter, Muskat, Frischkäse und Salz.

Dazu ein Fenchelsalat mit einer Vinaigrette aus Olivenöl, Apfelessig, Pfeffer, Salz und Allulose.


Sieht ein wenig so aus, als wolle der Panadebär vom Teller laufen (-:

Sehr schmackhaft, die Sache. Nur sind die Schweinekrusten zu wenig geschreddert und machen die groben, weißen Punkte auf der Panierung.

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@ Mai/Juni 26


@ Zwiebelkuchen

Der Mürbeteig besteht aus

180 g Mandeln
110 g weiche Butter
1 Ei
3 TL Flohsamenschalen
Salz

Butter schon früh aus dem Kühlschrank holen. Je weicher die, desto einfacher wird es, den Teig zu mischen.

Hier in Holland habe ich vorgestern keine gemahlenen Mandeln bekommen, so muss ich jetzt erst einmal die ganzen Mandeln (mit rotem Häutchen) hexeln.

Die Flohsamen werden dann in die gemahlenen Mandeln gerührt, dann kommen das Ei, die Butter und Salz dazu. Letzten Endes muss man den Teig mit den Händen kneten, um ihn gut zu durchmischen. Er kommt nun in die Quicheform, wird glattgestrichen und an den Rändern noch über den Rand der Form hochgezogen.

Der Teig wird bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten mit Ober- und Unterhitze bei 180° vorgebacken. Er darf leicht braun werden.

Die Füllung besteht aus

8 Zwiebeln (das ist nicht so ganz ketogen. Ich vertrag’s, wer nicht, nimmt weniger)
5 Eiern
1 Becher Schmand, Crème fraîche oder Sauerrahm
Speckwürfel
200 g geriebener Käse
Salz und Pfeffer

Die Zwiebeln werden in Viertelringe geschnitten und angebraten, auf dass sie glasig werden. Am Ende dürfen die Speckwürfel noch dazu. Die restlichen Zutaten werden zusammengemischt, und wenn sie etwas abgekühlt sind, kommen Schinken und Zwiebeln dazu.

Die Masse wird auf den vorgebackenen Teig gefüllt und eine halbe Stunde bei 180° Ober- und Unterhitze gebacken. Eventuell für etwas Farbe am Schluss noch kurz grillen.

Zum Zwiebelkuchen gehört unbedingt ein Salat mit Vinaigrette dazu.

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@ Papoutsakia auf Paprikagemüse

Papoutsakia bedeutet so viel wie „kleine Schuhe“. Ich habe Größe 42 genommen, denn die zwei Schuhe sollten für zwei Personen passen.

Und da ist sie, die Diva:

Schon einmal kreuzweise eingeschnitten und gesalzen, soll sie so Wasser und Bitterstoffe verlieren. Unter der Hand: Ich glaube nicht an das Entwässern von Auberginen, halte das für über-flüssig. Aber ich halte mich heute an diverse Beschreibungen des Gerichts.

Nein, eigentlich auch das nicht, hehe. Ich soll nämlich bis auf einen Rand das Fruchtfleisch herauslöffeln, aber, wie gesagt, ganz Diva, hatte ich da keine Chance in dem festen Schaumstoff. Also, kann ja nicht schaden, habe ich die Auberginenhälften von beiden Seiten erst einmal angebraten und mich derweil um die Füllung bemüht.

In etwa eine festere Bolognese, in die am Ende das herausgelöffelte Auberginenfleisch wieder hineinkommt.

300g Hack
1 Zwiebel
1 Döschen Tomatenmark
1 Tasse passierte Tomaten
1 EL Senf
dunkle Sojasauce
Knoblauchpulver
italienische Gewürze
Salz
Pfeffer

Gehackte Zwiebeln anbraten, Hack krümelig braten, Tomatenmark mitrösten, mit passierten Tomaten und etwas Brühe ablöschen, die Gewürze dazu, köcheln lassen und abschmecken. Sollte keine Sauce werden, sondern etwas fester.

Die Aubergine ist nun etwas weicher geworden und ich kann das Fruchtfleisch herauslöffeln, es noch kleiner hacken und zur Hackpfanne geben.

Dann fülle ich die Hälften mit der Hackmasse und gebe geriebenen Gouda drüber. Im Original ist das eine Becher-Mehl-Soße, aber die dürfen wir nicht (-:

Schrieb ich schon, dass die Aubergine eine Diva ist? Leider waren ihre besseren Hälften nach 20 Minuten bei 180° im Ofen immer noch nicht durch. Ich kann also nur empfehlen, die launigen Früchtchen im Vorfeld noch länger anzubraten.

In einer zweiten Pfanne starte ich mit dem Paprikagemüse. In der Reihenfolge ihres Auftretens:

Zwiebel
rote und gelbe Spitzpaprika
Tomaten
Paprikamus
passierte Tomaten
Chiliflocken
frischer Thymian
Sojasauce

Anbraten, ablöschen, einkochen, es ist doch immer das Gleiche (-:


Mal abgesehen von dem Rumgezicke grandios lecker, auch wenn die Auberdive noch ein bisschen Biss … ach, lassen wir das.

 

@ Spargelsuppe und Rösti

Die Schalen vom Spargel koche ich immer aus. Für ein Süppchen immer noch gut, der 10 Minuten gekochte Sud. Nur nicht länger, dann wird es bitter.

Ein wenig andicken mit Sahne und Frischkäse, einkochen bis zur gewünschten Konsistenz und Geschmacksdichte sowie abschmecken. Mehr braucht es nicht.

Na gut, für die Liebste noch ein paar in Olivenöl gebackene Bröckchen. Nichts für mich.


Ja, die Ex vom Import hält sich nicht nur vom Einkaufen, sondern auch etwas von der ketogenen Ernährung fern. Gestern orderte sie Kartöffelchen zum Spargel. War aber denn doch ein wenig neidisch auf meine Retterrösti (siehe eins tiefer).

Da noch alle Zutaten da sind, habe ich heute noch einmal aus den gleichen Zutaten, nur grob geraspelt, leckere große Rösti fabriziert.

Dazu habe ich eine Kräutermayonnaise aus gekochten Eiern gemacht. Finde ich aber nicht so fein geschmeidig, wie eine Originale mit frischem Eigelb, auf die ich hiermit verweisen möchte (-:


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@ Spargel, Hollandaise, Röstiballen und Salat

„Alle Köche sind beschissen, die sich nicht zu helfen wissen!“

Das ist Kochsprech und erstaunlicherweise geht solches schnell ins Fäkale, sorry dafür. Hat die Soße sich getrennt, ist sie abgekackt und wird der Koch nicht rechtzeitig fertig, so ist er in der Scheiße. Und genau da war ich am Ende auch.

Ich hatte es mir so hübsch ausgedacht: Warum nicht die leckeren Gemüserösti als Ballen frittieren, außen knusprig, innen weich? Meine Zutaten waren:

Sellerie
Möhre
Zwiebel
Gouda
Parmesan
2 Eiweiße
Flohsamenschalen
Salz

Sellerie, Möhre und die zwei Käse im gleichen Verhältnis, dazu eine Zwiebel, alles auf der feinen Reibe geraspelt und mit den weiteren Zutaten vermengt, ergab das einen recht weichen Teig. Das allein hätte mich natürlich schon stutzig machen müssen.

Im heißen Frittierfett stellte sich dann heraus, dass die Bollen gleich am Boden festklebten und zudem immer noch weicher wurden.

Aber von vorn.

Zuvor hatte ich den günstigen Retterspargel ganz einfach mit Butter, Allulose und Salz in Backpapier gewickelt und für 30 Minuten bei 195° in die Heißluftfritteuse gegeben. Das ist, je nach Gusto und Dicke der Stangen eigentlich gelingsicher.

Auch die Hollandaise sollte à la minute auf den Tisch. Also hatte ich schon Butter geschmolzen und daneben gestellt, Wein, Eigelbe und Salz in einem Wasserbad aufgeschlagen und … ja dann kam das mit den Frittierbollen dazwischen, die zu gleicher Zeit im Fett völlig aus der Fassung gerieten und die ich unversehens da herausfischen musste, worauf, infolge verminderter Rührung, der Hollandaise-Ansatz nebenan zu Rührei wurde (was ja eigentlich ein Widerspruch ist).

Jetzt flog rechts der Rührbesen, die linke Hand kramte nach der Pfanne und manövrierte die misslungenen Bällchenreste hinein, auf dass sie zu gemeinen Rösti werden.

Schweißgebadet konnte ich dennoch stolz servieren: Retterspargel mit Retterhollandaise und Retterrösti. Lecker war das.


@ Schweinenackensteak mit Gemüsepüree, Kräuteröl und Salat

Eher ein Resteessen. Das Steak sowie das Püree waren noch übrig und der leckere Salat mit Erdbeeren hat gerade Saison bei uns. Er ist so herrlich frisch, süß und sauer. Die Standard-Vinaigrette besteht aus Olivenöl, weißem Balsamico oder Zitrone, Senf, Allulose und Salz.
Ja, überhaupt schälen sich so Phasen heraus, wo ich immer das Gleiche koche, was aber auch saisonal begründet ist.

Da alle Komponenten schon weiter unten beschrieben sind, hier nur zwei Sätze zum Kräuteröl:

Ich habe da immer noch nicht die optimale Methode zur Herstellung gefunden. Indigrenzien sind

neutrales Öl
frische Kräuter aller Art und
Salz

Minutenlanges Schreddern, Pürieren, Mixen, womit auch immer, scheint allen Methoden gleich. Desto feiner, desto mehr Farbe und Geschmack zieht man aus den Kräutern.

Dann aber sagen die einen, man solle schon am Anfang die Kräuter mit heißem Öl übergießen, man solle das Öl nicht über 70° erhitzen oder besser bei 60° ziehen lassen und schnell herunterkühlen, ja, und gestern sagt Herr Lafer, man sollte das Öl mit den geschredderten Kräutern aufkochen, es wäre ja nur das Wasser, was aus den Kräutern gekocht würde. Na, und dann absieben oder durch ein Tuch geben. Es macht jeder anders.

Ich habe Kräuter (Petersilie, Schnittlauch und Fenchelgrün) und Öl geschreddert, dann Salz hinzugegeben, dann aufkochen lassen, ohne weitere Hitze ziehen lassen, und weil mir die Farbe noch nicht tief genug war, noch einmal den Pürierstab hineingehalten, um es schließlich durch ein Teesieb zu geben.

Is gut geworden, sieht klasse aus und bringt noch einmal einen tollen Geschmack mit. Gerade fällt mir dabei ein, dass da vielleicht noch ein Spritzer Säure zu kann. Na, das nächste Mal.

Und draußen, bei schönstem Sommerwetter am Huisje, schmeckt’s noch mal so gut (-:

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@ Gemüse-Spaghetti Bolognese

Ich habe ja mal behauptet, die Bolognese muss nicht 2-3 Stunden köcheln und die schnelle wäre genauso gut. Heute gebe ich der Langzeitvariante noch einmal die Chance und ich denke, ich mache sie recht original.

2 Zwiebeln würfeln und anbraten. Alsbald eine gewürfelte Möhre mitbraten, 500 g Rinderhack dazugeben und krümelig braten. Dazu gebe ich noch 2 Döschen Tomatenmark, doppelt konzentriert, und lasse auch das kurz anrösten. Abgelöscht habe ich mit passierten Tomaten, drei Gläsern Weißwein und Wasser.

Die Basis ist geschafft. Hat man trockene italienische Kräuter, dürfen die jetzt schon mit in die Pfanne. Hackt man sich Frische, dann kommen sie erst 10 Minuten vor dem Servieren dazu. Die jetzt recht dünne Sauce lasse ich 2 1/2 Stunden einkochen. Zwischendurch immer mal checken, ob das noch flüssig genug ist.

Im Prinzip ist die Sauce dann fertig. Heute habe ich sie mit Sojasauce und Knoblauchsalz abgeschmeckt. Frischen Knoblauch kann ich nie verkochen, weil der Import da allergisch reagiert.

Für die Spaghetti schneide ich halbe Zwiebelringe von zwei Zwiebeln klein und röste sie an. Gleich darauf folgt eine spiralisierte dicke Möhre. Die spaghettisierte Zucchini kommt erst ganz zum Schluss in die Pfanne und wird nur kurz heißgemacht. Nein, ich entwässere sie nicht mehr vorher, is Quatsch (-:
So sind sie viel geiler.

Auch hier kommt nur noch Salz dran und die Spaghetti werden à la minute serviert, sprich, fotografiert. Es gibt immer den Masterteller mit Schischi für den Fotografen und den Angestelltenteller für den Import. Nein, manchmal auch umgekehrt. Kommt immer drauf an, wo der Knoblauch drauf ist. Heute hier links mit noch ein paar Pfannentomätchen.

Ach ja, ein Rest Alfalfa-Sprossen kamen ganz zum Schluss noch dazu. Die waren übrig und ersetzen die Mungobohnenkeime, die ich sonst gerne dazunehme. Und klar, ein wenig Parmesan darf nicht fehlen, darf auch gerne noch nachgenommen werden (-;

Ob die Langzeitbolo nun besser war … keine Ahnung.

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@ Mai, die letzte Woche


@ Grillkäse, grüne Speckbohnen und Salat

Nach dem Essen geht es los ins lange Wochenende auf einen Campingplatz in Südwest-Friesland. Es ist also eher Packen angesagt, und so bleibt wenig Zeit zum Kochen.

Also schnell ein paar Böhnchen geschnibbelt und aufgesetzt, so sie bissfest gar sind, abgeschreckt und in einer Pfanne mit Zwiebeln und Speckwürfeln nochmal angebraten.

Solche Grillkäse sind nicht mein Fall, Frau Import mag sie ganz gerne, vor allem aber sind sie schnell in der Grillpfanne gemacht. Gleich noch drei gelbe Kirschtomaten mitgebraten; machen sich immer ganz hübsch.

Dazu ein feiner Salat.

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@ Egg Shalupa

Ein herrliches Plätzchen am Flakke Brekken mit direkter Sicht auf den See. Das lädt ein zu herrlichen Bötchenfahrten, aber zuerst brauchen wir Stärkung in Form eines Egg Shalupas. Das ist schnell geschnibbelt und gemacht und gereicht gleich zwei Personen zum Mittagsmahl.

In die Pfanne kommt eine Lage Gouda, und wenn der völlig zerlaufen ist, kommen zwei Eier drauf. Die wollen zwar schnell wieder runter vom Käse, aber ich löffele sie hurtig wieder mittig in die Pfanne.

Gleich fange ich mit dem weiteren Belegen an. Salat, Paprika, rote Zwiebel, Salat, Kirschtomaten, Salami, Schafskäse, Spitzkohl, na, was man halt so findet.


Zwischendurch eine gute Portion Mayonnaise und wenn der Käse anfängt, brennerisch zu riechen, wird das Ding einfach zugeklappt. Das klappt nicht immer perfekt, tut dem Geschmack aber keinen Abbruch, sollte es schiefgehen (-:


Den mich begleitenden Damen (-; hat es so gut geschmeckt, dass das Egg Shalupa gleich wieder für einen der nächsten Tage geordert wurde.

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@ Hühnercurry

Auch ein Hühnercurry ist ein dankbares Gericht für die Campingzeit. Es ist gelingsicher und man kommt mit einer Kochstelle hin.

Öl in die Pfanne, ausgelöste und verstückelte Hühnerschenkel angebraten, bis sie so ganz fast durch sind, die wieder herausgenommen und beiseitegestellt. Dann gewürfelte Zwiebeln in die Pfanne gegeben, nach einer Zeit gelbe Currypaste, Möhrenstifte, grüne Bohnen, gelbe Paprika und das Weiße vom Pak Choi hinzugegeben. Hat das ein wenig geröstet, lösche ich ab mit Kokosmilch und Hühnerbrühe ab und lasse es köcheln.
Zu guter Letzt gebe ich Kirschtomaten, das Grüne vom PakChoi, rote Zwiebel und Frühlingszwiebel dazu.

Würzen nach Belieben, bei mir war es nur helle Sojasauce.


Auch das Curry gab es zwei Tage hintereinander, sodass zu weiteren Gerichten auf dem Camping gar keine Zeit mehr blieb.

Abschied vom See und es geht weiter in unserem nordholländischen Huisje.
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@ Lachs mit Spargel, Sauce Hollandaise, Schinken und Salat


Ein Klassiker und eigentlich schon oft beschrieben. Hier die Kurzfassung:

Spargel mit Butterflocken, etwas Salz und Allulose in Backpapier einschlagen und 30 Minuten bei 200° backen.
Salat vorbereiten. Heute mit Erdbeeren und einfacher Vinaigrette aus Öl, weißem Balsamico, ein wenig Senf, Salz, Pfeffer und Allulose.

Topf mit Wasser aufsetzen und einen Napf mit 80g Butter hineinstellen, auf dass diese schmelze. Drei Eigelbe, Zitrone und etwas Wasser in einen kleineren Topf geben und den in den großen stellen (Wasserbad). Das Wasser sollte fast kochen und ich beginne gleich, die Masse aufzuschlagen. Das geht mal schneller und mal dauert es eine Weile, je nach Hitze. Ist ein feiner Schaum entstanden, kommt der Topf aus dem Wasser und rührender Weise wird die flüssige Butter untergerührt.
Abschmecken und gut ist.

Lachs pfeffern und salzen und auf der Haut bei mittlerer Hitze in Öl anbraten. So circa 4 Minuten, dann Butter in die Pfanne geben und den Fisch wenden. Ich hatte noch viel frischen Rosmarin dazu in der Pfanne.

Der Schinken war schon fast overdressed, aber er hatte mich irgendwie angemacht im Laden.

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@ Procureurlapjes, Zucchiniröllchen, Gemüsepüree und Salat

Ja, was bitte soll das sein? Google translated es als ‚Abzeichen des Staatsanwalts‘, augenscheinlich handelt es sich aber um Nackensteaks (-:
Die sind in drei Minuten in der Pfanne gebraten, also mache ich mich erst einmal ans Püree.

Grob gestückelt versammeln sich im Topf Möhre, Blumenkohl, Zwiebel und Spitzpaprika. In etwas Wasser dünsten die für 20 Minuten mehr, als dass sie kochen. Abgießen, Ausdünsten, Butter, Kurkuma, etwas Parmesan und ein Löffel von dem scharfen Paprikamus dazu, wird alles fein püriert.

Ich tat mich etwas schwer mit den Zucchinistreifen, habe ich doch keine Mandoline (Hobel) hier in Holland. Spar- und Spargelschäler machen ihre Sache nicht gut, aber mittels der alten Küchenreibe habe ich immerhin 7 passable Zucchinistreifen herstellen können. Was soll’s, der Rest der Zucchini geht einfach ins Püree.

Für die Füllung habe ich Frischkäse, frische Kräuter, etwas Tomatenmark, Chiliflocken und Salz vermischt, längs auf die Zucchinistreifen gestrichen und diese vorsichtig eingerollt. Ich hätte sie noch einen Moment in den Kühlschrank stellen und schon gar nicht auf dem heißen Püree anrichten sollen, dann darauf schmolzen sie leicht dahin. Daneben wäre es besser gewesen.

Salat wie gestern, siehe ein Rezept höher. Na, und ein bisschen Schischi (-:

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