So nach und nach ist alles gekocht, alles beschrieben. Die Gerichte wiederholen sich, Machart und Zutaten bleiben die gleichen und der Sinn und Zweck dieser Seiten ist mehr als erfüllt, waren sie doch ursprünglich nur dazu angedacht, der eigenen Vergesslichkeit entgegenzuwirken.
So lasse ich mich gerne immer wieder von den eigenen Seiten inspirieren und schaue bei komplexeren Rezepten auch schon mal auf Gartemperatur oder Mengenangaben.
Ich habe durchaus weiterhin große Lust am Kochen und auch an der Dokumentation. Nur will ich das nicht mehr täglich machen.
Ich werde in Zukunft immer ein paar Gerichte zusammenfassen und die Rezeptur nur noch grob und andeutungsweise beschreiben. Für die weiteren Details wird man dann wohl meist im Index fündig.
Die Japaner haben ein grandioses Gefühl für die Ästhetik bei der Darreichung ihrer Speisen.
Ich durfte das eindrücklich erfahren, zu Hause bei guten japanischen Freunden, na ja, eher einem durchgeknallten Familienbetrieb in Tokyo.
Oft hatten wir mittags verschiedenste Töpfchen mit allen möglichen Leckereien auf dem Tisch und des abends wieder völlig neue Köstlichkeiten. Dabei waren es eigentlich nur die Reste, die, wieder neu kombiniert und arrangiert, in frischen Töpfchen und frisch dekoriert, dargeboten wurden.
Es gab keine halblehrgegessenen Teller und wenn die Platte mit dem Tempura halbleer war, wurden schnell die übrig gebliebenen Garnelen dazudrapiert und die leeren Töpfchen vom Tisch geräumt.
Mich hat das beeindruckt. Sind bei uns Reste vom Mittagessen übrig, stelle ich damit gerne schon frische Tellerchen bereit, auf dass sie appetitlich frisch aussehen und nur noch kurz in die Mikrowelle geschoben werden müssen. Nicht nur von mir werden Reste so viel lieber verputzt.
Manche Sachen sind aufgrund ihrer Größe eh für zwei Tage geplant. War es früher verboten, zuviel von der leckeren Käsedecke vom Auflauf zu naschen, so ist das heute ein uns gängiges Ritual, denn morgen mische ich alles unter und der Auflauf wird mit weiterem Käse runderneuert.
Diese Woche dreht sich, ungewollter Weise, rund ums Reste-Essen.
@ Asiatische Kohl-Hack-Pfanne mit Kräuterquark und Salat

Die Packung Asia-Hack-Kohl aus der Tiefkühltruhe nehmen, erhitzen, anrichten und verspeisen (-;
Ja, mehr is heut nich. Na gut, ich sprach vom Runderneuern, vom Aufbereiten der Reste, und so kommen zur Kohl-Hack-Pfanne vom April noch ein paar frische Zutaten dazu. Ist einfach knackiger:
Zwiebel
Frühlingszwiebel
rote Spitzpaprika
gelbe Schmortomätchen
Dazu ein frischer Salat und Kräuterquark
Quark mit etwas Sahne glatt rühren, Limettenabrieb drüber, Kräuter rein und abschmecken.
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Samstag, wir sind zum Grillen eingeladen, und ich steuere einen leckeren Eiersalat dazu bei.
gekochte Eier
gewürfelter und gepökelter Bauchspeck
rote Spitzpaprika
Schalotte
Kirschtomätchen
Cornichons
Silberzwiebeln
Kapern
Petersilie
und sicher noch mehr von dem, das ich gerade vergessen habe (-;
Das Dressing besteht aus
Remoulade
Joghurt
Senf
Sahne-Meerrettich
Allulose
Pfeffer und
Salz
Grillabend bedeutet auch immer, das auch immer alle zuviel mitbringen und, ganz im Sinne der Mottowoche, für den nächsten Tag noch genügend übrig bleibt.
Nun also Sonntag: Eiersalat die zweite, nochmal aufgepimpt und begleitet von zwei „Stadion-Krakauern“, was immer das sein soll. Die werden ganz hübsch, wenn man sie mal kreuzweise kann und für 10 Minuten bei 195° heißluftfrittiert.


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@ Auberginen-Bolognese-Shakshuka
Und immer noch im Zeichen der Resteverwertung: Von gestern ist eine gute Menge des türkischen Moussakas (siehe ein Rezept tiefer) übrig geblieben. Das hätte ich mir heute warmmachen können, aber es hätte mich nicht angemacht.
Ich wollte es etwas leichter haben und es nach Art einer Shakshuka runderneuern. Also einfach weiteres Gemüse hinzu:
Zwiebel
Spitzpaprika
Kirschtomaten und
Passierte Tomaten
Geschnibbelt, angebraten und ablöscht, noch mal abgeschmeckt und mit dem Moussaka vereint, kommt alles in eine Auflaufform. In zwei Vertiefungen schlage ich zwei Eier und ab in den Ofen bei 180°. Wenn das Eiweiß gestockt ist (7 min?), ist das fertig.
Ein bisschen Grün drauf, macht das dann plötzlich wieder was her.

Fazit: Es lohnt immer, den Resten etwas Liebe angedeihen zu lassen.
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@ Türkische Moussaka nach Oma Müçevers Art mit
orientalischem Butterreis, Knoblauch-Joghurt und
Sumach-Zwiebel-Salat
Nach einem Rezept von Medine Tunc.
Als ich das gestern las, dachte ich, das habe ich doch alles vorrätig. Na ja, fast, und manches dürfen wir ja auch gar nicht.
Die Zutaten hier sind die, die ich im Hause hatte. Im Originalrezepts stehen z.B. grüne Spitzpaprika, Ahornsirup, Granatapfelsirup, Fadennudeln, Langkornreis und glatte Petersilie. Der Grundgedankeist aber sicher auch auch mit meinen Zutaten getroffen.
Für das Moussaka:
400 g Rinderhack
1 dicke Aubergine
2 rote Spitzpaprika
8 Kirschtomaten
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 entkernte Chilischote
passierte Tomaten
Paprikamus
Sojasauce
Paprika edelsüß
etwas Zimt
Pfeffer
Die Auberginen in Scheiben schneiden, salzen und ausschwitzen lassen, dann trocken tupfen, in Olivenöl in der Pfanne ausbraten und noch einmal salzen.
Zwiebel, Paprika, Chili und Knoblauch schneiden, stückeln und in einer Pfanne anbraten, dann das Hackfleisch dazu, krümelig braten und mit passierten Tomaten, den Cocktailtomaten und dem Paprikamus ablöschen.
Mit den restlichen Gewürzen versehen und abschmecken. Den Salzanteil habe ich mit der Sojasauce gesteuert.
Dann wird in der Pfanne gestapelt: Auberginen, Hack, Auberginen Hack. Deckel drauf und noch eine Viertelstunde auf kleiner Flamme schmoren lassen.
Für den Reis:
Keto-Reis aus der Lake
Zwiebel
Ei
Salz
Butter
Zwiebel fein würfeln und anbraten, dann den gründlich gespülten Reis dazu, ein Ei rein und krümelig braten.
Mit etwas Butter und Salz abschmecken.
Für den Sumak-Zwiebel-Salat:
Kirschtomaten
rote Zwiebel
Limettensaft
Koriander
Allulose
Sumak
Salz
Die Zwiebel am besten hobeln, die Tomätchen schneiden und mit den restlichen Zutaten vermischen. Sumak ist ein saures Gewürz. Kein Wunder, kommt es doch vom Essigbaum. Es ist in der Türkei sehr beliebt.
Last and least der Joghurt:
griechischer Joghurt
gepresster Knoblauch
Saft und Abrieb einer halben Limette
Allulose und
Salz

Fazit: Lecker, aber mal wieder erstaunlich, dass die immer gleichen Zutaten so verschieden schmecken können. Das türkische Moussaka ist kein richtiger Auflauf und es fehlen ihm im Gegensatz zum griechischen die Kartoffeln und die Béchamelsauce. Aber auch so sehr gut!
Des Abends kommt noch einmal der kleine Hunger. Wir essen meist nur in der Zeit zwischen 14 und 20 Uhr (18:6) und ich freue mich, wenn noch leckere Reste im Kühlschrank warten. Heute ist es, siehe unten, der misglückte Topinambur-Chicorée-Auflauf.
Den Topinambur habe ich herausgeklaubt (das Hondje fand ihn lecker), den Auflauf samt Käsekruste zerhackt, neu gemischt, ein wenig Milch dazugegeben und neu bekäst.
Voila, macht nicht so viel her aber ist leckerer als gestern und eben richtig für zwei Personen (-:

PS.: Der Maasdamer eignet sich tatsächlich eher zum Einschweißen von Lebensmitteln als zum gelungenen Überbacken.
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Neulich habe ich so vom Topinambur geschwärmt, frittiert kam er geschmacklich der Kartoffel sehr nah. Ich hatte die vier dicken Knollen beim Asiaten gekauft. Da die Dame vom Import sich heute einen Chicorée-Auflauf mit Kartoffeln wünschte, dachte ich, ich könnte letztere für mich durch Topinambur ersetzen.
Ich kaufte flugs welche im türkischen Supermarkt, aber die Dinger sahen längst nicht so gut aus, wie die von neulich.
Zum Auflauf:
Chicorée halb schneiden und in deiner Pfanne in Öl von beiden Seiten anbraten. Mit etwas Allulose bestreuen, wenden, einen Schluck Wasser dazugeben und karamellisieren lassen. Nochmals bestreuen, nochmals wenden. Die Chicoréehälften habe ich dann noch einmal kleiner geschnitten.

In den Auflauf kommen ferner die gekochten und in Scheiben geschnittenen Topinambur, Schinkenwürfel, angebratene Zwiebelwürfel, ein Rest Reibekäse, alles wild durcheinenadergemischt oder geschichtet. Oben drauf kommt der völlig ungeeignete Maasdamer Scheibenkäse (wurde einfach zu einer trockenen Pappe) und das ganze Ding wandert für 25 Minuten bei 200° in den Ofen.
Nein, es hat mir gar nicht geschmeckt. Der Chicorée war trotz der süßen Behandlung noch zu bitter und der Topinambur schmeckte genau so bitter und dazu noch erdig-oll.

@ Frikadellen, Gemüsecrème, Kräuterquark und Salat
Heute ist mal wieder Reisetag und so habe ich schnell verkocht, was nicht bei drei auf den Bäumen war (-:
Das Rezept sollte sich erübrigen. Witzig nur, dass ich einen Rest Käse für die Frikadellen in Würfel geschnitten hatte, sie aber dann nicht mit in den Teig tat, weil die nach dem Heißfrittieren immer wie kleine Eiterbeulen aussehen. Nicht schön.
Aber der Käse musste weg und so wurde er schnell unter das Gemüserestepü gemixt. Gar nicht schlecht im Geschmack, macht die Sache cremmiger, aber auch schwerer (-:

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Neulich hatte ich meine Schwierigkeiten, die zu bitter gewordene Spargelsuppe noch zu retten. Heute weiß ich, dass ich die Spargelschalen zu lange gekocht hatte.
Die abgeschnittenen Enden und auch die Schalen, die vom gestrigen Spargelessen übrig sind, gieße ich mit einem halben Liter Wasser auf und lasse sie nur 10 Minuten köcheln. Darüber, in einem Sieb, habe ich noch ein paar rohe Spargelstückchen, die so gleich mitgaren und später als Einlage das Süppchen verfeinern sollen.
Die festen Bestandteile siebe ich heraus und gebe dann folgende Zutaten hinein:
100 g Sahne
100 g Kräuterfrischkäse
100 g Kräuterschmand
Das lasse ich bis zur gewünschten Konsistenz einkochen, gebe gehackte Petersilie, Pfeffer und Salz hinzu.
In die Suppe möchte ich noch ein pochiertes Ei geben. Das macht einfach immer Spaß und ist einfach zu machen.
Wasser in einem mittelgroßen Topf zum Kochen bringen und ein Schnapsglas Essig hineingeben. Eier in kleine Kümpchen schlagen, das Wasser leicht anwirbeln (nicht zu doll), und ein Ei nach dem anderen hineingleiten lassen. Mit der Schaumkelle hole ich die nach vier Minuten heraus und gebe sie in die schon angerichtete Suppe.

Eine leckere kleine Vorsuppe vor der Paprikatarte, die vorgestern übrig geblieben ist (siehe zwei Rezepte tiefer).
Der Import wünscht sich noch einen Radieschensprossenquark dazu und whatsappt mir gerade folgendes Rezept:
Radieschensprossen entwurzeln und fein schneiden
250 g Quark
1 Töpfchen Joghurt (150g)
100 g Sahne
einrühren
Mit Salz und Pfeffer abschmecken
mit 12 cm Senf aus der Tube und mit 2 Prisen Limettenabrieb verfeinern
Ich habe mir erlaubt, noch ein paar Tomätchen hineinzuschnibbeln und gepressten Knoblauch sowie etwas Allulose dazuzugeben (-:

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@ Lachs auf der Haut, Spargel, Sauce Hollandaise, Gemüsepüree
Es kommt wieder alles zusammen um Fünf vor Zwei: Die Hollandaise will geschlagen sein, der Lachs gebraten, die Spargelpäckchen ausgepackt und das Püree püriert werden.
Gut, wenn man da schon vorbereitet ist: Die Gewürze fürs Pü stehen bereit, das Wasserbad ist heiß, die Butter flüssig, die Pfanne vorgewärmt. Eine gewisse Organisation kann hier sehr hilfreich sein.
Aber von vorne:
Spargel schälen, auf ein Backpapier legen, bebuttern, salzen, allulosen, pfeffern, einwickeln und ab in den Ofen. 180°, 30-40 Minuten, je nach Gargrad.

Wasser fürs Wasserbad aufsetzen und ein Töpfchen Butter darin schmelzen lassen. In einem kleineren Topf habe ich Zwiebeln und Speck angebraten und mit Weißwein abgelöscht. Etwas einköcheln lassen, Speck und Zwiebeln heraussieben und abkühlen lassen.

Ist der Sud nicht mehr heiß, kommen drei Eigelbe hinein, der Topf ins Wasserbad und die Sauce wird aufgeschlagen, bis es ein voluminöser Schaum ist. Aus dem Wasserbad nehmen, langsam die flüssige Butter hineinrühren und mit Salz, Pfeffer sowie Limettensaft abschmecken.
Für das Püree habe ich Lauch, Zwiebel, Blumenkohl und Petersilie grob geschnitten, gar gekocht, abgegossen, ausgedämpft und mit Butter, Schmand, Muskat und Salz fein püriert.
Den Lachs würze ich gut, brate ihn in Olivenöl auf der Haut, ca. 4 Minuten, an und wende ihn, auf dass er von der anderen Seite durchzieht. Nur nicht trocken soll er sein.

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180 g geriebene Mandeln
110 g Butter (am besten zimmerwarm)
1 Ei
2 EL Flohsamenschalen
Salz
Alles schön verkneten, bis keine Butterstückchen mehr zu sehen sind und ab in die 28er Quicheform.
Ich backe den Boden bei 180° Ober- und Unterhitze ca. 20 Minuten blind vor. Da alle Backöfen anders sind und ich das heute in einem kleinen Kombiofen mache, mache ich das besser mit Augenschein. Der Rand sollte nicht zu braun werden, denn der wird ansonsten nach dem Backen mit der Füllung zu dunkel. In größeren Öfen backe ich gerne die halbe Zeit nur mit Unterhitze. Die habe ich aber hier nicht.
In der Zwischenzeit ist die Füllung gemacht:
100 geriebener Käse
4 Eier
1 Töpfchen Crème fraîche
gewürfelter Speck
bunte Spitzpaprika
Pfeffer
Salz
Der Speck wird kurz angebraten, die Paprikas werden gewürfelt, alles wird fein vermengt, zusammengerührt und auf den Boden gegeben.
Als dekoratives Element lege ich heute Zwiebelscheiben auf die Füllung und besprühe die mit etwas Öl.
Ab in den Ofen, 25 Minuten bei Ober- und Unterhitze und je nach Bräunung noch einmal mit der Grillfunktion drübergehen.
Zur Quiche ist Salat ein Muss, denn es braucht noch etwas Säure auf dem Teller. Heute Blattsalat mit einfachem Öl-Essig-Senf-Allulose-Salz-Pfeffer-Dressing. (-:

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@ Paniertes Schnitzel, Paprika-Pilz-Reis und Spaghetti-Gurken-Salat
Keto-Reis aus der Lake
Zwiebel
Ei
bunte Spitzpaprika
Pilze
Sahne
Sojasauce
Pfeffer
Salz
Pilze schnibbeln und ohne Fett in der Pfanne rösten. Sind es nur noch halb so wenige, gebe ich etwas Öl dazu und brate sie schön braun. Mit Sahne lösche ich ab und lasse diese einkochen.
In einem Topf röste ich in Öl klein gewürfelte Zwiebel an, gebe den gut abgespülten Konjak-Reis dazu und schlage ein Ei hinein, das ich krümelig brate. Dazu kommen jetzt ein paar Paprikawürfelchen, die besahnten Pilze, Sojasauce, Pfeffer und Salz.
Das Schnitzel spüle ich mit Wasser ab, gebe es in ein stark gewürztes und verquirltes Ei, wälze es in einer Panademischung aus gemahlenen Mandeln, gestoßenen Speckkrusten und geriebenem Parmesan. Doppelt hält besser, also nochmals ins Ei und in die Panade. Heiß ausgebacken und goldbraun, ist es gerade recht.
Gurkenspaghetti
griechischer Joghurt
etwas Schmand
Limettensaft
Limettenabrieb
gehackte Fenchelblätter
Salz und
Pfeffer
Gurke spiralisieren (twisten), etwas salzen und beiseite stellen. Aus den weiteren Zutaten die Marinade machen, Gurkenwasser ab- und die Marinade dazugießen (-:
Die Fenchelblätter haben eine starke Ähnlichkeit zum Dill, den ich gerne zum Gurkensalat gebe. Aber Fenchel wird hier gerade auf der Terrasse kultiviert, schmeckt und sieht noch dazu hübsch aus, wie man hier sieht:

Abends gibt es die Reste vom Tag mit Spiegelei.

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@ Geschmorter Schweinebauch, Blumenkohl-Paprika-Püree und grüne Bohnen

Erinnert mich igendwie an eine Deutschlandkarte, die mir zuzuwinken scheint (-:
Schweinebauch gepökelt
Zwiebeln
1 EL Allulose
5 Spices
Loorbeerblatt
Ingwer
Knoblauch
Peperoni
Hühnerbrühe
Weißwein
Pfeffer
Den Schweinebauch in Scheiben schneiden und fünf Minuten kochen. Das Kochwasser auffangen, die Scheiben beiseite legen.
Viertel Zwiebelringe anschwitzen und Allulose dazugeben. Fängt diese an, zu karamellisieren, kommen die Fleischscheiben dazu und bevor das Ganze anbrennt, lösche ich mit dem Kochwasser ab. Sogleich kommen die Gewürze dazu, Lorbeerblatt, Ingwerscheiben, Knoblauch und Peperonie sowie die 5 Spices.

Gut bedeckelt köchelt alles vor sich hin. Ab und zu gebe ich etwas Wein und Hühnerbrühe hinzu. Nach 1 1/2 Stunden nehme ich den Deckel ab und lasse die Soße soweit reduzieren, bis sie mir gefällt (-:
Salzig genug ist es schon, also noch etwas Pfeffer und gut ist.
Das Püree besteht aus
Blumenkohl
gelber Spitzpaprika
Butter
Sahne
Muskat
Kurkuma und Salz
Grüne Bohnen koche ich in wenig Wasser sehr bissfest, schrecke sie ab und gebe sie mit Salz und Butter zum Erwärmen noch mal in eine Pfanne.

Mal wieder butterweich, der Bauch. Leckeres Püree: die gelbe Paprika bringt unmerklich etwas Frische und nimmt das Kohlige. Bohnen für mich: immer gut!
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Hühnchen
Eier
Paprika
rote Zwiebel
Gurke
Pilze
Tomaten
Pepperoni
Oliven
gefüllte Paprika
Keto-Reis
griechischer Joghurt
Sahne
Mayonnaise
Olivenöl
Apfelessig
Senf
Meerrettich
Salz
Pfeffer
@ Hühnerschenkel, Keto-Reis und Salat
Sie hatte sich irgendwie von selber ausgesät und wuchs seit Januar am Küchenfenster heran. Gehegt und gepflegt, haben wir somit schon Ende April die ersten Tomaten, die heute den Kopf- und Gurkensalat veredeln sollen.

Sodann habe ich noch eine kräftige Sojamarinade sowie eine Ponzusauce aus den letzten Tagen (Rezept hier) im Kühlschrank.
Der Import mag das Hühnchen gerne ’nature‘ mit Öl, Salz und edelsüßem Paprika. Ich probiere gerne alles aus, sodass ein zweiter Schenkel nun in der Ponzusauce und ein dritter in der Marinade auf seinen Einsatz in der Heißluftfritteuse wartet.
Während die Schenkel jetzt 25 Minuten bei 195° schwitzen, habe ich Zeit, mich um den Keto-Reis zu kümmern. Der kommt, wie so meist, aus der Lake, wird gut abgewaschen und heute veredelt mit orangenen Cocktailtomätchen, gelben und roten Peperoni, angebratenen Zwiebelwürfelchen und ebensolchen vom weißen Speck, sowie ein trocken gebratenes Ei.
Heute mit leichter Currynote und eventuell etwas Schmand? Man wird sehen. Erstmal bekommt der Hund sein Morgenründchen …
Ja, es duftet hier am Wegesrand, andere behaupten, es stinke nach Knoblauch. Wie auch immer, wir mögen es. Auch läuft uns ein wilder Fenchel über den Weg und läßt sich darauf ein, das heutige Mahl kunstvoll zu verzieren (-:
Am Ende ist alles geworden, wie es sollte. Nur das dunkel marinierte Hühnerbei musste ich zehn Minuten vor dem Ende der frittierten Zeit abdecken, das wurde doch recht dunkel. Es wird mich heute Abend erst beglücken.
Die Garzeit ist so prima, ich habe die Schenkel erst 10 min mit der Hautseite nach unten gefreit, dann umgedreht, nach weiteren 10 Minuten nochmal mit Öl, Salz und Paprikapulver bedacht und wetere 5 min gebacken. Saftig, mit krosser Haut. Was will man mehr?

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Für 10 Tage geht es nochmal nach Holland in unser Huisje. Mit Zwischenstopp in den Maasduinen, die zum Wandern und Chillen einladen.

Fürs anschließende Pickpick stellen sich, Salat, russische Eier, gefüllte Babypaprikas und mandelbespickte Oliven zur Verfügung.

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Schweinskopfsülze mit Gemüsepommes und Salat
Allein das Wort mag schon viele abschrecken, außerdem völlig aus der Zeit gefallen und dennoch eigentlich das Ketoding an sich: Schweinskopfsülze.
Ich mochte sie schon immer, aber sie macht sich in letzter Zeit ein wenig rar in den Supermarktregalen. Ja klar, kann man gut selber machen, mit allerhand leckeren Einlagen bis zum gekochten Ei. Heute ist sie aus dem Supermarkt, hat dennoch gute Werte und ich kann mich auf die Pommes konzentrieren, die ich heute machen will.
Topinambur
Möhre
Sellerie
Die drei Kandidaten sind heute reif und, um es vorweg zu sagen, die frischen Topinamburen sind mein Favorit.
Gemüse in pommesgleiche Stücke schneiden und mit wenig Wasser fünf Minuten in kochendem Wasser blanchieren, dann abseihen, in eine Rührschüssel geben, dort ölen, salzen, nach Belieben würzen und für 15 Minuten in den Airfryer geben. Bei 210° und mehrmaligem Schütteln waren die Pommes ganz nach meinem Geschmack. Nein, nicht kross, das schaffen die nicht, aber geschmacklich gut.
Dazu selbstgemachten Ketchup und Majo, sowie einen Romanasalat mit Kirschtomaten, Zwiebelchen und Knoblauch.
Gelungen:

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BBQ Hühnchen auf Aubergine, vietnamesisch
Die Aubergine ist eine Diva und man weiß nie, wie sie die mannigfachen Methoden, die es zu ihrer Garung gibt, übersteht. Mal matscht sie weg, mal bleibt sie standhaft, mal ist sie triefend ölig oder auch trocken gebacken.
Das Rezept von Tung Pham und Minh Bui (Moin Vietnam) sieht vor, sie in der Heißluftfritteuse 30 Minuten auf 160° zu backen, ihre Haut dann in Streifen einzuritzen und diese vom Strunk her abzuziehen.
Ganz ihrem unsteten Charakter entsprechend, zog ich mit manchen Streifen noch ordentlich trockenes Fruchtfleisch ab, während sich andere Stellen matschig entblößten. Nein, so nicht wieder und es sei direkt gesagt, die Aubergine passte für mich nicht zu dem äußerst leckeren Hühnchen. Also hüllen wir den Mantel des Schweigens über dieses Kapitel.
Schon gestern (eins drunter) hatte ich eine Marinade vorbereitet und darin entbeinte und einmal geteilte Hühnerkeulen eingelegt. Die kommen jetzt, abgetropft in die 160° heiße Luftfritteuse, werden nach 10 gewendet und weiter 10 Minuten gebacken.
Während dessen habe ich nochmal einen Ansatz für ein Sößchen gemacht, habe Zwiebelchen, Ingwer und Knoblauch in der Pfanne angeröstet und mit der restlichen Marinade vom Huhn abgelöscht. Dazu noch eine Tasse Sake oder Weißwein und Frühlingszwiebeln gegeben und mit Reisessig und Allulose abgeschmeckt.
Und schon konnte ich anrichten: Unten eine Schicht Aubergine (demnächst lieber lecker gepimpten Reis), dann die gebackenen Hühner, die Sauce, ein paar Kringel Peperoni und den gerösteten Sesam … habe ich vergessen. Die Korianderverzierung allerdings machte sich geschmacklich sehr gut (:wer’s mag:).

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@ Mini Pak Shoi, Kräuterseitlinge und Topinambur

Ja, wer ist denn hier der Hauptdarsteller? Wir werden sehen. Topinambur habe ich noch nie gemacht, Pak Shoi gebraten geht klar und auch die Pilze sollten was werden, alles asiatisch angehaucht. Vielleicht mache ich mir erst einmal eine Grundmarinade, denn morgen soll es Hühnchen in einem ganz ähnlichen Style geben. Ich denke so an
dunkle Sojasauce
Oystersauce (Austernsauce)
gehackten Ingwer
gehackten Knoblauch
Sesamöl
Allulose
gerösteten Sesam
Gut, das passt ja für alle Zutaten, die ich heute verkochen möchte. Müsste dann aber eher noch etwas Abwechslung rein. Vielleicht kann man die Topinamburknollen als Wedges airfreyen? Dann hätte man gleich etwas Abwechslung in der Textur.
Zurück zur Marinade. Die geht sich gut an und wird noch verfeinert mit
Reisessig
five Spices und
Pfeffer
Die Hälfte ist fürs Hühnchen morgen, die andere Hälfte seihe ich durch, später für den Pak Shoi.
Die Pilze will ich auch marinieren mit einer Art Ponzusauce. Das ist
helle Sojasauce mit
Zitronensaft
Sake
Allulose und
Dashi
Ja sorry, es hört nicht auf, ich weiß: Für das Dashi setze ich etwas Wasser auf und lasse es aufkochen. Dann mache ich die Platte aus und schneide mit der Schere Kombustücke hinein. Kombu sind Algenplatten. Dürfen nicht kochen, sonst werden sie bitter. Nach einer Weile nehme ich Algen raus und gebe Katsuobushiflocken hinein, das sind feine getrocknete Raspel von Bonitofisch. Der darf ein paar Minuten köcheln und das fertige Dashi wird abgeseiht.
Die Kräuterseitlinge schneide ich längs in drei Teile. Die Schnittseiten versehe ich mit einem Rautenmuster und lege die Pilze in meine Ponzusauce.

Die Topinamburen schäle ich, schneide sie in Stücke, gebe sie in eine Schüssel und verwöhne sie mit
Olivenöl
frisch gehackten italienischen Kräutern
Pfeffer
Paprika edelsüß und
Salz
So kommen sie für 15 Minuten bei 195° in den Airfryer. Zwischendurch werden sie immer mal verrüttelt und wie viel Farbe die bekommen sollen, regelt jeder selbst. Die röstig-braunen waren nicht unlecker.
Die Baby-Pak-Shois (habt ihr gesehen oben, einer blüht schon) habe ich gehälftelt und in der Pfanne mit Öl gegart. Noch schnell eine Zwiebel geschnitten, dazugegeben und wenn das Gemüse ordentlich Farbe angenommen hat, kommen drei Esslöffel von der Marinade oben (:ihr erinnert euch noch?) mit in die heiße Pfanne. Kurz mitschmurkeln lassen, ist das fertig.
Noch schnell die Pilze in eine beölte heiße Pfanne geben und schon ist alles beisammen.
Ach, ich habe noch ein paar Kapern frittiert, hatte ja sonst nichts zu tun. Auch lecker die.

Fazit: Klasse!
Noch nie gekocht, noch nie gegessen, waren die Topinambur sehr lecker. Im Geschmack kommen sie an die Kartoffel ran. Nun will ich hoffen, dass ich sie auch vertrage. Die können schon mal zu Blähungen führen.
Auch der Rest war ganz nach meinem Geschmack. Voll der Umamiteller halt.
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@ Ofencamenbert mit Kohlrabi- und Möhrenpommes und Ketchup
Na ja, was man so Ketchup nennt (-:
Ich fange gleich damit an und weiß beim Kochen eigentlich nur ungefähr, wo die Reise hingehen soll. Meine Zutaten sammelten sich so peu à peu an:
2 rote Zwiebeln
10 Cocktailtomaten
2 EL Tomatenmark
4 EL passierte Tomaten
Portwein (nicht ketogen!)
Rotwein
vanillisierter Weinbrand*
1 TL Currypulver
Paprika edelsüß
Knoblauchpulver
Piment d’Espelet
Allulose
Salz
Zwiebeln und Tomaten anbraten, Tomatenmark mitrösten, mit den Alkoholika ablöschen, die übrigen Zutaten (außer der Sojasauce) hinzugeben und zu einer musigen Masse einkochen, na, so ketchupmäßig halt.
*Ein Wort zum Weinbrand: da habe ich vor einem halben Jahr eine Stange Vanille hineingegeben. Das Zeug ist jetzt köstlich und sehr aromatisch. Zwei Esslöffel davon habe ich in den Ketchup gegeben und die Importierende merkt, gerade aus der Dusche kommend, an: „Es riecht so nach Weihnachten!“. Ein dolles Tröpfchen, das sich hier prima eingefügt hat. (:Schmeckt aber auch so ganz gut:)
Die Schose wird natürlich noch passiert, sprich, durch ein Sieb gestrichen.
In Ermangelung besseren Wissens habe ich die Gemüsepommes genauso gemacht, wie ich es auch mit Kartoffeln gemacht hätte.
Kohlrabi und Möhren habe ich pommesmäßig gestiftelt. Dann sieben Minuten blanchiert und trockengetupft, etwas gesalzen, eingeölt, in die Heißlustfritteuse gegeben und 7 Minuten bei 200° frittiert, dann geschüttelt und weitere 7 Minuten frittiert.
Ofencamenbert kann man ofenfertig kaufen und er kommt mit einem eigenen Holzkäschtle daher. 10 Minuten bei 200° backen, dann kreuzförmig aufschneiden und noch einmal 10 Minuten gebacken (je nach Farbwahl) kann man das durchaus essen (-:

Fazit:
Die Gemüsepommes schmeckten gar nicht schlecht, so dünne Randstücke waren sogar kross. Demnächst werde ich sie gröber schneiden und etwas kürzer blanchieren. Zumindest mal was anderes als immer nur Pü (-:
Ach ja, der Ketchup: Für die Herzensdame sollte ich etwas weniger würzen und ihn tomatiger und frischer ausgeben. Für mich vielleicht allgemein ein guter Tipp: würze weniger, ist manchmal mehr!
@ Schnitzel, paniert mit Gemüsepüree und Tsatsiki Kräuterquark
Ja, schon wieder Schnitzel, aber heute will ich es doppelt panieren, ansonsten suche ich die Reste vom Wochenende zusammen: zwei kleine Gürkchen, Quark und Suppengemüse wissen schon, was sie mal werden wollen (-:
Tsatsiki hätte ich zwecks Durchziehen besser schon gestern gemacht, also mach ich das als erstes.
Zwei kleine Gurken reibe ich grob, salze sie und lasse sie etwas Wasser ziehen, was ich dann abgieße bzw. eben trinke.
Ich nehme Griechischen Joghurt und Deutschen Quark 1:1, das schmeckt mir am besten, gebe die Gurken hinein und gleich noch gepressten Knoblauch, Olivenöl sowie ein paar Kräuter, etwas Zitronenabrieb und Salz dazu.
Fürs Gemüsepüree koche ich, grob geschnitten, Zwiebeln, Sellerie, Möhre und Lauch in wenig Wasser gar, gieße den Rest ab, lasse das Gemüse ausdünsten und gebe ordentlich Butter, 2 Esslöffel Frischkäse, Muskat und Salz dazu. Fein püriert ergibt das ein g’achmackiges Püree.
Die Schnitzel wende ich in verquirltem Ei und anschließend in einer Panade aus gestoßenen Schweinekrusten, gemahlenen Mandeln und geriebenem Parmesan. Und das Ganze noch einmal für eine dickere Panierung.
Bin gespannt, ob das alles so klappt. Gehe jetzt mal kochen …

… na, so ganz ist es nicht das geworden, was mir vorschwebte. Und fürs liebevolle Anrichten hat es auch nicht mehr gereicht heute.
Was passiert ist? Das Allulosetöpfchen war alle und ich dachte, da gäbe es doch noch ein zweites. Das fand ich auch und gab ein Teelöffel davon ins ansonsten fertige Tsatsiki. Beim Abschmecken dann: oh Graus, was ist das? Ein gärig-bitterer Geschmack und das ganze Tsatsiki fängt an, aufzuschäumen.
Geht Allulose nicht mit Griechischen Joghurt?
Nein, es dämmerte mir langsam. Ich hatte mir ein kleines Töpchen mit Natron für Holland abgepackt und das brachte mein Tsatsiki jetzt zum Schäumen und mich vor Wut (-:
PS.: Die doppelte Panierung ist super!
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Üppig belegt ist dieser phantastische Flammkuchen. Es gebietet sich aber, sich erst einmal um den Dickkopfteig zu kümmern. Der kommt aus Amerika, hört dort auf den Namen Fathead Dough und besteht aus
200 g Gouda
60 g Parmesankäse
60 g geriebenen Mandeln
3 EL Frischkäse und
3 TL Flohsamenschalen
Gouda und Parmesan werden grob gerieben und gehen mit dem Frischkäse zusammen für 2-3 Minuten in die Mikrowelle, wo sie schmelzen. Darauf gebe ich die Mandeln und die Flohsamenschalen und knete alles in heißem Zustand zu einem Teig, den ich dann auf ein Ofenblech mit Backpapier ausbreite.
Das wird nicht einfacher, je kälter der Teig wird. Also wird irgendwie mit Löffel, Nudelholz und letztendlich den Händen der Teig blechfüllend verteilt. Im Ofen bäckt er mit Ober- und Unterhitze ca. 20 Minuten vor. Meiner war schon recht braun am Rand. Macht aber nichts.
Nach dem Backen habe ich den Teig von beiden Seiten mit Küchenkrepp entfettet.
Sodann geht es ans Belegen. Auf den Boden kommen zuerst
1 Becher Crème fraîche und dann
Cocktailtomaten
Zwiebeln
Speck
Das ist die Pflicht (-:
Die Kür sind heute
Knoblauch
Kapern
Paprika
Frühlingszwiebeln und
Sardellen

Noch flugs gepfeffert und mit etwas Olivenöl betröpfelt, reichen 10-15 Minuten bei 200° zur Vollendung des grandiosen Flammkuchens.
Je nach Käse, Flohsamanschalen oder Flohsamenmehl, verhält sich der Teig immer etwas anders, ist so eine Art Fathead-Diva. Heute war er außen super kross und man konnte die Stücke sogar in die Hand nehmen. Manchmal geht das nicht, dann ist der Teig in der Mitte weicher, was dem Geschmack aber keinen Abbruch tut.

Fazit: Öfter mal machen!
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@ Paprikás Csirke
ist ein ungarisches Hühnergericht, ganz einfach und recht pur. Musste mich ordentlich zusammenreißen, dem Gericht nicht mit Saujasauce und Rosamarin Beine zu machen. Nein, eigentlich habe ich versucht, möglichst alles original zu lassen.

In der Reihenfolge ihres Auftretens
2 Hühnerschenkel
Öl
Butter
1 dicke Zwiebel
2 TL Paprika edelsüß
2 TL geräucherten Paprika
Chiliflocken
Knoblauchpulver
1 ELTomatenmark
2 EL Ajvar
300 ml Hühnerbrühe
Pfeffer
Salz
Es ist ein wenig Arbeit, die aber lohnt: ich entbeine die beiden Hühnerschenkel und schneide sie jeweils in ca. fünf sehr grobe Stücke, die ich in heißem Öl anbrate, bis sie so gerade eben durch sind, und nehme sie wieder aus der Pfanne, in die ich anschließend die gehackte Zwiebel gebe.
Gleich kommen die getrockneten Gewürze dazu, die leicht mitbraten, und auch Tomatenmark und Ajvar dürfen noch kurz mitrösten.
Es trifft sich gut, dass ich die verbliebenen Hühnerknochen (zwecks der Herstellung einer Brühe) gleich nebenan in einem Topf angebraten habe und dann, mit Wasser bedeckt, weiter habe köcheln lassen. So habe ich nämlich gleich die geforderte Hühnerbrühe auf dem Herd, mit der ich jetz sodann die Pfanne ablösche.
Die Hühnerteile kommen nun in die Sauce, alles köchelt noch 10 Minuten vor sich hin, wird abgeschmeckt und harrt dem avisierten Fototermin.
Konjak-Reis aus der Lake
1/4 gelbe Paprika
1/2 Zwiebel
2 Minieier (oder ein großes)
Salz
Pfeffer
Die fein gewürfelte Zwiebel und ebenso behandelte Paprika brate ich in Butter an, wasche den Konjak-Reis gut aus und gebe ihn dazu. Die Eier schlage ich direkt in die Pfanne, rühre sie krümelig und schmecke den Reis ab.
Ein Klecks Crème fraîche und Blütenfäden vom Löwenzahn schmücken das einfache Mahl.

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@ Frikadellen von gestern (siehe unten) mit Pfannengemüse und Salat.

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@ Gefüllte Frikadellen, paniert und frittiert, Gemüsepüree und Erdbeer-Romana-Salat
Das Pü ist von gestern, die Erdbeeren sind in Allulose gezogen und leisten dem grünen Salat mit einfacher Vinaigrette Gesellschaft.
Im Kühlschrank ist noch ein Mayonnaisen-Ansatz, den ich leicht wasabisiere. Auf die Mayo allerdings kann man gut verzichten. Habe ich beim Essen nicht gebraucht.
Also zum Star des heutigen Tellers:
250 g Hack
1 Ei
Tomatenmark
Senf
Petersilie
Knoblauchpulver
5 Spices
Piment d’Espelet
Salz
gut und lange zu einem Teig kneten, vier längliche Frikadellen vormen und aus
60 g Gouda (geschätzt) 4 Stäbe einanrbeiten.

Der Cloe (für Neuketarier vielleicht nicht so sinnvoll) ist heute die besondere Panierung. Zu den üblichen Verdächtigen, also gestoßene Schweinekruste, gemahlene Mandeln und geriebener Parmesan kommt der Crunch von vorgerösteten Zwiebeln. So ein Glas davon steht hier seit Jahren herum, riecht schon leicht ranzig, aber das sollte sich schnell herausfrittieren (-:
Bevor die Frikos in das Paniermehl kommen, baden sie natürlich in einem verquirlten Ei.

Die Konsistenz nach 10 Minuten heißlüften bei 170° hat wirklich Klasse. Frikos, mit außen Crunch, innen Fleisch und noch ganz weiter drinnen der flüssige Käse. Ganz großes Kino!

Es gab neulich jemandem im Netz, der propagierte, in der Woche 30 verschiedene Pflanzen zu essen. Ich habe das mal hier durchgezählt (-:
Olive(nöl)
Sonnenblume(nöl)
Wassermeerrettich (Wasabi)
Zitrone
Basilikum
Radieschensprossen
Romanasalat
Erdbeere
Wein(essig)
Kürbis(kernöl)
Frühlingszwiebel
Petersilie
Dill
Möhre
Spitzpaprika
Lauch
Sellerie
Zwiebel
Muskat
Mandel
Sternanis
Nelke
Zimt
Szechuanpfeffer
Fenchelsamen
weißer Pfeffer
schwarzer Pfeffer
Knoblauch
Mais (Allulose)
Auf neunundzwanzig komme ich heute auch, wenn ich wirklich alles haarklein mitzähle (-:
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@ Schweineschnitzel, Gemüsepüree und bunter Salat
Ein klassischer Mittagsteller, ja, etwas altbacken, aber bin ich selber ja auch (-:
Ich stehe auf diese Dreiteiler aus dem letzten Jahrtausend und werde auch weiterhin wenig Bowls und One-Pot-Gerichte machen.
Im Püree finden sich zusammen:
Möhre
Spitzpaprika
Lauch
Sellerie
Zwiebel
Butter
Frischkäse
Muskat
Pfeffer und Salz
Das Gemüse grob schneiden, mit ein wenig Wasser gar dünsten, abgießen, ausdünsten lassen, mit den weiteren Zutaten versehen und fein pürieren.
Im Salat treffen sich heute:
Romana-Salat
Cocktailtomaten
orange Spitzpaprika
ÖL
Traubenkernöl
weißer Balsamico
weißer Pfeffer
Allulose
Salz und
als Topping Blütenfäden vom Löwenzahn
Letzteres ist gerade der letzte Schrei (-: Na, solange sie noch im Garten blühen.
Schweineschnitzel
1 Ei
gemahlene Mandeln
geriebener Parmesan
geschredderte Schweinekruste
Salz
Pfeffer
Das Ei auf einem Teller mit Salz und Pfeffer verquirlen und aus Schweinekrusten, Mandeln und Parmesan ein Paniermehl basteln. Schnitzel ins Ei, dann in die Panade und ab in die recht heiße Pfanne mit neutralem Öl.
Goldbraun von beiden Seiten ausbacken und guten Appetit …

Die Kräuterbutteridee stammt aus der Importabteilung. Ich habe eine Platte Kräuterbutter kurz in die Tiefkühlung gegeben und sie dann mit einem heißen Plätzchenausstecher beherzt ausgestochen.
PS.: Probier mal, das zweimal zu panieren. Kann gerne etwas dicker sein. Wenn man das Schnitzel nicht sehr vorsichtig behandelt, ist die Panierung schnell ab.
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Die Woche fängt gut an und wer sich wundert, warum die Woche hier unten anfängt: Weil die neuesten Gerichte immer oben stehen (-:
@ Parmigiana di Melanzane

… gehört zu den leckersten vegetarischen Gerichten, die ich kenne. Heute esse ich alleine, dennoch dürften die Zutaten für zwei Personen reichen:
1 Aubergine
1 dicke Zwiebel
2 Kugeln Mozzarella
1 Dose gehackte Tomaten
4 Cocktailtomaten
grob geraspelter Parmesankäse
frischer Thymian
frischer Oregano
frischer Rosmarin
dunkle Sojasauce
Pfeffer
Die Aubergine in Scheiben schneiden und braten bzw. heißluftfrittieren, backen, wie auch immer.
Die Zwiebel hacken und glasig braten. Mit den gestückelten Tomaten ablöschen, die fein gehackten Kräuter dazu und den Sabsch einkochen bis es nur noch die Konsistenz eines Mus hat. Extra habe ich den Auflauf heute weniger flüssig angelegt. Kräftig abschmecken mit Sojasauce und Pfeffer.

Die drei Komponenten werden jetzt in die Auflaufform gegeben: Aubergine, Tomate, Mozzarella, Aubergine, Tomate, Mozzarella, Augergine, Tomate, oder auch nur zweimal von jedem. Das kommt auf die Auflaufform an. Eine richtig Kleine habe ich nicht. Der Vorteil: Umso mehr Parmesan passt oben drauf (-:
So geht die Parmigiana für 20 Minuten bei 200° in dn Ofen und noch einmal unter den Grill bis zur gewünschten Farbe.
Ach ja, man isst den Auflauf lauwarm.
Dazu gemischten Salat mit Knoblauch-Vinaigrete.

Heute Spargelsüppchen und Hühnchenspieße mit Satésauce
Das Kilo Spargelschalen hatte ich mir neulich aus der Spargelschälmaschine mitgeben lassen und gestern ausgekocht. Vielleicht etwas zu lange? Auf jeden Fall ist im Sud viel Geschmack, aber auch eine gewisse Bitternis. So habe ich mir gerade vorgenommen, den Sud nicht als Suppenbasis zu nehmen und die Suppe quasi rückwärts zu kochen. Scheint diese Woche angesagt (-;
Ich werde erst einen Ansatz mit Zwiebelchen und Sahne machen, die stark einkochen, abseihen und später die Suppe mit dem Spargelsud und Crème fraîche beglücken. Ein paar Spargelstücke hatte ich mitgegart und als Einlage vorgesehen. Dazu will ich pochierte Eier machen.
Das also ist der Plan.
…
Und das das Ergebnis:

Aber Kochen geht halt nicht nur nach Plan. Letztendlich habe ich etwas länger dran gekocht, den Sud sowie auch die Sahne stark reduziert, um dann alles zusammenzukippen und gegen die arge Bitternis anzukämpfen.
Und nach einer halben Stunde abschmecken weiß ich rein dann gar nichts mehr. Ist das nun gut, noch zu bitter, soll einfach noch Milch rein? Mir bleibt dann nur, auf das Urteil der Herzensdame vom Import zu hoffen, die heute wieder mit am Tisch sitzt. Ihr Urteil: lecker! Na dann, doch nicht alles falsch gemacht.
Nachtrag: Tipp: Spargelschalen nur kurz aufkochen, beiseite stellen und ziehen lassen. Dann wir es nicht so bitter. Durchs spätere Einkochen dann den Geschmack verdichten.
Auch wenn es gar nicht zueinander passt, brauchte es noch einen zweiten Gang, um über den Tag zu kommen.
Schnell eine Hühnerbrust grob gewürfelt und heiß angebraten, auf dass die Stücke so gerade gar sind. Auch wenn das Spieße geben soll, mache ich das so. Nur auf dem Grill gegart, ist die eine Seite schon schwarz und innen sind die Spieße noch roh. Ja, der Spieß ist nur ein Fake. Passt ja in die Zeit (-:
Die Satésauce besteht aus Kokosmilch, drei Esslöffeln Pindakaas nature und heller Sojasauce. Etwas tricky ist die Konsistenz, mal zu dick, mal zu dünn, da kann ich von hier aus auch nichts tun.
Heute morgen habe ich Löwenzahnblüten gepflückt und die Blütenfäden, ganz wie beim Safran, herausgezupft und in den übrig gebliebenen Salat von gestern getan. Lustig gelb und von gutem Geschmack (so man die überhaupt rausschmecken kann) beleben sie das Bild auf dem Teller. Demnächst vielleicht besser einfach drüberstreuen.
Die aufgespießten Hühnerteile brate ich dann noch einmal kurz und heiß in der Grillpfanne an, dann sehen die auch authentisch aus.

–
Hüftsteak, Pak Choi und Salat
Es soll ganz niedertemperaturig und rückwärts garen, das gute Stück aus des Rindes Hüfte. Rückwärts garen bedeutet, dass das Fleisch erst sanft auf 48° erwärmt wird und danach erst scharf gegrillt, oder wie heute hier, in der Grillpfanne angebraten wird.
Unseren kleinen alten Miniofen will ich so auf 60° einstellen, was ein bisschen fummelig ist, weil ich das erst einmal justieren muss. Hat ja keine genaue Anzeige solch ein altes Gerät. Das gute Steakstück kommt dann mit dem Bratenthermometer auf ein Rost und, ja, ich muss schaun, wie lange es braucht, bis es eine Kerntemperatur von 48° hat, auf dass es medium rare und innen noch schön rosig ist.
Sodann kommt es nicht allzulange in die knackeheiße Pfanne, wo es sich die Röstaromen abholt und anschließend, gut gewürzt, einen Moment ruhen darf, um dann, mit einem Stück Kräuterbutter bedacht, serviert zu werden.

Dazu gibt es gebratenen Pak Choi auf asiatische Art. Ich habe ihn geviertelt, unter laufendem Wasser abgespült und die Stücke in heißem Fett von allen Seiten angebraten. Dabei brauchen die grünen Blätter natürlich weniger Hitze als die Strünke, die sich deshalb eher in der Mitte der Pfanne tummeln und jetzt Farbe annehmen. Ich übergieße sie mit einer Mischung aus
2 EL helle Sojasauce
2 EL dunkle Sojasauce
2 EL Wasser
1 EL Reisessig
1 EL Sesamöl
1 TL geriebenen Ingwer
1 TL geriebenen Knoblauch
Chiliflocken und
geröstetem Sesam
Ich lasse alles noch ein bisschen köcheln, schneide etwas Salat und Paprika auf und suche die Knoblauchvinaigrette von gestern.
Alles beisammen, hoffe ich auf ein leckeres Mahl. Mal sehen, is ja noch nicht fertig (-;
…

PS.: Ich musste den Ofen suksessive höherstellen, um es denn auf seine 50° zu bekommen.
Und das Wichtigste vom Steak habe ich oben vergessen: Kräuterbutter, mit
Knoblauch
Dill
Petersilie
Zitronensaft
und Salz
Yam …
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Ich freue mich, endlich einen Hofladen gefunden zu haben, den ich in einer halben Stunde mit dem Fahrrad erreichen kann. Und, dass er frischen Spargel vom eigenen Hof hat. Ich freue mich überdies, dass man sich dort direkt den Spargel schälen lassen kann. Und nicht zuletzt, dass ich ein Kilo Spargelschalen habe abgreifen können, die noch eine Menge Geschmack in die morgige Spargelsuppe (weiter oben) bringen werden.
Der Spargel kommt bei 200° für 35 Minuten im Ofen, eingepackt in Backpapier, zusammen mit Butterflocken, Gewürzen nach Wahl, etwas Allulose und Salz.
Für die Sauce Hollandaise habe ich Wasser in einem mittelgroßen Topf aufgesetzt und ein kleines Pöttchen mit viel Butter hineingestellt, die alsbald schmilzt. Das Pöttchen kommt dann raus und dafür ein kleiner Topf in den großen, sodass er unten im annähernd kochenden Wasser schwimmt.
In den kleinen Topf gebe ich ein kleines Glas Weißwein, ein kleines Glas Wasser, 3 Eigelbe, Salz und weißen Pfeffer. Wenn der Topf heiß wird, fange ich baldigst an, die Eier aufzuschlagen. Sind die zu einem semifesten Schaum geworden, nehme ich den Topf raus und gebe rührender Weise und in feinem Strahl die geschmolzene Butter hinzu.
Der Romanasalat erfreut sich einer leckeren Knoblauch-Vinigraite, nichts Besonderes: Olivenöl, Apfelessig, Salz, Pfeffer, Allulose und gepresster Knoblauch.
Noch ein paar Röllchen feinsten Schinkens … wohl bekomm’s.

Das üppige Teller mit dem ersten weißen Spargel machte uns große Freude.
–

Sehr erfreut bin ich darüber, heute wieder meine Geliebte und Chefin von der Importabteilung am Mittagstisch begrüßen zu dürfen. Allerdings reicht das kleine Häufchen Hühnerleber, dass ich für mich vorgesehen hatte, nicht für zwei Personen. Das konnte ich auch nicht durch den Besuch des naheliegenden Supermarktes ausgleichen, denn der führt so etwas nicht.
Aber die Champignons legten sich demonstrativ in den Weg und genau die waren bereit, die Leber standesgemäß zu begleiten.

Vorab: Super lecker!
Ich habe alles einzeln gebraten. Erst die gestückelten Hühnerleberchen, so gerade nicht ganz durch. Dann die gehackten Zwiebeln und auch einzeln, ohne Öl, die Champignons. Erst wenn die braun sind, kommt Öl dazu und dürfen auch die Zwiebelchen wieder in die Pfanne hüpfen. Nebendran habe ich einen Becher Sahne eingekocht, somit stark angedickt und zu guter Letzt mit dunkler Sojasauce kräftig abgeschmeckt. Vor dem Servieren die Leber und die Pilze dazu, kurz erhitzen und yamyam, echt jetzt.
Für einen Paprikaspiegel habe ich Spitzpaprikas 10 Minunten in die HLF getan und einmal umgedreht, dann ein feuchtes Handtuch auf die Früchtchen gelegt und abkühlen lassen. Dann habe ich sie ausgenommen, ihnen die Haut abgezogen und kleingeschnitten. Muss man alles nicht machen, geht ja auch mit der Haut dran.
Dann gehackte Zwiebel anbraten, die Paprika dazu, zwei Esslöffel Ajvar, Piment d’Espelet und Salz. Die Sauce fein pürieren.
Grüne Bohnen mit Bohnenkraut und Salz in wenig Wasser garen und sobalt sie nicht mehr strunkig sind, abgießen und abschrecken. Vor dem Servieren mit Butter und Salz wieder erhitzen.

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Ein bisschen schade ist ja, dass man, so alleine, meist mehrere Tage an einem Gericht isst und jeden zweiten Tag ums Kochen gebracht wird. Immer noch im Einpersonenkochmodus gibt es somit heute üppigen Resteteller an Löwenzahnblüte oder anders herum (-:
Rezept von gestern steht gleich hier drunter.

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Gefüllte Paprika, ein Klassiker
Für Ketoanfänger sind in dem Gericht vielleicht sehr viele Kohlenhydrate im roten Gemüse. Mit grünen Paprikas kann man die schon reduzieren und vielleicht auch, indem man das Tomatenmark weglässt. Für mich kommt es heute als nachmittägliches Eintagsgericht gut hin.
Für die Füllung:
300 g Hack wie auch immer
1 Ei
gewürfelte Zwiebel
gehackter Knoblauch
frische Minze
afrikanische Gewürze
Piment d’Espelett
Salz und
Pfeffer
Alles gut verkneten und warten, bis einer die Paprika aufgeschnitten hat (-:

Für die Sauce
Olivenöl
gewürfelte Zwiebel
Tomatenmark
2 gehackte Tomaten
passierte Tomaten
gehackter Knoblauch
Ajvar
frischer Rosmarin und Thymian
Chilliflocken
Allulose
helle Sojasauce
Nacheinander anbraten und mit den Tomaten sowie passierten Tomaten ablöschen. Die restlichen Zutaten dazugeben und mit etwas Wasser verdünnen. Abschmecken mit der Sojasauce.
Die zwei Hauptdarsteller, ihrerseits prächtig gebaute rote Paprika, enthaupte ich kurzerhand, breche den Stiel heraus und entkerne sie. Sodann fülle ich sie mit dem Hackteig, decke den Deckel wieder drauf, gebe sie in den hoffentlich feuerfesten Topf mit der Soße und schmor alles bei 200° 50 Minuten lang.
Ja, ich mache alle drei Jahre einmal gefüllte Paprika und ein jedes Mal waren mir die Paprika zu roh, deshalb habe ich sie heute mal ordentlich rangenommen. Und siehe da: Von roh sind sie tatsächlich in bissfest übergegangen (-:
Fürs Püree gab es immer noch einen Rest vom Kohl von letzter Woche, dazu Zwiebel, Mörchen und Sellerie. Alles grob gestückelt, 15 Minuten in wenig Wasser gekocht, abgegossen, nochmal ausgedünstet und mit viel Butter, Kurkuma, Muskat und Salz feinstens püriert.

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Flammpizza

Man sieht es ihr schon an. Sie konnte sich nicht entscheiden zwischen Flammkuchen und Pizza. Macht ja nüscht, schmeckt auch beides zusammen gut.
Flammkuchen habe ich schon des öfteren gemacht und als Boden immer einen Flatheadteig genommen. Das habe ich auch dieses Mal gemacht, allerdings ohne Ei. Unter anderen habe ich das Rezept von Caro Mi leicht abgewandelt und mir die Zutaten wie folgt zusammengesucht:
150 g Mozzarella
100 g Frischkäse
60 g fein geriebene Mandeln
2 TL Flohsamenschalenmehl
1/2 TL Natron
Salz
Das Natron wirkt wie Backpulver, aber wirklich braucht das der Teig nicht, er fällt eh wieder zusammen (-: Also streiche ich das fürs nächste Mal.
Warum heute ohne Ei? Weil Ei immer ledrig macht in der Konsistenz und wir alle doch immer knusprig wollen. Und ja, die Flammpizza war knusprig! Am Rand. Also ganz außen. Ein bisschen (-;
Ich nehme es mal vorweg: der Teig war besser als mein alter mit Ei. Er ist sehr dünn und verträgt es auch, recht braun zu werden, ohne bitter zu schmecken.
Mozzarella und Frischkäse habe ich eine Minute in der Mikrowelle erhitzt. Das geht dort am Besten, alternativ im vorheizenden Ofen. A pro Po: Augen auf beim Frischkäsekauf. In vielen Packungen ist gar kein Frischkäse drin. Ich sag nur: Philadelphia. Das nennt sich dann „Frischkäsezubereitung“ und ist irgend ein aufgepumptes Zeug.
Die trockenen Zutaten habe ich vorab vermengt (immer gut, wenn Flöhe im Spiel sind) und erst dann in den weichen Käse gerührt. Etwas abgekühlt, kann man den Teig auch mit der Hand kneten, um ihn dann in zwei pizzagroße Böden auszuwalzen. Wird der Teig zu fest, einfach nochmal erhitzen.
Die Böden backen bei mir 10 Minuten bei 250°. Den einen habe ich erst am Ende umgedreht, belegt und weitergebacken, den zweiten Boden habe ich nach fünf Minuten und noch einmal am Ende gewendet.

Der Belag ist easy. Bei mir eine Schicht aus Schmand und darauf
rote Zwiebelringe
Cocktailtomaten
Frühlingszwiebeln
Knoblauch
Speck
Alles druff und noch einmal 5-7 Minuten gebacken, ist die Flammpizza schon fertig. Das eingangs gezeigte Exemplar ist für meine Geliebte aus dem Import und etwas anders belegt. Hat sich heute gerne zum Essen einladen lassen, die etwas angespannte Stimmung von letzter Woche weicht nach und nach und es besteht Hoffnung auf eine weitere Zusammenarbeit (-:

Lecker, lecker, öfter machen! Und im Grunde wenig Arbeit.
Wieder ist eine Woche herum und heute, am Montag, gibt es nur noch Reste. Im Einpersonenhaushalt einen ganzen Weißkohl aufzubrauchen, ist eine Challenge, an der ich heute noch knabbern werde.
Aber die Woche hat Spaß gemacht und hat auch einige Highlights zu bieten.
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Von gestern (siehe eins tiefer) ist noch ein halber Kohlkopf übrig. Der schreit immer nach Hackfleisch und gut, soll er haben. Aber ich möchte ihn heute etwas feiner und frischer haben, gerne in die asiatische Richtung.
Ich schreibe auf, was so in Frage kommen könnte:
Weißkohl
Schweinehack
Möhre
Zwiebel
Paprika
Frühlingszwiebel
Ingwer
Limette
so als Hardware (-:
sodann
Sake
Sojasauce, hell und dunkel
Zitronengras
Kaffirlimettenblätter
Sesamöl
Sesam, geröstet
Koriander
Erdnüsse
zum verfeinern.
Vielleicht Xanthan für eine leichte Bindung.
Also auf in die Küche und schaun, was sich davon auftreiben lässt (-:

Wie man sieht, ist Einiges schon wieder gestrichen: Ist nicht vorhanden oder hat das Vorsprechen nicht bestanden. Auf dem zweiten Bildungsweg sind dann allerdings auch noch Taten dazugekommen:
Snacktomätchen
Ruccola (was weg muss, muss weg)
Anis, geröstet und gemörsert
Austernsauce
Piment d’Espelet
Rezept? Was soll ich sagen, ändert sich ja minütlich. Reine Willkür (-:
Na ja, das Hack sollte man schon heiß anbraten, dann die Zwiebeln dazu und nach und nach, je nach Gargrad, alles Gemüse. Am besten in der großen Pfanne. Irgendwann schaltet man dann vom Bratmodus in den Kochmodus um und gibt die Flüssigkeiten dazu.
Natürlich ist das eigentlich ein Wokgericht und es ist ein wenig traurig, dieses auf einem kümmerlichen Ceranfeld hinzuschmurkeln. Das alles müsste doppelt so heiß sein und dafür dreimal so schnell gewokt werden. So mit echtem Feuer, halt wie beim Chinesen.
Aber es war lecker, Ketoreis ganz nature, nur mit einem Ei und Salz. Der Knaller heute war der Anis, der der Sache ihren besonderen Pfiff gab.

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Überbackener Weißkohl mit Ruccola-Tomatensalat
Nach einem Rezept von Essen Recipes.
Ich koche für mich alleine und es reicht mir ein halber Weißkohl für den ganzen Tag. Den halben Kohl drittele ich noch einmal und brate ihn auf kleiner Flamme recht lange in Olivenöl und einem Stück Butter auf den zwei Schnittseiten an. Er darf ruhig ordentlich Farbe bekommen, denn dabei gart er auch durch.

So braun wie hier, ist es noch fast zu wenig. Gut gebräunt also, nehme ich die Kohlspalten vorsichtig aus der Pfanne und lege sie beiseite.
In der Zwischenzeit habe ich Zwiebeln gewürfelt und Knoblauch gehackt. Die Zwiebeln kommen gleich nach dem Kohl ins heiße Öl und so sie glasig sind, folgt der Knoblauch. Mit Hühnerbrühe, Sahne und Senf lösche ich alles ab und lasse die Sauce 10 Minuten einkochen. Dann rühre ich eine Tasse geriebenen Parmesan hinein und schmecke mit Salz und Pfeffer ab. Gerne bis an die Salzgrenze, denn die Sauce muss ja den ganzen Kohl würzen.

Ist die Pfanne ofenfest, kann ich sie gleich weiterbenutzen. Ich habe eine kleinere Auflaufform gewählt, die Sauce hineingegeben und die Kohlschnitten darauf gelegt. Einen Teil der Sauce löffele ich über die Spalten und reibe noch Gouda (oder was auch immer) drüber.
15 Minuten bei 180° und 5 Minuten unterm Grill geben dem Kohl den Rest.
Salat mit einfacher Vinaigrette.

Zwei Ecken vom Kohl habe ich geschafft, auf die dritte, heute Abend, freue ich mich jetzt schon. Tolles Gericht!
PS.: Das Sößchen ist nicht von schlechten Eltern und sicher auch für andere Gerichte ein guter Begleiter. Muss ich mir merken (-:
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Schwere Zeiten. Der Import ist mal wieder emsig unterwegs und wo es Schnäppchen abzugreifen gibt, schlägt er zu. Mitunter blockieren dann literweise Milch und H-Sahne die Schränke, wachsen Heringsdosentürme in den Himmel und Butterberge im Tiefkühlfach, aber es droht auch frisches Gemüse zu verderben, wird es nicht alsbald verkocht.
So bin ich in der Verarbeitung immer hintendran und muss kochen, was am ehesten weg muss. Seit Corona weiß ein jeder, was Triage bedeutet. Schwer genug, schränkt die Situation dazu meine Kreativität und Lust darauf, Neues auszuprobieren, arg ein.
Vor ein paar Tagen dann der Eklat: Ich stöhne mal wieder über die Einkäufe und der Import ist empört, da er seine emsigen Bemühungen nicht nur missachtet, sondern auch noch getadelt sieht.
Das Ende vom Lied: Sie kauft nicht mehr für uns ein, ich koche nicht mehr für uns. Jeder kocht (nicht nur innerlich) sondern auch sein eigenes Süppchen, für sich alleine.
Ja echt, Luxusprobleme im Saus und Braus. So ist das mit zwei Alphatierchen (-;
Ich kaufe lieber just in time ein, so für zwei Tage, mit dem festen Blick auf bestimmte Rezepte und bin, zugegebener Maßen, gerade ein kleines bisschen froh, heute mal wieder Lieblingstartes mit Lieblingssalat kochen zu dürfen.

Pissaladière mit Ruccola-Erdbeer-Salat
Wie gesagt, ich koche für mich, also nur eine Tagesration, und nehme nur 2/3 meines Standard-Rezeptes für den Teig:
120 g gemahlene Mandeln
73,2 g weiche Butter (-:
1 EL Flohsamenschalenmehl
1 kleines Ei
Salz
Das reicht genau für vier Förmchen, und ich denke, es reichte auch für eine 26er Tarteform. Den Teig schön kneten und in die Förmchen geben.
Blind gebacken wird der Teig 12 Minuten mit Unterhitze 180° und noch einmal 10 Minuten mit der Oberhitze dazugeschaltet.
Die Füllung besteht aus
1 gewürfelten Zwiebel
4 EL Ajvar
1 EL Tomatenmark
80 g geriebenen Gran Padano
Rotwein
etwas Brühe
etwas Austernsauce
etwas heller Sojasauce
frischem Thymian
frischem Rosmarin
frischem Oregano
1 EL Allulose
Zwiebelchen anbraten, Ayvar und Tomatenmark mitbraten, mit Rotwein und Brühe ablöschen, die restlichen Zutaten dazugeben und zu einem Mus verkochen. Nicht salzen! Das Mus wird dann auf die vorgebackenen Böden verteilt.
Dann kommen die leicht gewässerten Sardellen darauf und ein bisschen Schickimicki, Tomätchen, Oliven, Kapern, Paprika …
Noch einmal 15 Minuten backen und mit dem Ruccola-Erdbeersalat anrichten. Den Erdbeeren habe ich etwas Allulose gegönnt, dem Ruccola Öl, Apfelessig, Salz und Pfeffer spendiert.

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Vegetarischer Teller mit Pilz-Risotto
Ein wenig haben sich die Vorräte schon sortiert. Bis eben wusste ich so gar nicht, was das ergeben soll.
Ich dachte, die Pilze gehen mal mit dem Reis, Aubergine und Paprika sollen sich was überlegen und da oben, die dicke Tomate, Mozzarella, der Gurkenrest mit Koriander machen den Salat.

Pilze mit Reis, klar, mache ich Pilzrisotto. Mit Konjak-Reis, ha ha. Aber irgendwie sollte das doch gehen. Ich tue mal so als ob, mache den gemeinen Risottoansatz, brate Zweibelchen an, lösche mit etwas Weißwein und Gemüsebrühe ab, gebe den Reis dazu und lasse es köcheln. Ein wenig schlotzig soll es doch werden und das geht mit dem Konjakreis gerade eben nicht. Mal sehn …
Schnibbele ich erst mal die Pilze, brate sie ohne Öl in der Pfanne an und, so sie schon gut Farbe haben, gebe ich etwas Olivenöl dazu. Ich habe die Pilze in der letzten Zeit immer mit stark eingekochter Sahne gemacht und so könnte ich den Schlotz doch auch an den Reis bringen. Gesagt getan, Sahne und Pilze, alles zum Reis und eine gute Weile einreduzieren lassen. Soll ja schlotzig und keine Sauce werden.
Aber es kommt. Ich gebe noch einen Rest Steinpilzpulver hinein und schmecke alles mit Sojasauce ab. Auch wenn es nicht an ein echtes Risotto drankommt, ist das Ergebnis super.
Die Auberginen haben sich für einen Alleingang entschieden, ich schneide sie, backe sie in Olivenöl aus und salze sie. Fertig, reicht.
Der Salat wollte nur die halbe Tomate haben, dafür das Grün von den Frühlingszwiebeln. Die andere Hälfte beider Gemüse gesellt sich zu Zwiebel und Paprika, die mit Hilfe frischer italienischer Kräuter (Rosmarin, Thymian und Oregano), etwas Tomatenmark und Weißwein zu eine Art Marmelade zusammenschmurkeln.
Der Salat ergibt sich aus den Hinterbliebenen und wird schmackhaft mit Balsamico, Öl, Pfeffer und Salz begleitet.

PS.: Madame Import hat sich noch einen griechischen Joghurt zu den Auberginen gegeben. Ein leckerer Kontrast.
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Die Sonne scheint und da gibt es nichts Feineres als einen chinesischen Hühnersalat.

1.)
Hühnerbrust
Ingwerscheiben
grob geschnittene Lauchzwiebel
Kochreiswein
Wasser
Etwas Wasser mit dem Wein und dem Gemüse aufsetzen, aufkochen und die ein- bis zweimal geteilte Hühnerbrust darin 10 Minuten köcheln lassen. Anschließend herausnehmen und abkühlen lassen.
2.)
Gurke
Möhre
Lauch
Spitzpaprika und
Korinander
schneiden.
3.)
4 zerdrückte Knoblauchzehen
1 EL geröstete Sesamkerne und
Chiliflocken (nach Gusto)
mit 4 EL heißem Öl übergießen und anschließend
4.)
4 EL Sojasauce
2 EL Reisessig
1 EL Sesamöl
1/2 EL dunklen Essig und
1 EL Allulose
dazugeben.
Na, so ungefähr halt (-:
Hühnerbrust zerrupfen, alle Zutaten vermischen und, wie sagt man so schön? Zhù nín wèikǒu hǎo!

PS.: Ist in letzter Sekund noch etwas Gurke dazugekommen, die bringt Frische rein.
Eine kurze Woche mit wenig Zeit zum Kochen und ebensowenig Rezepten.
–
Heute vegetarisch:
Gemüserösti ohne Mayonnaise, gepickelte Radieschen und Babypaprika mit grünem Salat
Ja, die Mayonnaise wollte einfach nicht emulgieren und wurde kurzerhand zur Salatsauce mit frischen Kräutern umgearbeitet.
Radieschen und Babypaprika kommen, fein aufgeschnitten, in einen heißen Sud aus Wasser, Apfelessig, Allulose und Salz und dürfen darin eine Stunde lang ziehen.
Die Gemüserösti bestehen aus
Rest Fenchel
1 Möhre
Knollensellerie
1 dicken Zwiebel
Alle Zutaten werden geraspelt oder auf einem Hobel (Mandoline) in dünne Streifen geschnitten. Die Mengenanteile sind egal. Dazu kommen
2 Eier
geriebener Parmesan
geriebener Gouda
und eigenlich Flohsamenschalen. Sind aber aus.
Alles wird zu einem Teig vermengt und ordentlich gepfeffert und gesalzen. Das schmeckt so schon roh sehr gut.
Ausgebacken auf mittelheißer Flammer bekommen sie in einer guten Pfanne (bewegt man sie nicht zu früh) auf beiden Seite eine schöne braune Kruste.
Ja, es sind noch mehr Rösti in der Küche, keine Sorge (-:
Haut rein! Oder, wie die Elsässer sagen: Haut rhin.

–

Meine Gäste sind abgerauscht und haben die Importabteilung gleich mitgenommen. Die Motivation, so alleine zu kochen, sinkt. Na, ich schau mal, was noch übrig geblieben ist.

Chicorée
Fenchel
Kirschtomaten
Blumenkohl
Babypaprika
Knoblauch
Zwiebel
Ingwer
Aus jedem Dorf ein Hund )-:
Im Kühlschrank noch Crème fraîche, Käse und Schinkenwürfel und Milch.
Bleibt eigentlich nur ein Ausweg.
Kurz und klein geschnitten habe ich Gemüse und Schinken in der Pfanne angeröstet, gewürzt und in eine Auflaufform gegeben. Aus dem Rest eine Sauce gerührt, drüber geschüttet und etwas verziert. Nach der halben Stunde im Ofen habe ich die kommenden zwei Tage dran gegessen (-:

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Heute bietet sich Hühnercurry an, denn in der Tiefkühlbox sind noch zwei Hühnerschenkel und mit den Gemüseresten dieser Woche reicht das für vier Personen.
Die Hähnchenschenkel löse ich aus, teile sie in mundgerechte Stücke, brate sie kurz, heiß und heftig im Wok an und nehme sie wieder raus.
In den Wok kommen nun neues Olivenöl, halbe Zwiebelringe, kleingeschnittener Ingwer und schon bald ein Esslöffel gelber Currypaste; abgelöscht wird mit 2 Dosen Kokosmilch und „1 Dose“ Gemüsebrühe.
Dazu kommen Gewürze (so man hat) wie Zitronengras (etwas platt geklopft), Kaffirlimettenblätter und geriebener Galgant sowie Kurkuma.
Alsbald folgt das kleingeschnittene Gemüse, hier:

Eine halbe Stunde darf das köcheln, dann nehme ich Zitronegras und Limettenblätter heraus und schmecke ab mit heller Sojasauce und etwas Zimt.
Konjakreis aus der Lake, gut abgespült, mit kleinstgeschnittenen und angebratenen Zwiebelwürfelchen, einem krümelig gebratenen Ei, Kurkuma, etwas Paprikapulver, Pfeffer und Salz, begleitet das Curry.
Das Anrichten ist heute völlig in die Hose gegangen und beim dritten Versuch habe ich einfach alles auf den Teller geklatscht. Hauptsache es schmeckt.

Diese Woche haben wir Besuch im Ferienhaus und alles geht ein wenig durcheinander. Die Freunde müssen ausgiebig frühstücken, sitzen des Mittags im Strandpavillon, ziehen sich dort die Bitterballen rein und haben des Abends natürlich schon wieder Hunger. Da gerät unser gewohntes OMAD-(one meal a day)-Prinzip leicht aus der Fassong.
Da gibt es für die Hinterbliebenen zur Überbrückung des ausgefallenen Mittagsessen schon mal ein halbes Chalupa …

oder gleich nochmal eine Quiche (Rezept gleich hier drunter), die sich bestens für kleine Zwischenmahlzeiten teilen lässt.

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Die Vorräte gehen zu Ende und ich frage mich, wie ich noch schnell ein komplettes Gericht zaubere. Mir fällt das angebrochene Asiagemüse aus der Tiefkühle ein. Super, da hat es schon mal Gemüse. Zwiebeln sind eh immer da, ne halbe Spitzpaprika, Tomätchen und Ingwer, sowie alternde Frühlingszwiebeln liegen auf der Küchenfensterbank.
Also fang ich an zu schnibbeln, suche schon mal Reis, Kokosmilch und Currypaste zusammen und denke aber dann: nach Curry ist dir vielleicht heute doch nicht so der Sinn. Ich hab doch noch so viel Käse, also packe ich das alles in einen Auflauf.
Das geschnibbelte Gemüse, die Zwiebeln voran, wandern in den heißen Wok und als ich das so sehe, denke ich bei mir: Das könnte doch auch eine Gemüsequiche ohne Boden werden und zehn Minuten später denke ich so bei mir: Mit Boden schmeckt die doch viel besser.

Boden aus 180 g geriebener Mandeln, 110 g Butter, 1 Ei, 1 EL Flohsamenschalen, Salz.
Füllung aus 4 Eiern, viel geriebenem Gouda, dem Gemüsewok, gepökelter Schweinebacke, Piment d’Espelet, Salz und Pfeffer.
Teig vorbacken, bis er braune Spuren zeigt, dann die Füllung drauf und noch einmal bei 180° für eine halbe Stunde in den Ofen. Je nach gewünschtem Bräunungsgrad noch den Grill drübernattern.

Und alles wegen des Asia-Gemüses. Das habe ich dann gar nicht gebraucht (-:
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Gepökelte Schweinebacke rotgeschmort mit Paprikagemüse, grüne breite Bohnen, Konjak-Reis und Salat
Zwiebeln in halbe Ringe schneiden und anbraten, die grob geschnittene Schweinebacke mit anbraten und ein Esslöffel Allulose einstreuen. Leicht karamellisieren lassen und mit Brühe abschrecken. Dazu habe ich Paprikagemüse gegeben, das noch von gestern übrig geblieben ist. Man kann genauso gut auch Paprikastücke mit anbraten und alles zusammen 1 1/2 Stunden köcheln und schmoren lassen.
Gewürzt habe ich eher indisch mit five spices, Garam Masala und Kurkuma, sowie hineingeriebenem Ingwer.
Abschmecken mit Salz oder Sojasauce.
Bohnen bissfest kochen, abschütten, abschrecken und mit Butter und Salz wider erhitzen.
Konjak-Reis aus der Lake, heute ganz einfach, abgespült, angebraten, mit Kurkuma, etwas Curry und geräuchertem Paprikapulver gewürzt, mit einem Ei krümelig gebraten und abgeschmeckt.

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Es deutete sich schon an, dass der üppig bestückte Vorspeisentisch von gestern (siehe eins tiefer) uns noch die nächsten Tage beschäftigen wird.
Eigentlich wollte ich die schönen kleinen Paprikas vom Türken füllen und hatte gestern noch von der Hackfleischmasse die Hälfte übrig gelassen. Aber die Dinger waren zu klein. Zudem hatte ich nichts, worin ich sie hätte aufrecht garen können.
Also gab es noch einmal Frikadellen, die wieder zusammen mit einer weiteren Fuhre Ziegenkäse etagenweise die HLF beglückten. 10 Minuten bei 195°, die Voreinstellung unserer Maschine, ein bisschen Sprühöl drauf und ab die Kiste.

Noch ein bisschen Blechgemüse mit frisch bekräuterten passierten Tomaten, ansonsten, wie schon gesagt, die Reste von gestern.

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Es fing ganz harmlos an. Tsatsiki, gebratene Aubergine, kleine Frikos, so ein bisschen in die griechische Ecke sollte es gehen. Und dann wurde es immer mehr, wie das so geht, wenn man Spaß am Kochen hat und der Import keine Wünsche offen lässt.
Tsatsiki auf holländischem Quark, schön fest, entwässerten Gurkenraspeln, gepresstem Knoblauch, Olivenöl, Limettenabrieb und Salz.
Grüne und Spitzpaprika von zwei Seiten jeweils 10 Minuten bei 195° in der Heißluftfritteuse gebacken, unter ein feuchtes Handtuch gelegt, dann gehäutet und mit Olivenöl, weißem Balsamiko, Salz und Pfeffer angerichtet.
Auberginenscheiben, mit Olivenöl des öfteren bestrichen, in der Pfanne ausgebraten und gesalzen.
Frikadellenbällchen, Schweinehack, Knoblauch und Zwiebelchen roh, Tomatenmark, Senf, Paprikapulver, Salz und Pfeffer, 10 Minuten bei 195° in der HLF auf dem Rost.
Unten in der HLF-Schale habe ich Ziegenkäse gelegt und zusammen mit den Frikos gebacken.

Fetakäse mit Rest Gurkensalat von Gestern, italienischen Gewürzen und einfacher Marinade.
Zucchinistreifenröllchen, gefüllt mit Ricotta, gewürzt mit Dill, Limonenabrieb, Paprika, Sumak, Pfeffer, Salz und Weißweinessig. Die kommen in eine Auflaufform mit passierten Tomaten, gewürzt mit frischem Thymian und Rosmarin, Piment d’Espelett, Salz und Pfeffer. Das ganze mit Käse überbackt es in 25 Minuten bei 180° im Backofen.

Fazit: nóstimos!
Wenn es dem Import einmal schmeckt, kann ich sicher sein, die gleichen Produkte gehäuft im Warenlager zu finden. So ist heute eine der nächsten Selberbackleberkäse dran. Die sind wirklich klasse. Sehr saftig kommen sie daher und müssen nur für 35 Minuten bei 165° in die Röhre gucken.
Natürlich gehört da ein Spiegel-Ei dabei.
Für die Gemüsebeilage sorgt ein Brokkoli und ein nettes Stelldichein zum Salat geben sich heute Gurke, Fenchel, Zwiebel und Brokkolistrunk, allerfeinst in Macédoine geschnitten, so nennen es die feinen Herren der Sterne, wenn sie kleine Würfel mittlerer Größe produzieren.

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Panierte Streifen vom Hähnchenschenkel in Erdnusssauce mit blanchiertem Romanasalat
Zuerst geht es an die Erdnusssauce. Eine Dose Kokosmilch erhitzen, drei gute Esslöffel Erdnussmus hineinrühren und einkochen lassen. Schnell wird die Sauce zu dick, dann einfach mit Wasser gegensteuern. Abgeschmeckt habe ich einfach mit heller Sojasauce. Fertig.
Zwei Hähnchenschenkel auslösen und das Fleisch mit der Haut in Streifen schneiden. Die Streifen alle einzeln zu panieren, war mir zu umständlich, also habe ich sie kurzerhand in einen Rührbecher mit verquirltem Ei, etwas heller Sojasauce und Salz gegeben und dann in einer Art Panierung aus geriebenem Parmesan und gemahlenen Mandeln gewälzt.
In sehr heißem Öl im Wok kurz ausbraten. Das habe ich in mehreren Etappen gemacht, auf dass das Öl nicht zu kalt wird.
In einem Topf habe ich Austernsauce, helle und dunkle Sojasauce, etwas Wasser, Knolauchpulver und weißen Pfeffer gegeben und leicht eingeköchelt.
Vom Romanasalat ein Stück vom Strunk abschneiden, vierteln, mit dem Strunk eine halbe Minute in kochendes Wasser halten, dann den ganzen Salat eine Minuten lang kochen und aus dem Wasser nehmen.
Den Salat abtropfen lassen und auf den vorgewärmten Teller ausbreiten. Die Sojasauce darüber geben und mit geröstetem Sesam bestreuen.
Die Sesamkörner schmecken nur geröstet gut, bei mir brauchen sie im Minibackofen 6’30“. Bei 6’20“ sind sie noch nicht gut und bei 6’35“ schon verbrannt. Mit Letzteren habe ich so meine Erfahrung.

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Das Rindergulasch gestern (siehe unten) haben wir nicht geschafft und so bietet sich an, um den Rest ein hübsches Tellerchen mit den vorhandenen Vorräten zu kreieren.
Am Start sind viele Frühlingszwiebeln und zwei Stangen Porree. Na, die sind aus der gleichen Familie und ich mache daraus schnell ein Gemüse in Limettensauce. Die hellen Stangen vom Lauch allerdings schneide ich in grobe Stücke und lege sie in gesalzenes Wasser ein. Drück man ein wenig daruf herum, so saugen sie sich leicht voll.
So kommen sie unter den Grill und bekommen unter mehrmaligem Wenden eine braune bis schwarze Haut. Ja, die kann ruhig schwarz werden, man isst nur das Innere. Das allerdings ist ziemlich lecker, denn mehr Lauchgeschmack ist aus dem Gemüse gar nicht herauszuholen.
Den geschnibbelten Restlauch und Frühlingszwiebeln habe ich nur kurz blanchiert und abgeschreckt. So behält das Gemüse Biss und Farbe.
Die Limettensauce besteht aus Schmand und Sahne, bis zur gewünschten Konsistenz einkocht und dem Saft einer Limette. Weißer Pfeffer, Allulose (Süßungsmittel) und Salz zum Abschmecken.
Bisschen Gurkensalat und etwas Drumherum ergeben ein feines Mahl.

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Rindergulasch, Keto-Reis und Salat von gestern (siehe unten), aufgehübscht mit Cocktailtomaten.
Fürs Gulasch fehlt mir heute das Suppengemüse für den Saucenansatz. Macht aber nichts: In der tiefen Kühle habe ich immer noch Gemüseabschnitte, die darauf warten, zu einer leckeren Gemüsebrühe verarbeitet zu werden.
Nachdem ich das Gulasch scharf angebraten und wieder aus dem Topf genommen habe, kippe ich einfach die gefrorenen Gemüsereste in den Topf, brate alles kurzerhand an, gebe Tomatenmark hinzu und lösche ab mit Rotwein und Wasser. Nach einer Dreiviertelstunde seihe ich die Brühe durch ein Sieb und gebe das Fleisch hinein, wo es die nächsten zwei Stunden herumköchlelt.
Zwischendurch kommen noch nach Belieben Gewürze, Lorbeerblätter und vielleicht ein Tee-Ei mit Piment, schwarzem Pfeffer, einer Nelke, Zimt …
Die Sauce sollte fein einreduzieren. Ist sie am Ende noch zu dünn, gebe ich etwas Xanthan hinein. Abschmecken tue ich mit heller und dunkler Soja-, sowie Austernsauce.
Der Keto-Reis aus der Lake, gut abgewaschen, wird bestückt mit einer angebratenen und fein gewürfelten Zwiebel sowie einem Ei, dass ich im Reis krümelig brate. Ich habe mit Ras el Hanout, Sumak und Salz abgeschmeckt.

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Alte Schweinebacke, sagt man schonmal. Dass sie der Dame vom Import so gut schmecken, konnte keiner ahnen. Nur zur Vorsicht aber hat sie gleich mal 1 1/2 Kilo davon gerissen. Man mache sich also in den nächsten Wochen auf weitere der gepökelten Backen gefasst. Auch vom Aufbackleberkäse sind nun etliche Portionen eingelagert, davon mehr in den nächsten Tagen.
Kühlschrank und Lager sind allgemein übervoll und morgen geht es wieder mal auf Reise. Zudem sind etliche Anzuchtkästen für Paprika und Tomaten angelegt. Ich überlege, noch einen Obi-Hänger zu leihen, um all die Sachen sicher an die Küste bringen zu können. Au Backe.
Zurück zu ihr: Die ist nur kurz und heiß in der Grillpfanne gelandet. Der grüne Spargel schmort derweil schon auf dem Blech. Hübsch ausgestattet mit Salz und Rosmarinbutter und mit Backpapier bedeckt, ist er nach 35 Minuten bei 183° leicht bisfest gar (-:
Das Pü ist von gestern (siehe eins tiefer), nur dass es mir zu grünlich war. Etwas Tomatenmark und Ajvar geben ihm nicht nur Farbe.
Salat aus Romana, Fenchel, Frühlingszwiebel, heute mit Limettendressing.

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American ketogenic kitchen besteht in der Regel aus den Zutaten eines Big Macs, also Fleisch, besser noch Hackfleisch, Käse, Tomate, ein Alibi-Salatblatt und Sauce.
Überbacken und gefüllte Spinat-Hack-Ballen in Tomatensugo ist in etwa das, was sie da drüben lieben. Beilagen werden überbewertet.

Bei mir nicht, denn ich mag den deutschen Dreiteiler, heute mit Blumenkohl-Sellerie-Fenchel-Zwiebel-Püree und Romana-Fenchel-Zwiebelsalat mit Apfelessig-Vinaigrette.
Frikadellenteig nach Art der Köchin, gemischt mit kurz blanchierten Spinatblättern, wird gefüllt mit einem Stück Mozzarellakäse. Die Bällchen wandern in einen Tomatensugo aus passierten Tomaten, Piment d’Espelett, italienischen Kräutern und Sojasauce, pikant abgeschmeckt und mit geriebenem Käse bestreut für ca. 25 Minuten bei 180° in den Ofen und werden für die Farbe am Ende noch gegrillt.

Fazit: Sehr lecker amerikanisch. Den Mozzarella hätte ich nicht gebraucht, zumal er nicht flüssig, sondern eher leicht zäh war. Vielleicht haben die da drüben ja einen anderen.
Lange nicht mehr gehabt: ein pikantes Hühnchencurry.
Zwiebeln anbraten
Currypaste mit anschwitzen
Curcuma, Ingwer und Galgant hineinreiben
Kokosmilch hinzu
Kaffirlimettenblätter, Zitronengras und eine Stange Zimt hineingeben
einköcheln lassen
Hühnerbrust oder ausgelöste Schenkel schneiden und kurz scharf anbraten, so dass sie gerade gar sind. Sie kommen später dann ins fertige Curry und bekommen da noch einmal Hitze ab.
Asiagemüse kommt heute aus der TK-Tüte und wird nur noch im Curry erhitzt.
Ups, ein paar Zutaten müssen schnell noch wieder raus: Zimt, Zitronengras und Limettenblätter (-:
Abschmecken mit Austern- und Sojasauce, dazu gerösteter Sesam, paar Tomätchen, Limone, Koriander und mit Ei und Zwiebel gepimpter Ketoreis.

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Für zwei Tage fahren wir in die Eifel zu Freunden und bringen zu aller Freude eine Quiche Lorraine mit. Mich freut es sehr, dass sie so gut ankommt und die Nichtketarier auch noch die letzten Krümel vom Mürbeteig auflesen, weil der so lecker ist.
Rezept hier.

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Bauchspeck, Champignons, stückiges Gemüsepüree.
Diese Art von Püree fanden wir sehr lecker. Das Gemüse, halb grob, halb in Würfel geschnitten, habe ich heute auf besondere Weise gegart. Im Topf unten das grobe und oben, im Küchensieb, das gewürfelte Gemüse, das nur im Dampf leicht bisfest gart.
Das eine wird ganz normal mit Muskat, viel Butter, Schmand und Salz zu Püree verarbeitet und die Würfel kommen dann nachher wieder dazu. Sehr schmackhaft.

Die Pilze werden ohne Öl in der Pfanne angebraten und wenn sie schon braun und kleiner werden, mit etwas Öl oder Butter bedacht. Haben sie die gewünschte Bräune, würze ich nur mit Pfeffer und Sojasauce, die noch leicht einkocht. Eine tolle Pilzvariante.

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Sehr lecker fanden wir heute diesen Fleischkäse zum Selberbacken. Sehr viel saftiger als die fertig gegarten Scheiben, die man schonmal im Supermarkt findet. Demnächst vielleicht mal selber machen. Der Hochleistungsmixer, den ich nicht mehr missen möchte in der Küche, stände parat.
Dazu gab es Rahmchampignons, Tsatsiki und Romana-Tomaten-Salat. Na, sieht man ja (-:

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Panierte Aubergine mit Gemüsepüree und Romanasalat
Die Auberginen schneide ich sechsmal längs ein und schneide auch deren Kappe vorne ab. Eingestrichen mit Olivenöl kommen sie für 40 Minuten bei 1780° in den Backofen. Nun sind die schonmal verschieden groß und verschieden hart. Sie sind gut, wenn sich die Haut leicht abziehen lässt. Ist das Auberginenfleisch noch trocken und hart unter der Schale, kommen sie einfach nochmal in den Ofen.
Ansonsten ziehe ich die Haut ab, schneide die Auberginen dreimal längs, aber nicht bis zum Boden durch, ein und drücke sie auseinander, auf dass sie einen Fächer bilden. Sind sie jetzt noch sehr wässrig, tupfe ich sie mit Küchenkrepp leicht ab.
Sodann wende ich sie in stark gewürzten und verquirltem Ei und anschließend in einer Panade aus geriebenem Parmesan, gemahlenen Mandeln und gestoßenen Schweinekrusten. In heißem Öl werden sie dann goldbraun ausgebacken.

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Schnell und einfach: Kotelett, Rahmgemüse und Spiegeleier.

Heute grüner Spargel, Lachs auf der Haut und Sauce Hollandaise.
Den grünen Spargel muss man nicht unbedingt schälen, dennoch wird er am Ende gerne etwas härter. Man kann ihn dort entweder doch schälen oder man schneidet großzügig von den Enden ab. Heute habe ich die Enden allerdings kurzerhand abgebrochen, denn der Spargel bricht genau an der Stelle, wo er nicht mehr faserig ist (-:

Ansonsten ist alles mit Rosmarinbutter gegart: Der Spargel mit der Butter, Salz und ein paar Tomätchen für 35 Minuten, mit Alufolie abgedeckt, im Ofen. Der Fisch, in Olivenöl auf der Haut gebraten, dann mit Rosmarinbutter auf der Fleischseite.
Und letztendlich natürlich die Hollandaise mit Weißwein, Brühe, Eigelben und … Rosmarinbutter (-:

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Diese Woche ist nicht so aufregend. Wir hatten einen Reisetag und gestern in der warmen Frühlingsluft ein Grillfest im engeren Verwandtenkreis.

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Zürcher Geschnetzeltes, nicht vom Kalb, sondern vom Schwein, mit ohne Pilze, anstatt mit Weißwein ein Rotwein … Nennen wir es der Einfachhaeit halber Duisburger Geschnetzeltes (-:
Ich habe zwei Koteletts ausgelöst und in Streifen geschnitten, diese in heißem Öl angebraten, aus der Pfanne genommen und beiseite gestellt. Zwei gewürfelte Zwiebeln angeröstet, Tomatenmark dazugegeben, mit Rotwein und Brühe abgelöscht und einkochen lassen.
Würzen soll man nach Belieben. Am Ende habe ich Sahne und Butter dazugegeben und die Sauce noch püriert. Das Fleisch wieder hinein, das war’s.
Dazu ein Pü mit Sellerie, Zwiebel, Ajvar, Butter, Sahne, Muskat und Salz sowie grüne Bohnen und Romanasalat.

Das Anrichten in Ringen ist ein bisschen zu meinem Markenzeichen geworden. Es gelingt am besten, wenn man den äußeren Ring, hier Salat, einfach mittig auf den Teller gibt und nach außen verteilt. Dann die nächste Zutat , wie hier die Bohnen, wiederum mittig auf den Teller gibt und nach außen rückt und so weiter. Mag banal sein, aber nicht, das man versucht, ein um die andere Zutat immer um die andere herum zu garnieren.
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Man nenne es, wie man wolle: Chicorée-Auflauf, überbackener Chicorée, Hack-Chicorée-Gratin oder wie auch immer.
3 Chicorée schneide ich halb und keilförmig den Strunk heraus. Sie landen bäuchlings in einer Pfanne mit Olivenöl und einer Tasse Brühe, wo sie unter einem Deckel 5 Minuten gar ziehen. Dann nehme ich den Deckel weg, rühre etwas Allulose in das Kochwasser und lasse eben dieses verdunsten. Übrig bleiben etwas Öl und Karamell. Aber Achtung: Allulose wird sehr schnell bitter. Also nur ganz leicht ankaramellisieren lassen.
In einer zweiten Pfanne habe ich zwei gewürfelte Zwiebeln angeschwitzt, 250 g Hackfleisch dazugegeben und krümelig gebraten. Ein Tetra Sahne, die ich langsam einköcheln lasse. Geriebener Parmesan, ein Becher Schmand, frisch gehackten Rosmarin und Thymian, Salz und Pfeffer ergeben ein schönes Sößchen.

Die Chicorée-Hälften in eine Auflaufform legen (ich habe sie noch einmal geteilt, dann lassen sie sich später besser herausheben), die Sauce darüber verteilen und mit gebriebenem Gouda bestreuen.
Für 25 Minuten kommt alles bei 180° in den Ofen und wird später mit Gemüsepüree von vorgestern serviert.

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Auch mal eine Idee: Vorgegartes Eisbein auf Sauerkraut. Das Schlachtfeld hier zeigt ein holländisches Eisbein. Man hat uns allerdings um Haut und Speck getrogen, dafür übel mariniert. Demnächst gibt es wieder das Leckere aus dem Kaufland (-:

Heute Resteverwertung. Ein Rest vom Schweinebraten schmore ich nach Art eines Gulaschs. Dazu gepimpten Ketoreis und einen Rest Romanasalat.
Für den klassischen Ansatz eines Gulaschs oder auch nur einer kräftigen Bratensauce, die ich mir wünsche, röste ich Zwiebelwürfel an und schnibbele noch dazu Suppengemüse in eine Pfanne. So die Zutaten schon Röstaromen angesetzt haben, kommt Tomatenmark dazu. Das darf noch ein wenig mitrösten und alles wird dann mit Rotwein und Brühe abgelöscht. An Gewürzen gebe ich schwarze Pfefferkörner, Piment, Lorbeerblätter, einen Zweig Rosmarin und ein Büschel Thymian hinzu. Nun kommen die Bratenscheiben noch hinein und alles darf zwei Stunden schmoren und einkochen.

Dann kommt das Fleisch heraus und der Rest wird durch ein Sieb gegeben. Die so erhaltene Sauce verfeinere ich mit Soja- und Austernsauce, montiere ein paar Stücke kalter Butter und gebe das kleingeschnittene Fleisch wieder hinein.
Zum Konjakreis kommen angebratene Zwiebelwürfel, etwas Speck, ein krümelig gebratenes Ei, Kurkuma und Salz.
Romanasalat mit einfacher Vinaigrette.

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Ich sag noch: bring doch bitte Gemüse mit, als sich die Importabteilung aufs Fahrrad schwingt und mit Rückenwind ins Städtchen radelt. Was bringt sie mit: Champignons und noch einmal Champignons.

Dabei gehören die Champignons mitnichten zur Gattung der Pflanzen, sondern stellen die eigene Gruppe der Fungi dar. Sie sollen sogar dem Tierreich näher als den Pflanzen stehen. Zumindest hat man das in den späten 1960ern so festgelegt.
Nun denn, lecker sind sie dennoch und so gibt es gleich zwei Pfannen voll. Täte ich sie alle in eine Pfanne, so fingen sie im eigenen Saft an zu kochen.
So rösten und schrumpfen sie vor sich hin, passen bald in eine Pfanne und bekommen ein wenig Olivenöl ab, in dem sie die restlichen Röstaromen entwickeln.
Oben reduzieren derweil zwei Tetras H-Sahne. Ein Schnapsglas helle Sojasauce, die Pilze dazu und fertig.
Dazu leckere kleine Frikadellscher (HLF 195°, 7 min) und Gemüsepü.

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Nach wie vor kämpfe ich um die beste Art und Weise, ein Hühnchen in der Heißluftfritteuse zu machen. Eine Marinade auf heller Sojasauce und der Vinigraite von gestern habe ich dem Tier schon heute Morgen angedeihen lassen.
Erst liegt es bei 195° in der HLF, das Innere nach oben gewendet auf dem Boden der Schale. Dann wende ich es und backe es noch einmal 15 min auf dem Einlegerost. Da es aber schon schwarz wird, decke ich es mit einem beschwerten Backpapier ab und backe es weiterere 5 min bis zu einer Kerntemperatur von 72°.
Geschmacklich ist der Vogel super, die gesamte Prozedur aber noch zu umständlich und außerdem ist die Haut zwar lecker, aber dennoch sehr unterschiedlich von hellbraun bis fast verbrannt. Ich bin gespannt, wann ich das mal besser auf die Reihe bekomme.

PS.: Heute keine Champignons!
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Auberginen zu entwässern, also zu salzen und später trocken zu tupfen, habe ich für ein und alle Mal abgeschminkt. Der Saft der Auberginen bleibt also in den Scheiben und da ich sie mit recht viel Olivenöl anbrate, saugen sie sich nicht zu sehr voll. Also gehen sie gleich in die Pfanne und so sie genügend Röstaromen haben, werden sie gesalzen und pfeffert, landen so gleich auf dem Teller.
Heute ausnahmsweise mit Basmatireis (meine Ketose hält das inzwischen aus), einem leckeren Tsatsiki aus Quark, Joghurt, Olivenöl, Gurkenreibsel, Knoblauch, etwas weißem Balsamico, Allulose und Salz, sowie, wer hätte es gedacht, der neuen Charge Champignons, die Frau Import gestern hat reißen können (-;

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Und noch immer finden sich frische Pilze im Lager! Da vom gestrigen Mahle noch allerhand Zutaten übrig sind, wandert heute alles zusammen in eine leckere Omelettfüllung.
Für mich mit Konjakreis und für Frau Pilz-Import mit Basmati.

PS.: Die Importabteilung habe ich abmahnen können und werde heute Abend höchstselbst geeignete Nahrungsmittel für die nächsten Tage herbeischaffen.
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Die abgekackte Käsesauce
Im Prinzip war mir der Vorgang klar. Blumenkohlröschen 6 Minuten in Salzwasser kochen, abgießen, ausdünsten und in die kleine Auflaufform geben.
Käsesauce mit ein wenig Brühe, Crème fraîche , Gouda und Parmesan machen, über den Kohl geben und im Ofen backen.
Nun ja, die Käsesauce (habe ich noch nie gemacht) ist dann wohl zu heiß geworden und am Rührbesen hing dann der Käse im Batzen, wogegen die Sauce geklärt war (-:
Batzen wir gleich richtig, schnell den Batzen breit ausgebatzt, die Restsauce über den Kohl und den platten Batzen druff.


Die Restsauce im Übrigen ist ein Träumchen, verfeinert mit Paprika edelsüß, Muskat, Kardamom, Salz und Pfeffer.
Jetzt 200° Ober- und Unterhitze. Bin gespannt, was da raus kommt.

Och ja, ganz ansehnlich. Schön überbacken, aber leider nicht mehr in der cremigen Sauce, die ich mir erhofft hatte. Die blieb natürlich getrennt.
Dazu gab es grüne Bohnen und Romana-Fenchel-Salat mit Apfelessig-Vinaigrette (Essig, Öl, Pfeffer, Chiliflocken, Allulose, Salz und Pfeffer).

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Eine ganze Heerschar von Milchtütenausgussverschlussdesignern wird von Heute auf Morgen arbeitslos werden, wenn sich diese innovative und futuristische Idee Bahn bricht:

Ich habe mich heute darüber sehr gefreut.
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Nach drei vegetarischen Tagen (ich habe da wirklich nicht so recht aufgepasst) gibt es heute gefüllte Aubergine mit pikantem Püree und Fenchel-Romana-Salat.

Fenchel-Romana-Salat wie oben (ein Rezept höher), Gemüsepüree mit Sellerie, Blumenkohl, Zwiebeln, Möhre, Ajvar, Butter, Piment d’Espelett, Salz und Chiliflocken.
Eine ausgewachsene Zucchini schneide ich halb (Strunk dranlassen) und von unten einen Streifen von der Schale ab. Das Fruchtfleisch schneide ich im Quadratmuster ein und setzt die Hälften so in heißes Olivenöl. Während sie braten, salze ich die Auberginen von oben und streiche sie gut mit Olivenöl ein.
Sind sie von unten braun, wende ich die Hälften und brate sie auf kleiner Flamme weiter, bis sie von oben auch Farbe haben. Sie sind dann wunderbar in einerer Haut und eigenem Saft durchgegart.

Nun kommen sie in eine Auflaufform und ich drücke das Fruchtfleisch auseinander. Da hinein kommt eine vorbereitete, recht feste Bolognese aus 250 g Schweinehack, Zwiebeln, Tomatenmark, Ajvar, frischer Rosmarin, frischer Thymian, Austernsauce und Sojasauce.
Darüber geriebenen Käse und ab, für 10-15 Minuten, unter den Grill.

Fazit: Hammer Geschmack, richtig schön auberginig, vollmundig, pikant und gleichzeitig frisch durch den Salat. Wir waren voll des Lobes ob der tollen Kombi. Top-Ten-verdächtig.

Mein neuestes Steckenpferd sind die Pilze in Rahmsauce. Dazu braucht es drei bis vier Zutaten. Ganz frische Pilze, Sahne, helle Sojasauce und, so in der Küche auffindbar, Steinpilzpulver.
Die Pilze werden geschnibbelt und angeschwitzt. Im wahrsten Sinne des Wortes, wie man oben bei den Champignons gut sehen kann. Und zwar erst einmal ohne jegliches Fett. Sind sie um die Hälfte kleiner geworden, kommt ein wenig Öl dazu und sie werden bis zur gewünschten Bräunung fertig gebraten.
Nebenan reduziert auf kleiner Flamme eine gute Menge Sahne um die Hälfte ein. Dann werden die Komponenten zusammengeführt und mit Sojasauce abgeschmeckt. Beste Rahmpilze ever.
Heute dazu ein Gemüsepüree (sehr lecker immer mit einer roten Spitzpaprika dabei), Kurzgebratenes vom Schwein und ein Krautsalat mit Olivenöl, Apfelessig, Salz und Pfeffer, kurz durchgeknetet.

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Spitzkohl mit Hack geht immer.
Spitzkohl, Rinderhack und Zwiebeln brate ich heute getrennt an. So kann ich den Grad der Röstung besser bestimmen. Dann kommt alles in eine Pfanne, Tomatenmark dazu und abgelöscht wird mit Brühe, Rotwein und trockenem Cherry.
Gewürzt nach Belieben, bei mir mit viel gemahlenem Kümmel, dann eine Stunde zusammenköcheln und reduzieren lassen. Abgeschmeckt wird mit Soja- und Austernsauce sowie Pfeffer.
Dazu ein Kräuterdip aus Schmand, Crème fraîche und frischen Kräutern sowie Romanasalat mit Senf-Vinaigrette.

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Rinderleber und jede Menge Gemüse.
Noch wartet sie auf die wirklich guten Sachen, aber außer ein paar Abschnitte vom Sellerie und der Möhre ist für Luzie heute nichts dabei. Leber mag sie nun mal nicht so richtig und so muss ich ihren leicht vorwurfsvollen Blick wohl ertragen.

In der Vorbereitung sind grüne Stangenbohnen und fürs Püree Möhre, Sellerie, Lauch, Blumenkohl, Spitzkohl und Zwiebel. Zur Leber gesellen sich später nochmal Zwiebel, Spitzpaprika und Frühlingszwiebel.
Leber zu braten, ist immer so eine Sache. Erstens mag sie eine jede etwas anders und zweitens ist sie sehr schnell durch oder ganz und gar noch ungar. Am besten, man bekommt ein Gefühl dafür, wenn man auf das Fleisch drückt. Also einfach mal hier ab und an drücken und vielleicht gleich aufschneiden, um zu lernen, wie es sich bestenfalls anfühlen sollte.
Ich habe die Leber gebraten und dann bei ca. 50° warm gestellt. Die Leber vorher nicht würzen, nur hinterher salzen und pfeffern.
Für eine schmackhafte Sauce habe ich Öl, Zwiebeln und Paprika in die Leberpfanne gegeben und alles gut angebraten. Ein paar Röstaromen dürfen schon sein, bevor ein wenig Tomatenmark hineinkommt, um kurz später mit Rotwein und etwas Sherry abgelöscht zu werden. Nach einer halben Stunde köcheln, schmort alles zu einer Art Marmelade ein und darf noch von Austernsauce, dunklem Balsamico und einem Löffelchen Fischsauce verwöhnt werden. Abgeschmeckt mit Sojasauce und Pfeffer passt es optimal zur Leber, die noch gewürzt und mit Pü und Bohnen angerichtet wird.

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Allzuviel liegt nicht mehr im kalten Flur auf der Fensterbank und wenn nichts mehr geht, geht immer noch eine Quiche oder ein Auflauf. Deshalb achte ich tunlichst darauf, die wichtigsten Zutaten dazu immer im Hause zu haben.
So wird es heute ein Brokkoliauflauf.

Brokkoli schneiden und dünsten.
Zwiebeln würfeln und anbraten
Speck dazu und kurz mitbraten.
Brokkoli in die Auflaufform und Speck und Zwiebeln darüber geben.
Toppen mit einer Mischung aus geriebenem Gouda, 2 Eiern, Crème fraîche, etwas Sahne, Salz und Pfeffer.
20 Minuten im Ofen backen, 7 Minuten grillen, oder halt so ähnlich (-:
Dazu bunter Salat mit Essig, Öl, Senf, Joghurt, Allulose, Salz und Pfeffer.

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Mal wieder geht die Reise ins Huisje nach Holland. Mit einer guten Grundlage fährt es sich aber nochmal so gut und so wird schnell noch gekocht vor der Abreise.
Für mich gibt es Minutensteaks vom Schwein, für die Importesse zwei Backkäse, dazu Rosenkohl und Gemüsepü. Den Rosenkohl mache ich ganz nature, koche aber ein Tetra Sahne ein und würze diese gut. Der Kohl soll noch schön grün bleiben und wird, so er gerade gar ist, abgeschreckt und in der reduzierten Sahne wieder aufgewärmt.
Püree aus Möhre, Sellerie, Blumenkohl und Zwiebel und runderneuerten Salat von gestern.
Bon appetit!

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Lange nicht gemacht: Mozzarellanudeln!

300 g Mozzarella
5 Eier
2 TL Flohsamenschalen
etwas Olivenöl
Salz
Alles püriert, lasse ich den Teig ein paar Minuten ruhen, damit die Flöhe quellen. Bei 180° im vorgeheizten Ofen backe ich den dünn ausgestrichenen Teig erst einmal für 10 Minuten und schaue mir das Ergebnis an (hier in Holland ist es wieder ein anderer Ofen und die erste Charge habe ich sehr dünn ausgestrichen).

Und das reichte schon aus. Ich habe die designierten Nudeln dann noch einmal gedreht und von unten kurz trocknen lassen, die zweite Charge nur von oben gebacken und die dritte ist gerade erst im Ofen. Man tut gut daran, das alles mit etwas Augenmerk und nach Gefühl zu machen.
Dazu wird es ein Pesto aus Basilikum, Petersilie, Gran Padano, Pinienkernen, Knoblauch, Olivenöl und Salz geben. Das schmeckt am besten gemörsert, ist mir aber heute zu aufwendig.
Zu guter Letzt habe ich die Nudeln noch in etwas Butter angebraten.

Und Salat geht natürlich immer, bringt eine schöne Säure und feinen Kontrast zu den Pestonudelm.
Nachtrag: streicht man den Teig etwas dicker aus, werden die Nudeln in der Konsistenz etwas nudeliger, streicht man sie sehr dünn aus, werden sie beim späteren Anbraten fast knusprig. Beides hat seinen Reiz und besonders in der Mischung haben uns die Nudeln heute gut gefallen (-:
@ Februar ’26
Dienstags gibt es frischen Fisch beim Türken und gleich lachen mich die etwas konsterniert dreinblickenden Doraden an.

Die Fische liegen auf einem leckeren Ratatouille, das schon 25 Minuten im Ofen hinter sich hat. Dann kommen die Doraden darauf und werden noch einmal 25 Minuten gebacken.
Dazu leckeren Fenchelsalat mit einfacher Vinaigrette und Dill.

Noch am gleichen Tag koche ich die Fischreste aus (ergibt leckeren Fischfond), gebe die Ratatouille-Reste in eine kleine Auflaufform und obendrauf etwas geriebenen Käse. So für abends oder den nächsten Tag.

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Der kleine Auflauf reicht natürlich nicht für den nächsten Tag und eh ich mich versehe, gesellen sich griechisch angehaucht Zutaten dazu: Tsatsiki, gebratene Auberginen, ein Tomatensalat, nochmal Fenchelsalat, ja, und eine Scheibe von dem Baguette mit Rosmarienbutter, dass sich die vom Import gewünscht hatte. Die kleine Sünde kann ich mir heute erlauben.

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Der Kampf mit der Heißluftfritteuse und den gebackenen Hühnervögeln ist noch nicht entschieden. Heute der nächste Versuch. Die Schenkel habe ich 2 Stunden in Sojasauce eingelegt, bei 195° in die HLF gegeben und zweimal mit dem Ölkännchen (besser: Ölzerstäuber) beglückt.
Der Gargrad ist super, die Haut knusprig, nur immer noch etwas pergamenten.
Das Gemüse, das ich sonst schonmal zu Püree gemacht habe, habe ich heute zum Teil blanchiert (Sellerie, Möhre, Blumenkohl), zum Teil gebraten (Zwiebel, Paprika, Tomate), dann alles zusammengeführt und gewürzt. Lecker!

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Rotgeschmortes Schweinefleisch mit Gemüsepüree und Thunfisch-Ei-Radieschensprossen-Salat

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Und noch einmal Hühnchen. Ein ausgelöster Hühnerschenkel, mundgerecht geschnitten, angebraten und beiseite gestellt.
Ein Sößchen gebastelt aus Zwiebeln, gehacktem Ingwer, 1 cm geriebenen Galgant, 2 EL Erdnussmus, ein TL Tamarindenpaste, 3 Kaffirlimettenblätter, 2 TL Allulose, 1 TL Kurkumapulver, 1 Dose Kokosmilch, 1 TL Garam Masala, 1/2 TL Zimt, genau so viel Hühnerbrühe (vorgestern ausgekocht), Austernsauce, helle Sojasauce. Wie Bob Ross früher zu sagen pflegte: „Just have a little Fun“.
Dazu Ketoreis mit kleingehackten Zwiebelchen, 1 TL Currypaste, weißem Speck und heller Sojasauce.
Tomaten zur Verzierung, einfach etwas Salz, Öl und Essig drüber: Lecker!
