So nach und nach ist alles gekocht, alles beschrieben. Die Gerichte wiederholen sich, Machart und Zutaten bleiben die gleichen und der Sinn und Zweck dieser Seiten ist mehr als erfüllt, waren sie doch ursprünglich nur dazu angedacht, der eigenen Vergesslichkeit entgegenzuwirken.
So lasse ich mich gerne immer wieder von den eigenen Seiten inspirieren und schaue bei komplexeren Rezepten auch schon mal auf Gartemperatur oder Mengenangaben.
Ich habe durchaus weiterhin große Lust am Kochen und auch an der Dokumentation. Nur will ich das nicht mehr täglich machen. ich werde in Zukunft immer ein paar Gerichte zusammenfassen und die Rezeptur nur noch grob und andeutungsweise beschreiben. Für die weiteren Details wird man dann wohl meist im Index fündig.
@ Februar ’26
Dienstags gibt es frischen Fisch beim Türken und gleich lachen mich die etwas konsterniert dreinblickenden Doraden an.

Die Fische liegen auf einem leckeren Ratatouille, das schon 25 Minuten im Ofen hinter sich hat. Dann kommen die Doraden darauf und werden noch einmal 25 Minuten gebacken.
Dazu leckeren Fenchelsalat mit einfacher Vinaigrette und Dill.

Noch am gleichen Tag koche ich die Fischreste aus (ergibt leckeren Fischfond), gebe die Ratatouille-Reste in eine kleine Auflaufform und obendrauf etwas geriebenen Käse. So für abends oder den nächsten Tag.

Der kleine Auflauf reicht natürlich nicht für den nächsten Tag und eh ich mich versehe, gesellen sich griechisch angehaucht Zutaten dazu: Tsatsiki, gebratene Auberginen, ein Tomatensalat, nochmal Fenchelsalat, ja, und eine Scheibe von dem Baguette mit Rosmarienbutter, dass sich die vom Import gewünscht hatte. Die kleine Sünde kann ich mir heute erlauben.

Der Kampf mit der Heißluftfriteuse und den gebackenen Hühnervögeln ist noch nicht entschieden. Heute der nächste Versuch. Die Schenkel habe ich 2 Stunden in Sojasauce eingelegt, bei 195° in die HLF gegeben und zweimal mit dem Ölkännchen (besser: Ölzerstäuber) beglückt.
Der Gargrad ist super, die Haut knusprig, nur immer noch etwas pergamenten.
Das Gemüse, das ich sonst schonmal zu Püree gemacht habe, habe ich heute zum Teil blanchiert (Sellerie, Möhre, Blumenkohl), zum Teil gebraten (Zwiebel, Paprika, Tomate), dann alles zusammengeführt und gewürzt. Lecker!

Rotgeschmortes Schweinefleisch mit Gemüsepüree und Thunfisch-Ei-Radieschensprossen-Salat

Und noch einmal Hühnchen. Ein ausgelöster Hühnerschenkel, mundgerecht geschnitten, angebraten und beiseite gestellt.
Ein Sößchen gebastelt aus Zwiebeln, gehacktem Ingwer, 1 cm geriebenen Galgant, 2 EL Erdnussmus, ein TL Tamarindenpaste, 3 Kaffirlimettenblätter, 2 TL Allulose, 1 TL Kurkumapulver, 1 Dose Kokosmilch, 1 TL Garam Masala, 1/2 TL Zimt, genau so viel Hühnerbrühe (vorgestern ausgekocht), Austernsauce, helle Sojasauce. Wie Bob Ross früher zu sagen pflegte: „Just have a little Fun“.
Dazu Ketoreis mit kleingehackten Zwiebelchen, 1 TL Currypaste, weißem Speck und heller Sojasauce.
Tomaten zur Verzierung, einfach etwas Salz, Öl und Essig drüber: Lecker!
