So nach und nach ist alles gekocht, alles beschrieben. Die Gerichte wiederholen sich, Machart und Zutaten bleiben die gleichen und der Sinn und Zweck dieser Seiten ist mehr als erfüllt, waren sie doch ursprünglich nur dazu angedacht, der eigenen Vergesslichkeit entgegenzuwirken.
So lasse ich mich gerne immer wieder von den eigenen Seiten inspirieren und schaue bei komplexeren Rezepten auch schon mal auf Gartemperatur oder Mengenangaben.
Ich habe durchaus weiterhin große Lust am Kochen und auch an der Dokumentation. Nur will ich das nicht mehr täglich machen.
Ich werde in Zukunft immer ein paar Gerichte zusammenfassen und die Rezeptur nur noch grob und andeutungsweise beschreiben. Für die weiteren Details wird man dann wohl meist im Index fündig.
Diese Woche haben wir Besuch im Ferienhaus und alles geht ein wenig durcheinander. Die Freunde müssen ausgiebig frühstücken, sitzen des Mittags im Strandpavillon, ziehen sich dort die Bitterballen rein und haben des Abends natürlich schon wieder Hunger. Da gerät unser gewohntes OMAD-(one meal a day)-Prinzip leicht aus der Fassong.
Da gibt es für die Hinterbliebenen zur Überbrückung des ausgefallenen Mittagsessen schon mal ein halbes Chalupa …

oder gleich nochmal eine Quiche (Rezept gleich hier drunter), die sich bestens für kleine Zwischenmahlzeiten teilen lässt.

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Die Vorräte gehen zu Ende und ich frage mich, wie ich noch schnell ein komplettes Gericht zaubere. Mir fällt das angebrochene Asiagemüse aus der Tiefkühle ein. Super, da hat es schon mal Gemüse. Zwiebeln sind eh immer da, ne halbe Spitzpaprika, Tomätchen und Ingwer, sowie alternde Frühlingszwiebeln liegen auf der Küchenfensterbank.
Also fang ich an zu schnibbeln, suche schon mal Reis, Kokosmilch und Currypaste zusammen und denke aber dann: nach Curry ist dir vielleicht heute doch nicht so der Sinn. Ich hab doch noch so viel Käse, also packe ich das alles in einen Auflauf.
Das geschnibbelte Gemüse, die Zwiebeln voran, wandern in den heißen Wok und als ich das so sehe, denke ich bei mir: Das könnte doch auch eine Gemüsequiche ohne Boden werden und zehn Minuten später denke ich so bei mir: Mit Boden schmeckt die doch viel besser.

Boden aus 180 g geriebener Mandeln, 110 g Butter, 1 Ei, 1 EL Flohsamenschalen, Salz.
Füllung aus 4 Eiern, viel geriebenem Gouda, dem Gemüsewok, gepökelter Schweinebacke, Piment d’Espelet, Salz und Pfeffer.
Teig vorbacken, bis er braune Spuren zeigt, dann die Füllung drauf und noch einmal bei 180° für eine halbe Stunde in den Ofen. Je nach gewünschtem Bräunungsgrad noch den Grill drübernattern.

Und alles wegen des Asia-Gemüses. Das habe ich dann gar nicht gebraucht (-:
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Gepökelte Schweinebacke rotgeschmort mit Paprikagemüse, grüne breite Bohnen, Konjak-Reis und Salat
Zwiebeln in halbe Ringe schneiden und anbraten, die grob geschnittene Schweinebacke mit anbraten und ein Esslöffel Allulose einstreuen. Leicht karamellisieren lassen und mit Brühe abschrecken. Dazu habe ich Paprikagemüse gegeben, das noch von gestern übrig geblieben ist. Man kann genauso gut auch Paprikastücke mit anbraten und alles zusammen 1 1/2 Stunden köcheln und schmoren lassen.
Gewürzt habe ich eher indisch mit five spices, Garam Masala und Kurkuma, sowie hineingeriebenem Ingwer.
Abschmecken mit Salz oder Sojasauce.
Bohnen bissfest kochen, abschütten, abschrecken und mit Butter und Salz wider erhitzen.
Konjak-Reis aus der Lake, heute ganz einfach, abgespült, angebraten, mit Kurkuma, etwas Curry und geräuchertem Paprikapulver gewürzt, mit einem Ei krümelig gebraten und abgeschmeckt.

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Es deutete sich schon an, dass der üppig bestückte Vorspeisentisch von gestern (siehe eins tiefer) uns noch die nächsten Tage beschäftigen wird.
Eigentlich wollte ich die schönen kleinen Paprikas vom Türken füllen und hatte gestern noch von der Hackfleischmasse die Hälfte übrig gelassen. Aber die Dinger waren zu klein. Zudem hatte ich nichts, worin ich sie hätte aufrecht garen können.
Also gab es noch einmal Frikadellen, die wieder zusammen mit einer weiteren Fuhre Ziegenkäse etagenweise die HLF beglückten. 10 Minuten bei 195°, die Voreinstellung unserer Maschine, ein bisschen Sprühöl drauf und ab die Kiste.

Noch ein bisschen Blechgemüse mit frisch bekräuterten passierten Tomaten, ansonsten, wie schon gesagt, die Reste von gestern.

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Es fing ganz harmlos an. Tsatsiki, gebratene Aubergine, kleine Frikos, so ein bisschen in die griechische Ecke sollte es gehen. Und dann wurde es immer mehr, wie das so geht, wenn man Spaß am Kochen hat und der Import keine Wünsche offen lässt.
Tsatsiki auf holländischem Quark, schön fest, entwässerten Gurkenraspeln, gepresstem Knoblauch, Olivenöl, Limettenabrieb und Salz.
Grüne und Spitzpaprika von zwei Seiten jeweils 10 Minuten bei 195° in der Heißluftfritteuse gebacken, unter ein feuchtes Handtuch gelegt, dann gehäutet und mit Olivenöl, weißem Balsamiko, Salz und Pfeffer angerichtet.
Auberginenscheiben, mit Olivenöl des öfteren bestrichen, in der Pfanne ausgebraten und gesalzen.
Frikadellenbällchen, Schweinehack, Knoblauch und Zwiebelchen roh, Tomatenmark, Senf, Paprikapulver, Salz und Pfeffer, 10 Minuten bei 195° in der HLF auf dem Rost.
Unten in der HLF-Schale habe ich Ziegenkäse gelegt und zusammen mit den Frikos gebacken.

Fetakäse mit Rest Gurkensalat von Gestern, italienischen Gewürzen und einfacher Marinade.
Zucchinistreifenröllchen, gefüllt mit Ricotta, gewürzt mit Dill, Limonenabrieb, Paprika, Sumak, Pfeffer, Salz und Weißweinessig. Die kommen in eine Auflaufform mit passierten Tomaten, gewürzt mit frischem Thymian und Rosmarin, Piment d’Espelett, Salz und Pfeffer. Das ganze mit Käse überbackt es in 25 Minuten bei 180° im Backofen.

Fazit: nóstimos!
Wenn es dem Import einmal schmeckt, kann ich sicher sein, die gleichen Produkte gehäuft im Warenlager zu finden. So ist heute eine der nächsten Selberbackleberkäse dran. Die sind wirklich klasse. Sehr saftig kommen sie daher und müssen nur für 35 Minuten bei 165° in die Röhre gucken.
Natürlich gehört da ein Spiegel-Ei dabei.
Für die Gemüsebeilage sorgt ein Brokkoli und ein nettes Stelldichein zum Salat geben sich heute Gurke, Fenchel, Zwiebel und Brokkolistrunk, allerfeinst in Macédoine geschnitten, so nennen es die feinen Herren der Sterne, wenn sie kleine Würfel mittlerer Größe produzieren.

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Panierte Streifen vom Hähnchenschenkel in Erdnusssauce mit blanchiertem Romanasalat
Zuerst geht es an die Erdnusssauce. Eine Dose Kokosmilch erhitzen, drei gute Esslöffel Erdnussmus hineinrühren und einkochen lassen. Schnell wird die Sauce zu dick, dann einfach mit Wasser gegensteuern. Abgeschmeckt habe ich einfach mit heller Sojasauce. Fertig.
Zwei Hähnchenschenkel auslösen und das Fleisch mit der Haut in Streifen schneiden. Die Streifen alle einzeln zu panieren, war mir zu umständlich, also habe ich sie kurzerhand in einen Rührbecher mit verquirltem Ei, etwas heller Sojasauce und Salz gegeben und dann in einer Art Panierung aus geriebenem Parmesan und gemahlenen Mandeln gewälzt.
In sehr heißem Öl im Wok kurz ausbraten. Das habe ich in mehreren Etappen gemacht, auf dass das Öl nicht zu kalt wird.
In einem Topf habe ich Austernsauce, helle und dunkle Sojasauce, etwas Wasser, Knolauchpulver und weißen Pfeffer gegeben und leicht eingeköchelt.
Vom Romanasalat ein Stück vom Strunk abschneiden, vierteln, mit dem Strunk eine halbe Minute in kochendes Wasser halten, dann den ganzen Salat eine Minuten lang kochen und aus dem Wasser nehmen.
Den Salat abtropfen lassen und auf den vorgewärmten Teller ausbreiten. Die Sojasauce darüber geben und mit geröstetem Sesam bestreuen.
Die Sesamkörner schmecken nur geröstet gut, bei mir brauchen sie im Minibackofen 6’30“. Bei 6’20“ sind sie noch nicht gut und bei 6’35“ schon verbrannt. Mit Letzteren habe ich so meine Erfahrung.

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Das Rindergulasch gestern (siehe unten) haben wir nicht geschafft und so bietet sich an, um den Rest ein hübsches Tellerchen mit den vorhandenen Vorräten zu kreieren.
Am Start sind viele Frühlingszwiebeln und zwei Stangen Porree. Na, die sind aus der gleichen Familie und ich mache daraus schnell ein Gemüse in Limettensauce. Die hellen Stangen vom Lauch allerdings schneide ich in grobe Stücke und lege sie in gesalzenes Wasser ein. Drück man ein wenig daruf herum, so saugen sie sich leicht voll.
So kommen sie unter den Grill und bekommen unter mehrmaligem Wenden eine braune bis schwarze Haut. Ja, die kann ruhig schwarz werden, man isst nur das Innere. Das allerdings ist ziemlich lecker, denn mehr Lauchgeschmack ist aus dem Gemüse gar nicht herauszuholen.
Den geschnibbelten Restlauch und Frühlingszwiebeln habe ich nur kurz blanchiert und abgeschreckt. So behält das Gemüse Biss und Farbe.
Die Limettensauce besteht aus Schmand und Sahne, bis zur gewünschten Konsistenz einkocht und dem Saft einer Limette. Weißer Pfeffer, Allulose (Süßungsmittel) und Salz zum Abschmecken.
Bisschen Gurkensalat und etwas Drumherum ergeben ein feines Mahl.

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Rindergulasch, Keto-Reis und Salat von gestern (siehe unten), aufgehübscht mit Cocktailtomaten.
Fürs Gulasch fehlt mir heute das Suppengemüse für den Saucenansatz. Macht aber nichts: In der tiefen Kühle habe ich immer noch Gemüseabschnitte, die darauf warten, zu einer leckeren Gemüsebrühe verarbeitet zu werden.
Nachdem ich das Gulasch scharf angebraten und wieder aus dem Topf genommen habe, kippe ich einfach die gefrorenen Gemüsereste in den Topf, brate alles kurzerhand an, gebe Tomatenmark hinzu und lösche ab mit Rotwein und Wasser. Nach einer Dreiviertelstunde seihe ich die Brühe durch ein Sieb und gebe das Fleisch hinein, wo es die nächsten zwei Stunden herumköchlelt.
Zwischendurch kommen noch nach Belieben Gewürze, Lorbeerblätter und vielleicht ein Tee-Ei mit Piment, schwarzem Pfeffer, einer Nelke, Zimt …
Die Sauce sollte fein einreduzieren. Ist sie am Ende noch zu dünn, gebe ich etwas Xanthan hinein. Abschmecken tue ich mit heller und dunkler Soja-, sowie Austernsauce.
Der Keto-Reis aus der Lake, gut abgewaschen, wird bestückt mit einer angebratenen und fein gewürfelten Zwiebel sowie einem Ei, dass ich im Reis krümelig brate. Ich habe mit Ras el Hanout, Sumak und Salz abgeschmeckt.

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Alte Schweinebacke, sagt man schonmal. Dass sie der Dame vom Import so gut schmecken, konnte keiner ahnen. Nur zur Vorsicht aber hat sie gleich mal 1 1/2 Kilo davon gerissen. Man mache sich also in den nächsten Wochen auf weitere der gepökelten Backen gefasst. Auch vom Aufbackleberkäse sind nun etliche Portionen eingelagert, davon mehr in den nächsten Tagen.
Kühlschrank und Lager sind allgemein übervoll und morgen geht es wieder mal auf Reise. Zudem sind etliche Anzuchtkästen für Paprika und Tomaten angelegt. Ich überlege, noch einen Obi-Hänger zu leihen, um all die Sachen sicher an die Küste bringen zu können. Au Backe.
Zurück zu ihr: Die ist nur kurz und heiß in der Grillpfanne gelandet. Der grüne Spargel schmort derweil schon auf dem Blech. Hübsch ausgestattet mit Salz und Rosmarinbutter und mit Backpapier bedeckt, ist er nach 35 Minuten bei 183° leicht bisfest gar (-:
Das Pü ist von gestern (siehe eins tiefer), nur dass es mir zu grünlich war. Etwas Tomatenmark und Ajvar geben ihm nicht nur Farbe.
Salat aus Romana, Fenchel, Frühlingszwiebel, heute mit Limettendressing.

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American ketogenic kitchen besteht in der Regel aus den Zutaten eines Big Macs, also Fleisch, besser noch Hackfleisch, Käse, Tomate, ein Alibi-Salatblatt und Sauce.
Überbacken und gefüllte Spinat-Hack-Ballen in Tomatensugo ist in etwa das, was sie da drüben lieben. Beilagen werden überbewertet.

Bei mir nicht, denn ich mag den deutschen Dreiteiler, heute mit Blumenkohl-Sellerie-Fenchel-Zwiebel-Püree und Romana-Fenchel-Zwiebelsalat mit Apfelessig-Vinaigrette.
Frikadellenteig nach Art der Köchin, gemischt mit kurz blanchierten Spinatblättern, wird gefüllt mit einem Stück Mozzarellakäse. Die Bällchen wandern in einen Tomatensugo aus passierten Tomaten, Piment d’Espelett, italienischen Kräutern und Sojasauce, pikant abgeschmeckt und mit geriebenem Käse bestreut für ca. 25 Minuten bei 180° in den Ofen und werden für die Farbe am Ende noch gegrillt.

Fazit: Sehr lecker amerikanisch. Den Mozzarella hätte ich nicht gebraucht, zumal er nicht flüssig, sondern eher leicht zäh war. Vielleicht haben die da drüben ja einen anderen.
Lange nicht mehr gehabt: ein pikantes Hühnchencurry.
Zwiebeln anbraten
Currypaste mit anschwitzen
Curcuma, Ingwer und Galgant hineinreiben
Kokosmilch hinzu
Kaffirlimettenblätter, Zitronengras und eine Stange Zimt hineingeben
einköcheln lassen
Hühnerbrust oder ausgelöste Schenkel schneiden und kurz scharf anbraten, so dass sie gerade gar sind. Sie kommen später dann ins fertige Curry und bekommen da noch einmal Hitze ab.
Asiagemüse kommt heute aus der TK-Tüte und wird nur noch im Curry erhitzt.
Ups, ein paar Zutaten müssen schnell noch wieder raus: Zimt, Zitronengras und Limettenblätter (-:
Abschmecken mit Austern- und Sojasauce, dazu gerösteter Sesam, paar Tomätchen, Limone, Koriander und mit Ei und Zwiebel gepimpter Ketoreis.

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Für zwei Tage fahren wir in die Eifel zu Freunden und bringen zu aller Freude eine Quiche Lorraine mit. Mich freut es sehr, dass sie so gut ankommt und die Nichtketarier auch noch die letzten Krümel vom Mürbeteig auflesen, weil der so lecker ist.
Rezept hier.

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Bauchspeck, Champignons, stückiges Gemüsepüree.
Diese Art von Püree fanden wir sehr lecker. Das Gemüse, halb grob, halb in Würfel geschnitten, habe ich heute auf besondere Weise gegart. Im Topf unten das grobe und oben, im Küchensieb, das gewürfelte Gemüse, das nur im Dampf leicht bisfest gart.
Das eine wird ganz normal mit Muskat, viel Butter, Schmand und Salz zu Püree verarbeitet und die Würfel kommen dann nachher wieder dazu. Sehr schmackhaft.

Die Pilze werden ohne Öl in der Pfanne angebraten und wenn sie schon braun und kleiner werden, mit etwas Öl oder Butter bedacht. Haben sie die gewünschte Bräune, würze ich nur mit Pfeffer und Sojasauce, die noch leicht einkocht. Eine tolle Pilzvariante.

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Sehr lecker fanden wir heute diesen Fleischkäse zum Selberbacken. Sehr viel saftiger als die fertig gegarten Scheiben, die man schonmal im Supermarkt findet. Demnächst vielleicht mal selber machen. Der Hochleistungsmixer, den ich nicht mehr missen möchte in der Küche, stände parat.
Dazu gab es Rahmchampignons, Tsatsiki und Romana-Tomaten-Salat. Na, sieht man ja (-:

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Panierte Aubergine mit Gemüsepüree und Romanasalat
Die Auberginen schneide ich sechsmal längs ein und schneide auch deren Kappe vorne ab. Eingestrichen mit Olivenöl kommen sie für 40 Minuten bei 1780° in den Backofen. Nun sind die schonmal verschieden groß und verschieden hart. Sie sind gut, wenn sich die Haut leicht abziehen lässt. Ist das Auberginenfleisch noch trocken und hart unter der Schale, kommen sie einfach nochmal in den Ofen.
Ansonsten ziehe ich die Haut ab, schneide die Auberginen dreimal längs, aber nicht bis zum Boden durch, ein und drücke sie auseinander, auf dass sie einen Fächer bilden. Sind sie jetzt noch sehr wässrig, tupfe ich sie mit Küchenkrepp leicht ab.
Sodann wende ich sie in stark gewürzten und verquirltem Ei und anschließend in einer Panade aus geriebenem Parmesan, gemahlenen Mandeln und gestoßenen Schweinekrusten. In heißem Öl werden sie dann goldbraun ausgebacken.

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Schnell und einfach: Kotelett, Rahmgemüse und Spiegeleier.

Heute grüner Spargel, Lachs auf der Haut und Sauce Hollandaise.
Den grünen Spargel muss man nicht unbedingt schälen, dennoch wird er am Ende gerne etwas härter. Man kann ihn dort entweder doch schälen oder man schneidet großzügig von den Enden ab. Heute habe ich die Enden allerdings kurzerhand abgebrochen, denn der Spargel bricht genau an der Stelle, wo er nicht mehr faserig ist (-:

Ansonsten ist alles mit Rosmarinbutter gegart: Der Spargel mit der Butter, Salz und ein paar Tomätchen für 35 Minuten, mit Alufolie abgedeckt, im Ofen. Der Fisch, in Olivenöl auf der Haut gebraten, dann mit Rosmarinbutter auf der Fleischseite.
Und letztendlich natürlich die Hollandaise mit Weißwein, Brühe, Eigelben und … Rosmarinbutter (-:

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Diese Woche ist nicht so aufregend. Wir hatten einen Reisetag und gestern in der warmen Frühlingsluft ein Grillfest im engeren Verwandtenkreis.

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Zürcher Geschnetzeltes, nicht vom Kalb, sondern vom Schwein, mit ohne Pilze, anstatt mit Weißwein ein Rotwein … Nennen wir es der Einfachhaeit halber Duisburger Geschnetzeltes (-:
Ich habe zwei Koteletts ausgelöst und in Streifen geschnitten, diese in heißem Öl angebraten, aus der Pfanne genommen und beiseite gestellt. Zwei gewürfelte Zwiebeln angeröstet, Tomatenmark dazugegeben, mit Rotwein und Brühe abgelöscht und einkochen lassen.
Würzen soll man nach Belieben. Am Ende habe ich Sahne und Butter dazugegeben und die Sauce noch püriert. Das Fleisch wieder hinein, das war’s.
Dazu ein Pü mit Sellerie, Zwiebel, Ajvar, Butter, Sahne, Muskat und Salz sowie grüne Bohnen und Romanasalat.

Das Anrichten in Ringen ist ein bisschen zu meinem Markenzeichen geworden. Es gelingt am besten, wenn man den äußeren Ring, hier Salat, einfach mittig auf den Teller gibt und nach außen verteilt. Dann die nächste Zutat , wie hier die Bohnen, wiederum mittig auf den Teller gibt und nach außen rückt und so weiter. Mag banal sein, aber nicht, das man versucht, ein um die andere Zutat immer um die andere herum zu garnieren.
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Man nenne es, wie man wolle: Chicorée-Auflauf, überbackener Chicorée, Hack-Chicorée-Gratin oder wie auch immer.
3 Chicorée schneide ich halb und keilförmig den Strunk heraus. Sie landen bäuchlings in einer Pfanne mit Olivenöl und einer Tasse Brühe, wo sie unter einem Deckel 5 Minuten gar ziehen. Dann nehme ich den Deckel weg, rühre etwas Allulose in das Kochwasser und lasse eben dieses verdunsten. Übrig bleiben etwas Öl und Karamell. Aber Achtung: Allulose wird sehr schnell bitter. Also nur ganz leicht ankaramellisieren lassen.
In einer zweiten Pfanne habe ich zwei gewürfelte Zwiebeln angeschwitzt, 250 g Hackfleisch dazugegeben und krümelig gebraten. Ein Tetra Sahne, die ich langsam einköcheln lasse. Geriebener Parmesan, ein Becher Schmand, frisch gehackten Rosmarin und Thymian, Salz und Pfeffer ergeben ein schönes Sößchen.

Die Chicorée-Hälften in eine Auflaufform legen (ich habe sie noch einmal geteilt, dann lassen sie sich später besser herausheben), die Sauce darüber verteilen und mit gebriebenem Gouda bestreuen.
Für 25 Minuten kommt alles bei 180° in den Ofen und wird später mit Gemüsepüree von vorgestern serviert.

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Auch mal eine Idee: Vorgegartes Eisbein auf Sauerkraut. Das Schlachtfeld hier zeigt ein holländisches Eisbein. Man hat uns allerdings um Haut und Speck getrogen, dafür übel mariniert. Demnächst gibt es wieder das Leckere aus dem Kaufland (-:

Heute Resteverwertung. Ein Rest vom Schweinebraten schmore ich nach Art eines Gulaschs. Dazu gepimpten Ketoreis und einen Rest Romanasalat.
Für den klassischen Ansatz eines Gulaschs oder auch nur einer kräftigen Bratensauce, die ich mir wünsche, röste ich Zwiebelwürfel an und schnibbele noch dazu Suppengemüse in eine Pfanne. So die Zutaten schon Röstaromen angesetzt haben, kommt Tomatenmark dazu. Das darf noch ein wenig mitrösten und alles wird dann mit Rotwein und Brühe abgelöscht. An Gewürzen gebe ich schwarze Pfefferkörner, Piment, Lorbeerblätter, einen Zweig Rosmarin und ein Büschel Thymian hinzu. Nun kommen die Bratenscheiben noch hinein und alles darf zwei Stunden schmoren und einkochen.

Dann kommt das Fleisch heraus und der Rest wird durch ein Sieb gegeben. Die so erhaltene Sauce verfeinere ich mit Soja- und Austernsauce, montiere ein paar Stücke kalter Butter und gebe das kleingeschnittene Fleisch wieder hinein.
Zum Konjakreis kommen angebratene Zwiebelwürfel, etwas Speck, ein krümelig gebratenes Ei, Kurkuma und Salz.
Romanasalat mit einfacher Vinaigrette.

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Ich sag noch: bring doch bitte Gemüse mit, als sich die Importabteilung aufs Fahrrad schwingt und mit Rückenwind ins Städtchen radelt. Was bringt sie mit: Champignons und noch einmal Champignons.

Dabei gehören die Champignons mitnichten zur Gattung der Pflanzen, sondern stellen die eigene Gruppe der Fungi dar. Sie sollen sogar dem Tierreich näher als den Pflanzen stehen. Zumindest hat man das in den späten 1960ern so festgelegt.
Nun denn, lecker sind sie dennoch und so gibt es gleich zwei Pfannen voll. Täte ich sie alle in eine Pfanne, so fingen sie im eigenen Saft an zu kochen.
So rösten und schrumpfen sie vor sich hin, passen bald in eine Pfanne und bekommen ein wenig Olivenöl ab, in dem sie die restlichen Röstaromen entwickeln.
Oben reduzieren derweil zwei Tetras H-Sahne. Ein Schnapsglas helle Sojasauce, die Pilze dazu und fertig.
Dazu leckere kleine Frikadellscher (HLF 195°, 7 min) und Gemüsepü.

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Nach wie vor kämpfe ich um die beste Art und Weise, ein Hühnchen in der Heißluftfritteuse zu machen. Eine Marinade auf heller Sojasauce und der Vinigraite von gestern habe ich dem Tier schon heute Morgen angedeihen lassen.
Erst liegt es bei 195° in der HLF, das Innere nach oben gewendet auf dem Boden der Schale. Dann wende ich es und backe es noch einmal 15 min auf dem Einlegerost. Da es aber schon schwarz wird, decke ich es mit einem beschwerten Backpapier ab und backe es weiterere 5 min bis zu einer Kerntemperatur von 72°.
Geschmacklich ist der Vogel super, die gesamte Prozedur aber noch zu umständlich und außerdem ist die Haut zwar lecker, aber dennoch sehr unterschiedlich von hellbraun bis fast verbrannt. Ich bin gespannt, wann ich das mal besser auf die Reihe bekomme.

PS.: Heute keine Champignons!
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Auberginen zu entwässern, also zu salzen und später trocken zu tupfen, habe ich für ein und alle Mal abgeschminkt. Der Saft der Auberginen bleibt also in den Scheiben und da ich sie mit recht viel Olivenöl anbrate, saugen sie sich nicht zu sehr voll. Also gehen sie gleich in die Pfanne und so sie genügend Röstaromen haben, werden sie gesalzen und pfeffert, landen so gleich auf dem Teller.
Heute ausnahmsweise mit Basmatireis (meine Ketose hält das inzwischen aus), einem leckeren Tsatsiki aus Quark, Joghurt, Olivenöl, Gurkenreibsel, Knoblauch, etwas weißem Balsamico, Allulose und Salz, sowie, wer hätte es gedacht, der neuen Charge Champignons, die Frau Import gestern hat reißen können (-;

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Und noch immer finden sich frische Pilze im Lager! Da vom gestrigen Mahle noch allerhand Zutaten übrig sind, wandert heute alles zusammen in eine leckere Omelettfüllung.
Für mich mit Konjakreis und für Frau Pilz-Import mit Basmati.

PS.: Die Importabteilung habe ich abmahnen können und werde heute Abend höchstselbst geeignete Nahrungsmittel für die nächsten Tage herbeischaffen.
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Die abgekackte Käsesauce
Im Prinzip war mir der Vorgang klar. Blumenkohlröschen 6 Minuten in Salzwasser kochen, abgießen, ausdünsten und in die kleine Auflaufform geben.
Käsesauce mit ein wenig Brühe, Crème fraîche , Gouda und Parmesan machen, über den Kohl geben und im Ofen backen.
Nun ja, die Käsesauce (habe ich noch nie gemacht) ist dann wohl zu heiß geworden und am Rührbesen hing dann der Käse im Batzen, wogegen die Sauce geklärt war (-:
Batzen wir gleich richtig, schnell den Batzen breit ausgebatzt, die Restsauce über den Kohl und den platten Batzen druff.


Die Restsauce im Übrigen ist ein Träumchen, verfeinert mit Paprika edelsüß, Muskat, Kardamom, Salz und Pfeffer.
Jetzt 200° Ober- und Unterhitze. Bin gespannt, was da raus kommt.

Och ja, ganz ansehnlich. Schön überbacken, aber leider nicht mehr in der cremigen Sauce, die ich mir erhofft hatte. Die blieb natürlich getrennt.
Dazu gab es grüne Bohnen und Romana-Fenchel-Salat mit Apfelessig-Vinaigrette (Essig, Öl, Pfeffer, Chiliflocken, Allulose, Salz und Pfeffer).

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Eine ganze Heerschar von Milchtütenausgussverschlussdesignern wird von Heute auf Morgen arbeitslos werden, wenn sich diese innovative und futuristische Idee Bahn bricht:

Ich habe mich heute darüber sehr gefreut.
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Nach drei vegetarischen Tagen (ich habe da wirklich nicht so recht aufgepasst) gibt es heute gefüllte Aubergine mit pikantem Püree und Fenchel-Romana-Salat.

Fenchel-Romana-Salat wie oben (ein Rezept höher), Gemüsepüree mit Sellerie, Blumenkohl, Zwiebeln, Möhre, Ajvar, Butter, Piment d’Espelett, Salz und Chiliflocken.
Eine ausgewachsene Zucchini schneide ich halb (Strunk dranlassen) und von unten einen Streifen von der Schale ab. Das Fruchtfleisch schneide ich im Quadratmuster ein und setzt die Hälften so in heißes Olivenöl. Während sie braten, salze ich die Auberginen von oben und streiche sie gut mit Olivenöl ein.
Sind sie von unten braun, wende ich die Hälften und brate sie auf kleiner Flamme weiter, bis sie von oben auch Farbe haben. Sie sind dann wunderbar in einerer Haut und eigenem Saft durchgegart.

Nun kommen sie in eine Auflaufform und ich drücke das Fruchtfleisch auseinander. Da hinein kommt eine vorbereitete, recht feste Bolognese aus 250 g Schweinehack, Zwiebeln, Tomatenmark, Ajvar, frischer Rosmarin, frischer Thymian, Austernsauce und Sojasauce.
Darüber geriebenen Käse und ab, für 10-15 Minuten, unter den Grill.

Fazit: Hammer Geschmack, richtig schön auberginig, vollmundig, pikant und gleichzeitig frisch durch den Salat. Wir waren voll des Lobes ob der tollen Kombi. Top-Ten-verdächtig.

Mein neuestes Steckenpferd sind die Pilze in Rahmsauce. Dazu braucht es drei bis vier Zutaten. Ganz frische Pilze, Sahne, helle Sojasauce und, so in der Küche auffindbar, Steinpilzpulver.
Die Pilze werden geschnibbelt und angeschwitzt. Im wahrsten Sinne des Wortes, wie man oben bei den Champignons gut sehen kann. Und zwar erst einmal ohne jegliches Fett. Sind sie um die Hälfte kleiner geworden, kommt ein wenig Öl dazu und sie werden bis zur gewünschten Bräunung fertig gebraten.
Nebenan reduziert auf kleiner Flamme eine gute Menge Sahne um die Hälfte ein. Dann werden die Komponenten zusammengeführt und mit Sojasauce abgeschmeckt. Beste Rahmpilze ever.
Heute dazu ein Gemüsepüree (sehr lecker immer mit einer roten Spitzpaprika dabei), Kurzgebratenes vom Schwein und ein Krautsalat mit Olivenöl, Apfelessig, Salz und Pfeffer, kurz durchgeknetet.

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Spitzkohl mit Hack geht immer.
Spitzkohl, Rinderhack und Zwiebeln brate ich heute getrennt an. So kann ich den Grad der Röstung besser bestimmen. Dann kommt alles in eine Pfanne, Tomatenmark dazu und abgelöscht wird mit Brühe, Rotwein und trockenem Cherry.
Gewürzt nach Belieben, bei mir mit viel gemahlenem Kümmel, dann eine Stunde zusammenköcheln und reduzieren lassen. Abgeschmeckt wird mit Soja- und Austernsauce sowie Pfeffer.
Dazu ein Kräuterdip aus Schmand, Crème fraîche und frischen Kräutern sowie Romanasalat mit Senf-Vinaigrette.

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Rinderleber und jede Menge Gemüse.
Noch wartet sie auf die wirklich guten Sachen, aber außer ein paar Abschnitte vom Sellerie und der Möhre ist für Luzie heute nichts dabei. Leber mag sie nun mal nicht so richtig und so muss ich ihren leicht vorwurfsvollen Blick wohl ertragen.

In der Vorbereitung sind grüne Stangenbohnen und fürs Püree Möhre, Sellerie, Lauch, Blumenkohl, Spitzkohl und Zwiebel. Zur Leber gesellen sich später nochmal Zwiebel, Spitzpaprika und Frühlingszwiebel.
Leber zu braten, ist immer so eine Sache. Erstens mag sie eine jede etwas anders und zweitens ist sie sehr schnell durch oder ganz und gar noch ungar. Am besten, man bekommt ein Gefühl dafür, wenn man auf das Fleisch drückt. Also einfach mal hier ab und an drücken und vielleicht gleich aufschneiden, um zu lernen, wie es sich bestenfalls anfühlen sollte.
Ich habe die Leber gebraten und dann bei ca. 50° warm gestellt. Die Leber vorher nicht würzen, nur hinterher salzen und pfeffern.
Für eine schmackhafte Sauce habe ich Öl, Zwiebeln und Paprika in die Leberpfanne gegeben und alles gut angebraten. Ein paar Röstaromen dürfen schon sein, bevor ein wenig Tomatenmark hineinkommt, um kurz später mit Rotwein und etwas Sherry abgelöscht zu werden. Nach einer halben Stunde köcheln, schmort alles zu einer Art Marmelade ein und darf noch von Austernsauce, dunklem Balsamico und einem Löffelchen Fischsauce verwöhnt werden. Abgeschmeckt mit Sojasauce und Pfeffer passt es optimal zur Leber, die noch gewürzt und mit Pü und Bohnen angerichtet wird.

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Allzuviel liegt nicht mehr im kalten Flur auf der Fensterbank und wenn nichts mehr geht, geht immer noch eine Quiche oder ein Auflauf. Deshalb achte ich tunlichst darauf, die wichtigsten Zutaten dazu immer im Hause zu haben.
So wird es heute ein Brokkoliauflauf.

Brokkoli schneiden und dünsten.
Zwiebeln würfeln und anbraten
Speck dazu und kurz mitbraten.
Brokkoli in die Auflaufform und Speck und Zwiebeln darüber geben.
Toppen mit einer Mischung aus geriebenem Gouda, 2 Eiern, Crème fraîche, etwas Sahne, Salz und Pfeffer.
20 Minuten im Ofen backen, 7 Minuten grillen, oder halt so ähnlich (-:
Dazu bunter Salat mit Essig, Öl, Senf, Joghurt, Allulose, Salz und Pfeffer.

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Mal wieder geht die Reise ins Huisje nach Holland. Mit einer guten Grundlage fährt es sich aber nochmal so gut und so wird schnell noch gekocht vor der Abreise.
Für mich gibt es Minutensteaks vom Schwein, für die Importesse zwei Backkäse, dazu Rosenkohl und Gemüsepü. Den Rosenkohl mache ich ganz nature, koche aber ein Tetra Sahne ein und würze diese gut. Der Kohl soll noch schön grün bleiben und wird, so er gerade gar ist, abgeschreckt und in der reduzierten Sahne wieder aufgewärmt.
Püree aus Möhre, Sellerie, Blumenkohl und Zwiebel und runderneuerten Salat von gestern.
Bon appetit!

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Lange nicht gemacht: Mozzarellanudeln!

300 g Mozzarella
5 Eier
2 TL Flohsamenschalen
etwas Olivenöl
Salz
Alles püriert, lasse ich den Teig ein paar Minuten ruhen, damit die Flöhe quellen. Bei 180° im vorgeheizten Ofen backe ich den dünn ausgestrichenen Teig erst einmal für 10 Minuten und schaue mir das Ergebnis an (hier in Holland ist es wieder ein anderer Ofen und die erste Charge habe ich sehr dünn ausgestrichen).

Und das reichte schon aus. Ich habe die designierten Nudeln dann noch einmal gedreht und von unten kurz trocknen lassen, die zweite Charge nur von oben gebacken und die dritte ist gerade erst im Ofen. Man tut gut daran, das alles mit etwas Augenmerk und nach Gefühl zu machen.
Dazu wird es ein Pesto aus Basilikum, Petersilie, Gran Padano, Pinienkernen, Knoblauch, Olivenöl und Salz geben. Das schmeckt am besten gemörsert, ist mir aber heute zu aufwendig.
Zu guter Letzt habe ich die Nudeln noch in etwas Butter angebraten.

Und Salat geht natürlich immer, bringt eine schöne Säure und feinen Kontrast zu den Pestonudelm.
Nachtrag: streicht man den Teig etwas dicker aus, werden die Nudeln in der Konsistenz etwas nudeliger, streicht man sie sehr dünn aus, werden sie beim späteren Anbraten fast knusprig. Beides hat seinen Reiz und besonders in der Mischung haben uns die Nudeln heute gut gefallen (-:
@ Februar ’26
Dienstags gibt es frischen Fisch beim Türken und gleich lachen mich die etwas konsterniert dreinblickenden Doraden an.

Die Fische liegen auf einem leckeren Ratatouille, das schon 25 Minuten im Ofen hinter sich hat. Dann kommen die Doraden darauf und werden noch einmal 25 Minuten gebacken.
Dazu leckeren Fenchelsalat mit einfacher Vinaigrette und Dill.

Noch am gleichen Tag koche ich die Fischreste aus (ergibt leckeren Fischfond), gebe die Ratatouille-Reste in eine kleine Auflaufform und obendrauf etwas geriebenen Käse. So für abends oder den nächsten Tag.

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Der kleine Auflauf reicht natürlich nicht für den nächsten Tag und eh ich mich versehe, gesellen sich griechisch angehaucht Zutaten dazu: Tsatsiki, gebratene Auberginen, ein Tomatensalat, nochmal Fenchelsalat, ja, und eine Scheibe von dem Baguette mit Rosmarienbutter, dass sich die vom Import gewünscht hatte. Die kleine Sünde kann ich mir heute erlauben.

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Der Kampf mit der Heißluftfritteuse und den gebackenen Hühnervögeln ist noch nicht entschieden. Heute der nächste Versuch. Die Schenkel habe ich 2 Stunden in Sojasauce eingelegt, bei 195° in die HLF gegeben und zweimal mit dem Ölkännchen (besser: Ölzerstäuber) beglückt.
Der Gargrad ist super, die Haut knusprig, nur immer noch etwas pergamenten.
Das Gemüse, das ich sonst schonmal zu Püree gemacht habe, habe ich heute zum Teil blanchiert (Sellerie, Möhre, Blumenkohl), zum Teil gebraten (Zwiebel, Paprika, Tomate), dann alles zusammengeführt und gewürzt. Lecker!

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Rotgeschmortes Schweinefleisch mit Gemüsepüree und Thunfisch-Ei-Radieschensprossen-Salat

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Und noch einmal Hühnchen. Ein ausgelöster Hühnerschenkel, mundgerecht geschnitten, angebraten und beiseite gestellt.
Ein Sößchen gebastelt aus Zwiebeln, gehacktem Ingwer, 1 cm geriebenen Galgant, 2 EL Erdnussmus, ein TL Tamarindenpaste, 3 Kaffirlimettenblätter, 2 TL Allulose, 1 TL Kurkumapulver, 1 Dose Kokosmilch, 1 TL Garam Masala, 1/2 TL Zimt, genau so viel Hühnerbrühe (vorgestern ausgekocht), Austernsauce, helle Sojasauce. Wie Bob Ross früher zu sagen pflegte: „Just have a little Fun“.
Dazu Ketoreis mit kleingehackten Zwiebelchen, 1 TL Currypaste, weißem Speck und heller Sojasauce.
Tomaten zur Verzierung, einfach etwas Salz, Öl und Essig drüber: Lecker!
